Summer, Sun & Fun 2018

7.Juli 2018

Endlich wieder trockenes Wetter und wir schwingen uns gegen 11:00 auf unsere Drahteseln entlang des Murtalradweges Richtung Spielberg. Bei einem Cache bei def Ortseinfahrt sehen wir die erste Anhäufung von GeocacherInnen – der Event ist nah.

Am Weg zum Mega-Event „Summer, Sun & Fun“ fotografierten wir eine Menge TBs auf den verschiedenen Fahrzeugen. SaschaVie gab uns persönlich eine Führung rund um sein Auto mit allen TBs. An einem Stand konnte ich den Dosenfutterbezreiber begrüßen, wo wir immer alle Utensilien bestellen. Dabei verlängerte ich das Abo der Zeitschrift – ein paar Coins wechselten zu Gitti und mir.
Die Aussteller sind eine wahre Verführung – überall tolle Angebote und Schnäppchen – da ist es schwer nichts mitzunehmen – gelang uns sowieso nicht. Bei einem Kärtner Geocacherteam konnten wir bei 8 schwierigen Geocachvarianten unser Geschicklichkeit testen.
Wir besuchten die Ausstellung GPS MAZE EUROPE – Austria, eine tolle Informationsschau zum Geovaching mit vielen nützlichen Informationen.

Vor dem abendlichen Grillevent nahm ich noch ein Bad im CP-Teich. Die Wassertemperaturen erinnerten mich an die Ostsee. Beim Grillen umschnurrte uns wiederum die CP-Katze.

Pralinen gegen Samba in Russia

6. Juli 2018

Bereits zu nächtlicher Stunde hat es zu regnen begonnen. Das permanente Tröpfeln am Womodach ist wie ein Schlafbeschleuniger. Ein spätes Frühstück – ein paar Spielchen – bis zum Abend hatte ich meinen gesamten Rückstand aufgeholt. Dazwischen ein pasr Lesestunden und Kaffeepäuschen. Katzenbesuch von der CP-Katze hatten wir auch. Am Abend war das aus unserer Sicht bisher beste Fußballspiel der WM Belgien gegen Brasilien.

Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen

5. Juli 2018

Seehof der AK-Tirol – 11 GewerkschafterInnen treffen sich zum Gedankenaustausch zur gewerkschaftlichen Bildung unter geänderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.

Mein letztes Plakat in dieser Runde

“Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“

Unter diesem Motto haben wir noch einige Überlegungen zur Bildungsarbeit abgewogen.

  • Welche zukünftigen neuen „Bildungsräume“ braucht es in der gewerkschaftlichen Bildung?
  • Wie müssen künftige Formate aussehen? ( Seminare, Workshops, Stadtspaziergänge, BR-Innen lernen von BR-Innen im Betrieb, Fotoworkshops, Social-Media-Workshops, Stadt- und Regionsbezogene Angebote,…)
  • Intensivierung der KollegInnen zum politischen Agieren (Information-Kommunikation-Mitwirkung und Mitbestimmung) – aus meiner Sicht eine Überlebensfrage für Gewerkschaften.
  • Sicherstellung der Deutungshoheit über „Demokratie im Betrieb“ – die Entdemokratisierung der Wirtschaft und Betriebe hat beteits begonnen.
  • Bildungsmaßnahmen, die noch mehr und intensiver in den Betrieb führen (Arbeitszeitdiagramme der Belegschaften, Hilfestellung bei der Analyse mit welchen Belegschaften haben wir es zu tun, Kommunikationssoziogramme von BR-Körperschaften.
  • Bildungsangebot gemeinsam mit Organisationen der Zivilgesellschaft.

Trotz Hungerburg kein Hungern auf der Umbrüggler Alm

4. Juli 2018

Nach einem gemütlichen Frühstück mit Gitti bei Sonnenschein gehts mit dem Taxi zum Bahnhof Knittelfeld. Über St. Michael mit dem Eurocity nach Innsbruck. Am späteren Nachmittag treffe ich Fedi und Andrea im GPA-djp-Büro in Innsbruck. Fedi ist so nett und bringt uns zu unserem Quartier auf die Hungerburg, wo wir am Vorabend des Bildungs-verantwortlichentreffen meinen Abschied feiern.

