
Der lange Jan an der Südspitze Ölands

Der lange Jan an der Südspitze Ölands
Wir sitzen neben unserem Wohnmobil am Morgen im schwedischen Snogeholm am Stellplatz Bokerasten, Mehrere kleine Seen in unmittelbarer Umgebung, die wir kaum sehen, weil uns Mischwaldgruppen die Weitsicht erschweren, Neben mehrere Wiesen, die als Kuhweide genutzt werden. Eine davon hat sicher schon andere Zeiten erlebt, denn zwei angerostete Fußballtore zeugen davon.
Geld, Waren alles soll ungehemmt in der EU fließen quasi „Just in Time“ zur Verfügung stehen. Die Freiheiten eines ungezügelten Unternehmertums müssen gewährleistet werden, gemeint sind damit in erster Linie ungezügelte Freiheiten der Industriebosse.
Die Anreise durch Deutschland in den Norden erlebe ich immer etwas hektisch. Der intensive Verkehr rund um die Ballungszentren wie Hamburg, die permanenten Baustellen und die hohe Geschwindigkeit auf den Autobahnen. Dabei fällt mir das absurde 140 km/h Vorhaben des FPÖ-Hofer in Österreich ein. Vielleicht sollten wir doch den Versuch wagen, abseits der Hauptverkehrsrouten unsere Anreise zu planen oder über Tschechien und Polen anzureisen. Diese Hektik wirkt ja auch auf uns und man muss höllisch aufpassen, nicht in diese „Logik“ zu verfallen. Ich merke trotz gegenteiligem Vorhaben, wie leicht man in diese trottelige Geschwindigkeit abgleitet. ist diese Lebensgeschwindigkeit der Preis eines überbordenden Kapitalismus?
Von 29. Juli bis 1. August haben. wir unser Womo auf dem CP in Ettersburg abgestellt. Dies ist für uns ein idealer Ausgangspunkt für den Besuch der Gedenkstätte Buchenwald und Weimar.

Standplatz am CP Obernberg
Nach der mitternächtlichen Stromstörung in Wien und den letzten Einräumaktivitäten waren wir um 13:45 abreisebereit. Die erste Etappe führte uns zum Campingplatz in Obernberg am Inn, wo wir schon mehrmals stationiert waren. Hier wurden wir mit klaren Anweisungen gut eingewiesen und bekamen ein schattiges Platzerl. Den CP-Chef aufs bisherige Wetter angesprochen „Bisher hatten wir fast keinen Regen, denn der Inn drückt alle Regen- und Gewitterwolken zur Seite.
Hier hat sich nach unserer Ankunft um 17:00 einiges getan. CamperInnen aus den Niederlanden, Belgien und Frankreich, die dafür mit Klein-PKW im Anhänger.
Wir stimmten uns mit einer gebratenen Makrelle und Erdäpfelsalat auf den Norden ein.
14. bis 18. Juli 2018
Die Anreise zum Putterersee, wo ich 1977 erstmals mit der ÖGJ-Oberösterreich bei einem Landestreffen war, verlief alles andere als geplant. Bei einer Kaffeepause im Ennstal passte Brigitte beim Aussteigen aus dem Wohnmobil nicht auf, übersah eine Kante im Straßenbelag, knickte um und lag am Boden. Ihr anfälliger rechter Fuß war bei den Bändern ordentlich beleidigt. Zur Kühlung musste eine Bierflasche aus dem Womo-Kühlschrank fürs Erste herhalten. Dann machten wir eine Kälteschiene mit unseren Kühlakkus.
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9. Juli 2018 bis 14. Juli 2018
Am Montag verlassen wir den CP-Murinsel und fahren gemütlich über Katschberg Sattel (1641m) ins Mölltal und den Iselbergpaß (1204m) bis zur Raggaschlucht, wo wir eine Kaffeepause einlegen. Die letzten 70km gehts über Lienz nach Matrei in Osttirol zum CP Edengarten. Am Abend treffen wir Denise und Simon.
Die Österreichrundfahrt in Matrei
Am Dienstag können wir uns zweimal als fotografierende Fans der Radrennfahrer betätigen. Das erstemals zischen sie vom Felbertauernpass kommend an uns vorbei. Die Vorhut bildet ein Polizeikonvoi und zum Abschluss Sanifahrzeuge. Interessant die unterschiedlichen Fahrstilarten der Radrennfahrer um möglichst windschlüpfrig zu sein. Das starterfeld ist ziemlich unterteilt in mehrere größere Blocks. Sie fahren nach Lienz ziehen dort eine Schleife und fahren wieder nach Matrei, wo es im Virgenertal bis Prägraten gehtBei der zweiten Durchfahrt fahren sie direkt am CP vorbei. Hier fahren wir alle RadsportlerInnen an – egal in welche Richtung sie fahren.
8.Juli 2018
Heute stand eine Geocache-Wanderung auf dem Programm. Wir wählten die Runde um den Galgenbühel – eine schöne 1,5stündige Wanderung in der Nähe des CP. Vom CP aus erreicht man in einer halben Stunde den ersten Cache.

Foto am Rückweg zum Final
Die Dosen waren leider in keinem sehr guten Zustand und nahmen einige Restaurierungsarbeiten vor. Nach dem Geocaching besuchten wir den Kräutergarten des Kräuterkompetenzzentrums.
Gitti interessierte sich für die Kräuter – ich eher für die Gewächse mit Beeren.
7.Juli 2018
Endlich wieder trockenes Wetter und wir schwingen uns gegen 11:00 auf unsere Drahteseln entlang des Murtalradweges Richtung Spielberg. Bei einem Cache bei def Ortseinfahrt sehen wir die erste Anhäufung von GeocacherInnen – der Event ist nah.
Am Weg zum Mega-Event „Summer, Sun & Fun“ fotografierten wir eine Menge TBs auf den verschiedenen Fahrzeugen. SaschaVie gab uns persönlich eine Führung rund um sein Auto mit allen TBs. An einem Stand konnte ich den Dosenfutterbezreiber begrüßen, wo wir immer alle Utensilien bestellen. Dabei verlängerte ich das Abo der Zeitschrift – ein paar Coins wechselten zu Gitti und mir.
Die Aussteller sind eine wahre Verführung – überall tolle Angebote und Schnäppchen – da ist es schwer nichts mitzunehmen – gelang uns sowieso nicht. Bei einem Kärtner Geocacherteam konnten wir bei 8 schwierigen Geocachvarianten unser Geschicklichkeit testen.
Wir besuchten die Ausstellung GPS MAZE EUROPE – Austria, eine tolle Informationsschau zum Geovaching mit vielen nützlichen Informationen.
Vor dem abendlichen Grillevent nahm ich noch ein Bad im CP-Teich. Die Wassertemperaturen erinnerten mich an die Ostsee. Beim Grillen umschnurrte uns wiederum die CP-Katze.