Wir nutzen den Shuttelservice der Jennery Farm. Wir werden beim Porta Rudiae abgesetzt. Durch das im 18. Jh. wiederaufgebauten alten Stadttor in Bogenform mit Statuen von Heiligen betreten wir die Altstadt und Zentrum von Lecce. Unser erster Eindruck des Barockbaustils im „Florenz des Südens“.
Am 30. April landeten wir auf der Jennery Farm ein paar Kilometer ausserhalb Lecce. Die Anfahrt war von einigen Irrwegen gekennzeichnet. Wir standen vor einem Tunnel, das für unsere Womos zu niedrig war, also mussten wir auf einer engen Strasse zurückschieben. Bei der Suche nach einem Ersatzcampingplatz landeten wir in einer Privatzufahrt. Von zwei jungen Soldaten bekamen wir den entscheideten Tipp für die richtige Zufahrt zum Stellplatz am Gutshof “Jennery Farm“.
Bei einem Spaziergang um die Farm aufgenommen
Für das Fest gab es einen Spielplatz für Kinder, Fußballtore wurden aufgestellt, Grillerei und eine Disco.
Von Alberobello führte uns ein kurzer Weg nach Castellana. Knapp 1,5km außerhalb des Ortskerns der Gemeinde Castellana Grotte befinden sich die gleichnamigen Tropfsteinhöhlen. Die Tropfsteinhöhlen erstrecken sich über 3.348 Meter und erreichen eine maximale Tiefe von 122 Metern unter der Erdoberfläche. Die Durchschnittstemperatur im Innern liegt bei circa 16,5°C. Dieses unterirdische Karsthöhlensystem gilt als eines der schönsten und spektakulärsten Italiens.
Fotografieren ist nur beim Einstieg am Beginn der Tour erlaubt. Wir buchten uns einen Platz in der englischsprachigen Führung. Der Beginn war auch geprägt von Kompetenz- und Organisationsstreitigkeiten der Führungsverantwortlichen. Nicht gerade besonders toll.
Die Stadt ist vor allem durch ihre Kegelbauten Trulli berühmt, die nach dem Vorbild der Bauweise von Hirtenhütten in dieser Gegend gehäuft entstanden. In Alberobello bestehen ganze Stadtteile aus Trulli. Darum gehört der Ort heute zum UNESCO-Welterbe, hat aber durch den Touristenansturm viel von seinem ursprünglichen Reiz verloren.
Am Beginn unserer Tour besuchen eines der seltenen zweistöckigen Trullo. Im katholischen Italien darf man dreimal raten wem es gehörte
oder ein Stadtspaziergang auf den Spuren der Antifa
Barletta ist eine Hafenstadt der italienischen Provinz Barletta-Andria-Trani in Apulien. Die Stadt hat 94.316 Einwohner, Im Zweiten Weltkrieg war die Stadt Schauplatz der ersten Aktion der Resistenza, des italienischen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus. Seit 2008 ist Barletta eine der drei Hauptstädte der neu gegründeten Provinz Barletta-Andria-Trani.
Park vor der ZitadelleGebrüder Vitrani – Symbolfiguren des antifaschistischen Widerstands im Zweiten WeltkriegWeiterlesen →
Bei der Anreise in die Kleinstadt fallen uns am Horizont weiße Berge auf. Beim Näherkommen bemerken wir, dass es sich um Salzberge handelt. Im Nordwesten der Gemeinde befindet sich eine der größten Meerwassersalinen europaweit. Früher wurde hier sogar eine eigene Eisenbahnlinie für den Salztransport betrieben.
Vieste ist auf der Landkarte am „Sporn“ des „italienischen Stiefels“ zu finden. Das Städtchen, das auf einem felsigen Vorgebirge am äußersten Ostrand des Gargano gelegen ist, besteht aus einem auf der Felsspitze San Francesco gelegenen alten Ortskern, der typisch mittelalterlich ist und einem modernen Teil, der sich entlang der Küstenlinie zwischen den Stränden von San Lorenzo im Nordwesten und Castello im Süden entwickelt hat.
Im Ortskern am Hügel geht es bergauf und -ab in den engen Gassen.
Wir kommem am CP an und machen einen Spazierggang in das Zentrum von Vieste. Am Sonntag haben die Geschäfte großteils geschlossen. An den sonnigen, windstillen Plätzen herrscht reger Betrieb, die schmalen, schattigen oftmals von Stufen geprägten Seitengassen sind leer. Wir suchen den höchsten Punkt bei der Zitadelle, die nicht besuchbar ist, weil sie als militärisches Sperrgebiet nicht öffentlich zugänglich ist.
Weiße Buchten, abfallende Klippen und wunderschöne Meeresgrotten bietet die apulische Küste des Gargano zwischen Mattinata und Vieste den Strandurlaubern bis in den Herbst.
Die zwei berühmten Faraglioni – das Wahrzeichen dieser Küste – sind in greifbarer Nähe. Ihre Silhouetten ragen aus dem Meer: Sie bilden die ideale Fortsetzung der abfallenden Felsen, die von sattgrünen Kiefern bewachsen sind.Weiterlesen →
Aufgrund der zahlreichen Trabocchi wird die Küste, die Küste der Trabocchi genannt , 60 km Strand berühmt in ganz Italien, für seine natürlichen Schönheit und für seine Verschiedenartigkeit. Neben hohen und felsigen Abschnitten gibt es auch Abschnitte mit niedrigen und sandigen Stränden wie auch felsige.
Zweck dieser Konstruktion ist es, ein großes rechteckiges Netz gleichmäßig horizontal abzusenken und nach einiger Zeit wieder heraufzuziehen. Die Trabucchi wurden an besonders geeigneten Küstenabschnitten errichtet und zwar an Stellen, an denen von der Meeresströmung begünstigt, Fischschwärme vorbeiziehen. Als Baumaterial diente das Holz von Edelkastanien, das sehr dauerhaft ist, und Robinien, dessen Widerstandsfähigkeit eine Belastung bis zu 250 kg/cm² zulässt.
Nach unserer Regenpause machen wir einen Abstecher in den zweiteichtigsten Wallfahrtsort nach dem Vatikan in Italien in der katholischen Welt. Loreta ist mit dem österreichischen Marienwallfahrtort “Mariazell“ partnerschaftlich verbunden, viele von den knapp 13.000 Einwohner*innen leben von den zahlreichen Pilgern.
Links unterhalb die Gedenkstätte für die polnischen Soldaten, die hier im Zweiten Weltkrieg 1944 gekämpft haben.Weiterlesen →