Ein Spaziergang an der Promenade in Jyväskylä

Für unseren Besuch in Jyväskylä nutzen wir bei der Parkplatzsuche den Tipp unseres Womo-Reiseführers. Sie ist die siebtgrößte Stadt Finnlands und gilt als das Bildungs- und Kulturzentrum der Region Mittelfinnland und hat ca. 150.000 Einwohner.

Panoramaaufnahme aus dem Universitätsviertel

In der am nördlichen Ufer des Päijänne-Sees gelegenen Stadt geht jeder vierte Einwohner zur Schule oder studiert. Für Architekturfans ist die Stadt ein absolutes Mekka. Der weltberühmte finnische Architekt Alvar Aalto ist hier aufgewachsen und hat nirgendwo sonst auf der Welt so viele Spuren hinterlassen wie hier. Über 25 von ihm entworfene Gebäude – vom Universitätscampus bis zum Museum – stehen in der Stadt und der näheren Umgebung.
Leider hatte das Museum am Montag geschlossen.

Wir starten unseren Rundgang am Campus Mattilanniem und nutzen dazu die Stationen des Adventure Lab. Dazu nutzen wir am Ufer von Mattilanniemi den Rantaraitti, einen sehr populärer Fuß- und Radweg, der einmal komplett um den See Jyväsjärvi führt.

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Jenaglas und Universitätsstadt

Ich kann mich noch erinnern als meine Mutter Ende der 60er Jahre mittels Quellekatalog ein Dreierset Jenaglas-Pfannen bestellte. Für uns Kinder damals eine Sensation, weil dieses Glas konnte man in das Backrohr stellen. Es gab immer wieder Verweise mütterlicher seits, weil wir während des Backens das Backrohr öffneten und sehen wollten was sich in der Pfanne abspielte.

Foto von der Aussichtsplattform des 159 m hohen Jentower.

Jetzt stehen wir in der Stadt wo dieses Glas damals produziert wurde jnd die auch dem Glas den Namen gab. Die Universitätsstadt an der Saale mit etwas über 100.000 Einwohner:innen einen Tag vor den Wahlen. Am Marktplatz findet gerade ein Fest statt und auf der benachbarten Sportanlage zum Campingplatz spielen Kinder und Jugendliche bei einem Turnier Fußball. Je näher wir dem Zentrum kommen, umso mehr wirkt der Flair einer Student:innenstadt. Junge Menschen, die am Wochenende ziemlich entspannt, sich hier treffen, plaudern und z.B. Sport betreiben.

Hier an diesem Denkmal erzählt uns ein ehemaliger Arbeiter der Zeisswerke, wo er mehr als 40 Jahre gearbeitet hat, dass dies ein altes Symbol für Jena sei.

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