Mit einem Fuß in Norwegen und Finnland

Am Ortsende von Utsjoki befindet dich die Brücke über die/den Tanaelva / Tenojoki). Er bildet auf einer Länge von 256 Kilometern (von insgesamt 348 km, wenn man den Quellfluss Kárášjohka mitzählt) die natürliche Grenze zwischen Norwegen und Finnland. 

Foto von der Brücke ausserhalb Utsjoki

Für die indigene Bevölkerung, die Samen, ist der Fluss seit Jahrtausenden die Lebensgrundlage.
Auf dem Tenojoki sieht man oft die typischen, langen und schmalen Holzboote. Sie wurden speziell entwickelt, um die flachen, aber extrem strömungsreichen Abschnitte und Stromschnellen zu bewältigen. Die Samen entwickelten über Jahrhunderte eigene, nachhaltige Fangmethoden wie das pato (Wehrfischerei) und das Treibnetzangeln vom Boot aus, die streng reglementiert und tief in der lokalen Kultur verankert sind.

weiter am Tenojoki

Pause am Luhankajärvi und der Kärkisten-Brücke

Auf zweiten Etappe nach Helsinki machen wir Pause am Luhankajärvi. Der See ist etwa 2 km lang und rund 500 Meter breit und hat eine Fläche von ca. 0,44 km2 .

Lt. Recherche1 ist der See ein kulturhistorisches Denkmal der finnischen Binnenkolonisation. Er markiert präzise den Ort, an dem sich die Wildnis Mittelfinnlands im 15. und 16. Jahrhundert in eine sesshafte Kulturlandschaft verwandelte.

Wir geniessen hier am Parkplatz, der gleichzeitig die Bushaltestelle ist, unseren Kaffee und die beiden Muffin. Immer wieder hören wir es in Ufernähe plätschern und dabei schaut eine Flosse etwas aus dem Wasser – hier ist ein Räuber interwegs,

Weiter zur Kärkisten Brücke