Eine Küstenwanderung um den Leuchtturm Skagsudde

Skagsudde wird vom Schwedischen Institut für Meteorologie und Hydrologie häufig als Wetterstation in Schifffahrtsnachrichten erwähnt. Es gehört der schwedischen Seefahrtsbehörde und wird von ihr ferngesteuert. Er ist der wichtigste Leuchtturm, um die Häfen von Örnsköldsvik und Husum zu erreichen.

Wir suchen uns einen Stellplatz in Skeppsmalen und melden uns dazu im nahegelegenen Restaurant Fiskevisitet an. Ein malerisches Fischerdorf, wo man die Küstenlanschaft so richtig genießen kann. In einem Selbstbedienungsladen bekommt man Fisch in geräucherter oder filetierter Form. Dem Restaurant angeschlossen ist ein Surströmingmuseum.

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Was haben Traktoren und Uhren gemeinsam?

Holger Larsson in Svartbyn betreibt das größte Traktorenmuseum im Norden von Schweden.Trotz der angeschlagenen Gesundheit begrüsst uns Holger und wir bekommen von ihm ein paar Enblicke in die Museumsgeschichte, die vor 50 Jahren als Landwirt begann. Vom dreiachsigen Porschetraktor bis zum klassischen Volvo befinden sich über 250 Modelle auf dem Gelände.

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Ausspannen am Noret Havscamping

Etwa 8 km südlich von Lövånger liegen drei Dörfer mit einer alten Fischerkultur. Die Dörfer liegen rund um den langen Lövselefjärden. Wir suchen einen Campingplatz zum Ausspannen, wo wir gemütlich lesen, spielen und den angesagten Schlechtwettertag überbrücken können. Wobei der kurzfristige, kleine, tägliche Regen gehört für uns zum Alltag.

In der Mitte die Sauna mit einer Glasfront Richtung Fjord und rechts der beheizbare Badezuber.
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Fischräucherei und Touristeninformation

Die Touristenstation in Jävre ist seit 2003 ein Baudenkmal. Sie wurde 1967 eingeweiht und war damals die erste moderne Touristenstation für Autotourismus im Land. Jävre liegt ganz im Süden von Norrbotten und zählt zur Gemeinde Piteå. Hier verläuft die Grenze zwischen Västerbotten und Norrbotten. Daher hat man an diesem strategisch günstigen Punkt eine Touristeninformation gebaut, die Informationen zu beiden Provinzen vorhält. Sie hat vor allem im Sommer geöffnet, meist von Mitte Juni bis Mitte August.

Von dem Rastplatz und der Touristeninformation führt ein Fußweg unter der E4 hindurch auf die andere Seite. Dort liegt ein Gästehafen mit Leuchtturm. Das Foto entstand in der Unterführung.

Die Lage nahe der Grenze zu Västerbotten machte den Ort zu einem idealen Rastplatz für Touristen auf dem Weg nach Norden. uns lockt als erstes ein Geocache von konka72 – Virtual Reward 2.0 – Jävre Turistcenter – GC892MG mit lustigen Aufgaben zur Touristeninformation her.

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Vor 100 Jahren ein Industriezentrum – heute ein Campingplatz

Die Blütezeit des „Ortes“ fällt in die ersten drei Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts. Ab 1903 und 10 Jahre später wurden Belfragehusen, Weiße Taube, Nebengebäude, Stall, Wäscherei und Matrosenheim gebaut.
Das Hauptgebäude und die Faktorwohnung werden renoviert und der Zollhof wird hergerichtet und wird eine Wohnung für zwei Zollbeamte und ein Zollamt.
25 Familien mit über 100 Personen leben jetzt auf „Plassen“, alle mit eigenen Stationen in Nebengebäuden und dass. In den Teamfarmen war Platz für die Kühe der Arbeiter. Zur gemeinsamen Nutzung gab es eine Bäckerhütte, eine Wäscherei, einen Mangelschuppen und einen Erdkeller – eine geordnete Gemeinschaft, wenn auch etwas abseits vom Rest des Dorfes.