Dazu wandern wir auf die Umbrüggleralm. Beim „Aufstieg“ hatten wir einen tollen Ausblick auf Innsbruck. Ein echt toller Abend mit KollegInnen mit feinen Überraschungen, obwohl es am Anfang des Essens nur Zitronenwasser gab.

Wer beim Gehen schwitzt
und dann vor dem Zitronenwasser sitzt
schürzt seine Lippe
denn es kommt bald eine Rippe

Steirisches Rindenmulchfiasko

3. Juli 2018

Bis wir Aufstehen sind in der Casa Langwiesner längst alle Frühstücksangelegenheiten erledigt. Sie legen heute einen Paddeltag in Breitenbrunn ein. Wir bauen ab, füllen den Wassertank und fahren Richtung Murinsel in Großlobming ab.

Wir verlassen die Autobahn und fahren die Semmeringpaßstrasse, wo wir eine Pause bei Kaffee im Iglu und Pinguin Pub uns gönnen. Natürlich darf der obligate Cache an der Landesgrenze NÖ-Stmk. nicht fehlen. Dabei entdecken wir für uns wieder einen großen Schillerfalter. Der große Schillerfalter ist leider vom Aussterben bedroht. Künstlich angelegte Fichten- und Kieferwälder statt natürliche Mischwälder zerstören seinen Lebensraum.

Vom Semmering steuern wir direkt den CP-Murinsel in Großlobming an. Näheres zum CP auf der Seite „Campingplätze“.

Das Rindenmulchfiasko

Nach einem Schmankerl machen wir es uns gemütlich beim Womo mit zwei Spielchen (Jolly). Ich fahre eine Spielniederlage ein – an eine solche kann ich mich nicht erinnern. Ich werde von einem Kartenhai aus Floridsdorf abgezockt. Zwar gelingt mir noch eine Revanche, aber nicht in diesem Ausmaß.

Dienstlicher Abschied von der Bildungsabteilung

2. Juli 2018

Um 06:15 aus den Federn, um zur Büroklausur nach Neusiedl am See kommen.

Meine letzte dienstliche Aktivität im Rahmen der Bildungsabteilung. Letzte Überlegungen von mir zu Gewerkschaft und Bildungsarbeit im Kreis der engsten Vertrauten. Zum Abschluß Übergabe der Geschäfte an den neuen Leiter der Bildungsabteilung Wolfgang Greif.

Casa Langwiesner

Mittags gings zurück nach Schützen am Gebirge, wo mich Gitti mit dem Rad abholte. In der Casa Langwiesner wurde ich zu einem Bernerwürstel eingeladen. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen spielerischer Aktivitäten. Beim Boccia ware das grüne Team (Gitti und  Benni) nicht zu bezwingen. Beim Jollyspiel konnte ich einigen Boden gutmachen. Nach der Abenjause in der Casa wechselten wir zum Public Viewing in die Südwindschenke, wo wir das späte entscheidende Tor der Belgier trotz heftiger Gelsinnenattacke (angeblich stechen nur die weiblichen Exemplare) sahen.

 

Uschi – Willi – Benni – Karo

1. Juli 2018

Anreise nach Oggau zu einem Kurzbesuch, denn wir treffen hier Willi und Uschi mit ihren Enkelkindern Beni und Karo. Insgesamt haben wie für 14 Tage gepackt, die wir jetzt in Österreich unterwegs sind. Bei der Anmeldung am CP erfahren wir von Frau Lukesch, dass von 12. – 15. Juli das Weinfest in Oggau ist.
Erste Gelseninvasion des Jahres in der Dämmerung als es windstill war. Echt nervig diese Viecher.

Unsere Forderung auf den 12-Stunden-Tag.

Von Ottensheim zum Sozak-Abschluss

28. Juni 2018

Vormittags war Ausschlafen angesagt, die zahlreichen Regenschauer, die während der Nachtstunden auf unser Womodach tropften gaben einen angenehmen Schlafrythmus vor. Wir nutzten die seltenen Regenpausen, um die Außenabbauarbeiten zu erledigen. In Puchenau fanden wir endlich einen Briefkasten für unsere Postkarten. In Alland besorgten wir uns noch Utensilien für unsere Womoabenteuer beim Reisemobil – Scheiber. Gegen 16:45 erreichten wir unseren Standplatzbeim ARBÖ – für mich gerade noch rechtzeitig zur  Sozak-Abschlussfeier.

