In der Küstenlandschaft und dem Urwald am Stegeborgslingan unterwegs

Wir starteten am Womo-Stellplatz beim Hafen bei der Schlossruine (Stegeborgs slottruins).

Der Stegeborg Rundslinga (Stegeborg-Rundweg) ist ein beliebter, malerischer Rundwanderweg in der schwedischen Provinz Östergötland (nahe Söderköping). Er führt durch abwechslungsreiche Schärenlandschaften, Mischwälder und bietet beeindruckende Ausblicke auf die Bucht Slätbaken.

Mit dieser Beschreibung des Wanderweges im Kopf, starten wir nach einem gemütlichen und ausgiebigen Outdoor-Frühstück. Es geht etwas bergauf zum ersten Aussichtspunkt.

Die Brücke führt auf die Insel Slottsholmen. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich Norrkrog. Eine Fähre verbindet die beiden Orte halbstündlich.

Dieser Baum war komplett von der Eichenmoosflechte überzogen.. Trotz des Namens handelt es sich botanisch gesehen nicht um ein Moos, sondern um eine Symbiose aus einem Schlauchpilz und Grünalgen. Wo sie vorkommt ist eine besondere Luftgüte vorhanden, denn sie wächst nicht bei Luftverschmutzung.
Eichenmoosextrakt enthält Inhaltsstoffe wie Atranorin und Evernion, die starke Kontaktallergien auslösen können. Die Nutzung in Kosmetika wird daher ih der EU streng begrenzt und reguliert. Früher wurde die Flechte genutzt, um Wolle in warmen Gelb-, Braun- und Grün-Tönen zu färben.

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Billingen – Wo die Berge eine Geschichte zu erzählen haben

Zum Start unserer Wanderungen gehen wir zu einem Aussichtspunkt mit Informationstafeln über diese Gegend. Rund um den Campingplatz sind im Sommer Wander-, Lauf- und MTB-Strecken. Im Winter gibt es für Langlaufen und Slalomfahren präparierte Anlagen. Zur Einleitung in dieses Gebiet:

Sie befinden sich gerade an einem ganz besonderen Ort, der von der Geschichte geprägt ist. Billingen ist Teil des Unesco Global Geopark Platåbergen und einer von fünfzehn Hochebenen in Västergötland. Die Geschichte der Plateau-Gebirgslandschaft begann mit einer Gebirgskette, die vor genau 1700 Millionen Jahren existierte.

Das Urgebirge war großen Belastungen durch Witterung, Wind und Vereisung ausgesetzt. Vor 600 Millionen Jahren wurde es also zu einer völlig ebenen Fläche namens Peneplane abgeschliffen – das ist die Urgesteinsoberfläche, auf der die Plateauberge ruhen!

Die Hochebenen bestehen aus verschiedenen Gesteinsschichten, wie die Schichten eines Kuchens. Der harte Diabas an der Spitze hat die Berge vor Erosion bewahrt. Die Berge sind wie ein altes Buch, dessen Seiten noch heute erhalten sind. Die unterschiedlichen Eigenschaften der Gesteinsarten haben der Landschaft eine wunderschöne und abwechslungsreiche Natur verliehen, da auf unterschiedlichem Grundgestein unterschiedliche Pflanzen gedeihen.

Aussicht auf Skövde– einer bedeutenden Garnisonsstadt mit mehreren Regimentern, aber auch Industrieunternehmen wie z. B. Volvo und Rockwool siedelten Produktionsbetriebe in Skövde an
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