Die Schwester des Opas zu Besuch bei ihrer Nichte

9. Juli 2018 bis 14. Juli 2018

Am Montag verlassen wir den CP-Murinsel und fahren gemütlich über Katschberg Sattel (1641m) ins Mölltal und den Iselbergpaß (1204m) bis zur Raggaschlucht, wo wir eine Kaffeepause einlegen. Die letzten 70km gehts über Lienz nach Matrei in Osttirol zum CP Edengarten. Am Abend treffen wir Denise und Simon.

Die Österreichrundfahrt in Matrei
Am Dienstag können wir uns zweimal als fotografierende Fans der Radrennfahrer betätigen. Das erstemals zischen sie vom Felbertauernpass kommend an uns vorbei. Die Vorhut bildet ein Polizeikonvoi und zum Abschluss Sanifahrzeuge. Interessant die unterschiedlichen Fahrstilarten der Radrennfahrer um möglichst windschlüpfrig zu sein. Das starterfeld ist ziemlich unterteilt in mehrere größere Blocks. Sie fahren nach Lienz ziehen dort eine Schleife und fahren wieder nach Matrei, wo es im Virgenertal bis Prägraten gehtBei der zweiten Durchfahrt fahren sie direkt am CP vorbei. Hier fahren wir alle RadsportlerInnen an – egal in welche Richtung sie fahren.

Am Mittwoch holen uns Denise, die heute frei hat, und Simon beim Womo ab, um den Start der nächsten Etappe in Matrei live mitzuerleben. Am Marktplatz herrscht buntes Treiben – Polizei, Begleitfahrzeuge, Begleitbusse, die Waschmaschinen und Trockner zum Service installiert haben, die Fahrer, die sich zum Start anmelden müssen, auf der Bühne werden durch den Platzsprecher einzelne Teams vorgestellt.
Pünktlich zum Start beginnt es zu regnen. Um 11:00 kann Simon mit uns den Start der Etappe durch den Bürgermeister miterleben.

Islitzeralm und Umbalfälle
Trotz der wechselhaften Wetterverhältnisse empfiehlt uns Denise einen Ausflug nach Prägraten zur Islitzer Alm und den Umbalfällen. Simon beschäftigen wir mit allerlei Sachen während der Wanderung, damit ihm nicht langweilig wird. Er marschiert aber die ganze Wanderung am Nachmittag super, immerhin fast 9km.
An der Alm angekommen gibts zuerst einen Mittgsschmaus für uns. Schweinsbratl, Eierschwammerl uns Schlutzkrapfen. Simon versucht sich als Rennfahrer mit dem Spielplatztraktor, als Trampolinspringer, Schatzsucher und Schaukler. Nach der Stärkung gehts noch zu ein paar Aussichtskanzeln bei den herabstürzenden Umbalfällen.

Nette Abende bei Denise und Simon
Wir wurden bei Denise toll verköstigt und versorgt. Wir konnten uns die Halbfinalspiele der WM ansehen und miterleben wie die Favoriten von Denise siegten. Diverse Spiele mit Simon, wobei zu bemerken war, dass er am liebsten mit Brigitte spielte. Sie ließ sich mit dem Käscher fangen, sie versteckte sich. Mich brauchte er nur als Moster beim Suchen von Gitti – wieso wohl?  Dazwischen gabs immer wieder Monsterdrinks und Monstermelonen zur Stärkung. Eines wurde mir auch klar – stimmlich entwickelt Somon dasselbe Organ wie seine Mutter. Am Donnerstag kam Erwin von der Montage zurück. Zur Zeit ist wr in St. Peter am Hart im Einsatz beim Umbau einer Starkstromleitung, die vom Umspannwerk weg geht.

Großglockner mit Glocknerwand

Großvenediger

Mit der Goldriedbergbahn zu einem Superpanorama
Um 10:30 sind wir startklar mit Wanderbekleidung, Rucksack, Fotoapparate und Fernglas. Wir fahren mit der Goldriedbahn I bergwärts. Oben entscheiden wir uns für die Tour zur Adlerlounge. Die Wanderung ist ständig von Stopps unterbrochen, weil wir die bezaubernde Aussicht in uns aufsaugen müssen. Wir machen viele Fotos- ich bin mir nicht sicher, ob man solche Eindrücke wirklich festhalten kann. Vor der Adlerlounge eine kleine Bewährungsprobe für Gitti – Kühe als Wegelagerer.
Wir ergattern eine tollen Platz mit imposanter Aussicht und schlabbern auf 2431m Seehöhe Kaffee mit Topfenstrudel und Sachertorte.
Gitti hat zwei Geocaches ausfindig gemacht. Den ersten Cache oberhalb der Adlerlounge – den zweiten am Rückweg zur Seilbahn.
Nun steuern wir das Kals-Matreier-Törl-Haus an. Hier gehts ziemlich stel runter, trotz Serpentinengang wären hiwr Wanderstöcke sehr hilfreich gewesen. Hier haben wir ständig einen Wahnsinnsausblick auf den Glockner und die Glocknerwand – einfach wie sich der Gletscher in der Sonne spiegelt. Unterhalb der Glocknerwand entdecken wir mit dem Fernglas eine Seilschaft, die talwärts unterwegs ist.
Vom Kals-Matreier-Törl-Haus gehts zurück zur Seilbahn. Wir machen noch Rast bei einem Bankerl, wo es zu unseren Füssen steil bergab geht – ein mulmiges Gefühl wenn man mit dem Fernglas ins Tal schaut.

  • Wenn man auf die Fotos oder Überschrift klickt kommt man zum Album
  • Die privaten Fotos können bei mir per E-Mail angefordert werden. Ich sende  euch dann einen Link.

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