Geocaching an den Badeseen in Feldkirchen

27. Juni 2018

Heute wagen wir die zweite Anfahrt nach Feldkirchen. Unsere erste Tour nach Pfingsten wurde durch einen heftigen Regen (eine wahre Spritztour) beendet. Abseits der Hauptverkehrsstrassen nähern wir uns den ersten Geocachingzielen. Wir hoffen, dass wir heute die Golfplatzreife für GeocacherInnen bei der Serie Bierdie, Eagle, Albatros & Co bekommen. Der praktische Teil der Prüfung besteht im Auffinden verloren gegangener Golfbälle.Die Bälle können mitunter bereits stark verändert sein, sich an die Umwelt angepasst oder an Größe stark zugenommen haben. (Sie werden ja nicht mehr geschlagen).

Badesee in Feldkirchen

Beim Schaukeln am Kinderspielplatz machte Gitti den Vorschlag die Multi- und Mystiserie –  die Römer zu machen. Die erste Station war nur ein paar hundert Meter entfernt. Die Anfangskoordinaten waren schnell erhoben und ausgerechnet – nun folgte eine Tour durch Unterholz, Gestrüpp und Brennesselmeere – alles in Radlerhose. Für die Durchblutung unserer Beine war an diesem Tag gesorgt. Zum Finden der verschiedenen Caches beradelten wir die Au, den Donaudamm und drangen in verbrennesselte Gebiete vor. Dafür belohnten wir uns später im Restaurant am Badesee.

Zurück am Stellplatz gabs im Wirtshaus nur ein Gespräch – das Ausscheiden der Deutschen bei der Fußball-WM in Russland. Mehr oder weniger Schadenfreude schwang bei den einzelnen Kommentaren mit. Den Schmankerlabend im Wirtshaus garnierten wir mit dem Public-Viewing beim Spiel Brasilien gegen Serbien.

Linz – aus der Vergangenheit lernen?

26.Juni 2018

Von Ottensheim nach Linz mit dem Bus um 08:05 – wie wir aus den Federn gekommen sind beantworten wir nur persönlich. Gitti besucht eine frühere Arbeitskollegin in Wels. Ich mache nach dem Früstück beim Musiktheater einen Stadtrundgang.

Die erste Station ist das Hotel Schiff, wo am 12. Februar 1934 anläßlich einer Hausdurchsuchung Widerstand gegen die Unterdrückung der ArbeiterInnenbewegung im austrofaschistischen Ständestaat geleistet wurde.  Eine Gedenktafel an die Opfer dieser Tage im Februar. Die austrofaschistischen Kräfte brachten die Republik unter ihre Kontrolle. Dollfuß, Schuschnigg und ihre industriellen Finanziers waren die Wegbereiter der Nazis und den Massenmorden in Österreich, Europa und der ganzen Welt.

Hier von der Promenade ein Blick nach Urfahr und das angrenzende Mühlviertel.

Am Nachmittag beteiligten wir uns am Sternmarsch der oberösterreichischen Gewerkschaften. 6000 besorgte ArbeitnehmerInnen demonstrierten an diesem Nachmittag gegen die brutalen Einsparungsvorhaben der Regierung Kurz, Strache und Co. beim Sozial- und Gesundheitssystem.

Bei der Demo gab es ein Treffen zahlreicher Freunde und Freundinnen beginnend aus der Gewerkschaftsjugendzeit bis heute. Tolle Reden vor der WKÖ und dem Landhaus.

Am späteren Nachmittag besuchte ich Gerhard am Jägermayrhof, wo ich 1977 einen meiner ersten Gewerkschaftskurse absolviert habe.  Gitti verbrachte den Abend mit Uschi und Willi. Beim Abendessen von mir mit Andrea und Edith tauschten wir Erinnerungen und Zukunftspläne aus. Beide Treffen fanden bei gemütlicher und freundschaftlicher Stimmung statt.