Hier sind noch Spuren der ehemaligen Hafenanlagen zu sehen

Zum Hafen in Sikeå gibt es eine Ausstellung, die das Ergebnis der engagierten Arbeit vieler Menschen ist. Anfang der 1980er Jahre wurden von einem Studienkreis in Sikeå Bilder gesammelt, die eine lange und wichtige Periode in der Geschichte von Sikeå und des Hafens dokumentieren.Mehr darüber in den Roten Spuren…

Ausblicke vom Havscamping in Sikeå

Wir kommen nach Sikeå, wegen dem Adventure Lab, der sich geschichtlich mit der ehemaligen Eisenproduktion in der Gemeinde Robertsfors auseinandersetzt. Als die Eisenproduktion hier in Schwung kam, wurde ein Hafen zum Transport der Güter benötigt. In Sikeåhamn, wo sich der heutige Campingplatz befindet, wurde große Hafenanlagen errichtet. Von den Produktionsstätten zur Eisengewinnung und von den Hafenanlagen sind nur mehr Spuren vorhanden. In einem eigenen Blogeintrag werden wir uns damit beschäftigen.

Wir machten ein Nachmittagsschläfchen in der Sonne. Vor Abendessen nutzte ich die Gelegenheit für eine kleine Fotosession am Ufer.

Gänsesäger – ich bin mir aber nicht sicher!
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Am nördlichsten Campingplatz in Schweden

Karesuando (finnisch: Karesuvanto, nordsamisch: Gárasavvon) liegt 300 km nördlich des Polarkreis am Muonio älv. Der Fluss bildet die natürliche Staatsgrenze zwischen Finnland und Schweden.

Rechts die schwedische Kirche

Wir durchfahren eine tundraartigevLanschaft, die anfangs von niedrigen Birken geprägt ist. Je weiter südlich wir kommen, umso mehr Nadelbäume sehen wir. Das nasse Wetter der letzten Tage waren „Festtage“ für unsere Lieblingsbegleiter hier in diesem Gebiet. Die Moskitos erfreuen sich der wundersamen Vermehrung. Wir checken ein am nördlichsten Campingplatz in Schweden.

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Die Küste von Enø by

Nach einer stürmischen Nacht in Bua, wo unsere Fahrradabdeckung vom Sturm endgültig zerfleddert wurde landen wir am Weg zu Uschi und Willi, die wir in Dänemark treffen wollen, in Enó by am Womo-Stellplatz des hiesigen Segelclubs. Zwischen deutschen und dänischen CamperInnen fanden wir noch einen Platz. Wir hatten Aussicht auf den Segelhafen bei wieder strahlend blauen Himmel. Nach der Anmeldung beim Hafenmeister starten wir eine mehr zweistündige Geocaching – Tour entlang des Enø Klintegården mit tollen Ausblicken auf die Meeresbucht.

Segelhafen Karrebæksminde
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Die FischerInnen von Resö

Die Angelsachen aus dem Wohnmobil hervor gekramt, Spule, Blinker, Messer und Ersatzschnur in einer Packtasche verstaut und die Angelrute an der Fahrradstange montiert. So ausgerüstet geht es zum Brunch in den Bastuvägen.

Nach einem hervorragenden Frühstück steigt die Anspannung unter den FischerInnen, vor allem Emil wird schon ganz quirlig. Wir schwingen uns auf die Drahteseln und fahren über den Gårdviksvägen in die Gustavbukten auf Resö. Hier schieben wir die Räder bis zu den Klippen des Stenarsnubben.

Hier suchten wir einen idealen Angelplatz
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Mit der Zeitmaschine zurück in die Bronzezeit

Heute geht es nach Tanumhede zu den berühmten Felsritzungen. Das Gebiet um den Ort wird seit langer Zeit bewohnt und wurde 1994 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Wir besuchen auch das neue Vitlycke Museum, ein markanter Holzbau mit schönen hellen Ausstellungsräumen. Zum Museum gehört außerdem ein Freilichtbereich, der ein bronzezeitliches Dorf nachempfindet, denn wir zum Abschluss unserer Tour besuchen. Emil und ich heben auch noch einen Geocache.

Eine Bildtafel oberhalb des Museum
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