Pause am Luhankajärvi und der Kärkisten-Brücke

Auf zweiten Etappe nach Helsinki machen wir Pause am Luhankajärvi. Der See ist etwa 2 km lang und rund 500 Meter breit und hat eine Fläche von ca. 0,44 km2 .

Lt. Recherche1 ist der See ein kulturhistorisches Denkmal der finnischen Binnenkolonisation. Er markiert präzise den Ort, an dem sich die Wildnis Mittelfinnlands im 15. und 16. Jahrhundert in eine sesshafte Kulturlandschaft verwandelte.

Wir geniessen hier am Parkplatz, der gleichzeitig die Bushaltestelle ist, unseren Kaffee und die beiden Muffin. Immer wieder hören wir es in Ufernähe plätschern und dabei schaut eine Flosse etwas aus dem Wasser – hier ist ein Räuber interwegs,

Die Kärkisten-Brücke (finnisch: Kärkisten silta) ist ein beeindruckendes architektonisches Bauwerk in Mittelfinnland. In manchen Artikeln wird sie auch als Kärkinen Brücke bezeichnet2. Sie liegt im Gebiet von Korpilahti (Teil der Stadt Jyväskylä) und überspannt die Kärkisten-Meerenge (Kärkistensalmi) im nördlichen Teil des Päijänne-Sees, dem zweitgrößten See des Landes.

Die Kärkisten silta wurde 1997 erbaut und spannt sich über den wunderschönen Päijänne-See, den zweitgrößten See Finnlands3

Technische Daten & Architektur
Die Brücke fällt besonders durch ihre schlanke, moderne Bauweise auf:

  •  Brückentyp: Es handelt sich um eine Schrägseilbrücke (vinoköysisilta) mit einer Verbundkonstruktion aus Stahl und Beton.
  • Abmessungen: Mit einer Gesamtlänge von 787 Metern gehört sie zu den längsten Brücken Finnlands. Ihr längste freie Spannweite (Hauptöffnung) beträgt 240 Meter.
  • Die Pylone: Die beiden H-förmigen Pylone, an denen die Tragkabel befestigt sind, ragen ungleich hoch aus dem Wasser – der höhere misst 96 Meter, der niedrigere 69 Meter.
  • Breite & Nutzung: Die Brücke ist insgesamt 12 Meter breit. 9 Meter davon entfallen auf die zweispurige Fahrbahn der Regionalstraße 610, während 3 Meter für Fußgänger und den Radverkehr reserviert sind.
  • Durchfahrtshöhe: Für den Schiffsverkehr auf dem See bietet sie eine lichte Durchfahrtshöhe von 18,5 Metern – wichtig für den regen Bootsverkehr und die Holzflößerei zwischen den Städten Lahti und Jyväskylä.

Wir nutzten die Pause, um hier die Station eines virtuellen Geocaches zu besuchen. Das heisst entsprechend der Aufgabe hier mussten wir ein Selfie mit unserem Navi, Geocachernamen oderKorperausschnitten und im Hintergrund mussten die beiden Pylonen zu sehen sein. Diese Bild musste im Logeintrag als Beweis der persönlichen Anwesenheit mitgesendet werden.
Anschliessend genehmigte ich mir ein Eis nachdem ich den Verkäufer mit Kaffeegeschirrgeklimper zur Theke gelockt hatte.

  1. Ich nutzte zur Recherche der technischen Daten auch die KI Gemeni ↩︎
  2. Kärkistensalmi-Sund und Kärkinen-Brücke ↩︎
  3. Kärkisten Silta – Architektonisches Wahrzeichen in Mittelfinnland ↩︎

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