Mich weckt ein Sonnenstrahl, der durch unsere Verdunkelung im Womo dringt, auf. Ein toller Sonnentag kündigt sich an. Nach dem Frühstück mache ich unsere Räder für eine Rad-Geocaching-Tour rund um Mariehamn an den Küsten fertig.

Mich weckt ein Sonnenstrahl, der durch unsere Verdunkelung im Womo dringt, auf. Ein toller Sonnentag kündigt sich an. Nach dem Frühstück mache ich unsere Räder für eine Rad-Geocaching-Tour rund um Mariehamn an den Küsten fertig.

Die Fährfahrt ist trotz des Schlechtwetters sehr ruhig -wenig Wind und Wellengang. Pünktlich um 18:00 Uhr finnische Ortszeit lehen wir in Eckerö an. Nach 40 Minuten erreichen wir Gröna Uddens Camping in Mariehamn (N60°05.416‘ – E019°57.270‘). Noch ein kleiner Verdauungsspaziergang nach dem selbst zubereiteten Abendessen und dann regnet es fast eine ganze Nacht.

Ein guter Tag für die Anreise an die Küste. Die meiste Zeit nieselt oder regnet es. Wir durchqueren Stockholm und Tanken bei N59°38.079‘ – E018°19.950‘. Je näher wir Grisslehamn kommen umso mehr hellere Flecken am Himmel und umso wärmer wird es von 9,7°C auf 15,2°C. In Vaddö bei ICA herrscht hohe Betriebsamkeit. Anscheinend fährt hier ein Großteil der Bevölkerung zum Einkaufen. Die Anfahrt nach Grisslehamn bedeutet eine Geschwindigkeit von 30 – 70 km/h. Sie wird auch ständig durch Radargeräte überprüft, die allerdings immer angekündigt sind.

Am Weg zu Schwedens ältesten Kanal machen wir Rast am Borasjön im Einzugsgebiet des Tiveden Nationalparks. Hier heben wir GC2W9VZ – Bora von NilsGN. Für Womo-FahrerInnen ist alles zur Entsorgung hier eingerichtet.

Heute ist Sightseeing in Alingsås angesagt. Zuvor stärken wir uns im Tallhyddan (N57°56‘05.02“ – E012°30‘31.41“). Danach gehts vorbei an schwedischen Schrebergärten zum ehemaligen Schloß Nolhaga, wo heute Kunstausstellungen untergebracht sind. Hier gibt es einen Trauungssaal, wo Susanne als Standesbeamtin heute wirkt.

Der erste Höhepunkt am heutigen Tag ist eine Schmetterlingssafari. Fünf Frauen und ich auf der Suche nach bunten Flügeln. Die Frauen bestens ausgerüstet mit Bestimmungsbüchern mit denen sie sofort eine Diskussion über die gesehene Art beginnen konnten.

Heute geht es zuerst in die Gåsene Mejeri in Ljung. Brigitte hat diesen Käseladen vor 2 Jahren entdeckt. Nun bunkern 2,5 kg Käse im Kühlschrank des Wohnmobils ein. Quasi schon als TreuekundInnen bekommen wir zwei Kapperl geschenkt. Nach dem Einkauf steuern wir den Västergard in Stora Mellby an.

Mit der Fährfahrt Helsingør – Helsingborg tauchen wir in unser Schwedenabenteuer ein. Bei einer Tour an die schwedische Westküste ist diese Fähre eine echte Alternative zur Öresundbrücke. Auch hier eine Situation wie vor 20 Jahren – Kontrollen der schwedischen Polizei am Fährhafen. Unser Ziel heute ist ein Campingplatz südlich von Göteborg, um am Meer Sonne, Sandstrand und Klippen zu genießen.

Nach einem gemütlichen Frühstück im Schatten und einem letzten Rundgang im Garten der 600 Kräuter am Trollhof folgen wir meinen Urgenen nach Norden. Zwar betreten wir kein Langschiff oder Knorr, sondern nur die Fähre von Puttgarden nach Rödby Havn. Heute wollen wir in das Hafenleben des kleinen dänischen Ortes Rødvig Havn eintauchen. Idealerweise gibt es dort am Hafen einige Stellplätze für Wohnmobile. Die Anmeldung beim Hafenmeister erledigen wir bei einem Automaten.

600 verschiedene Kräuter, freilaufende Hühner, Blumen und Blüten, die einen anlächeln, Nandus, reife Himbeeren, Alpakas, gesunde Ernährung – all das bietet der Trollhof bei Schwerin. Durch den Katalog im Landvergnügen haben dieses Refugium der Gesundheit gefunden. Wir wurden hier herzlich begrüsst und staunten, dass der Mitbesitzer dieses Anwesens ein Österreicher aus dem 6. Wiener Bezirk ist.
