Rudern am See Anten bei Gräfsnäs

Seit mehreren Jahren besuchen wir Susanna und Lasse in Stora Mellby. Sie haben einen kleinen Stellplatz auf ihrem Hof mit einer Mühle aus dem 19. Jhdt. Bei einer brenzligen Sitaution bezüglich einer Reparatur mit dem Wohnmobil vor Jahren haben sie uns toll unterstützt und geholfen. Seitdem verbindet uns eine österreichisch – schwedische Freundschaft. Von hier aus kann den Retrovägen, eine der 12 Touritikstrassen Schwedens gut erforschen.
Das Zentrum dieser Straße ist Nossebro in der Gemeinde Essunga. Der Retrovägen erstreckt sich von Göteborg bis Nossebro, immer der Straße 190 folgend, und dann von Nossebro über Landstraßen weiter nach Nordosten bis über Mariestad hinaus.

Bei der Ankündigung unseres Besuchs schreiben sie uns zurück, dass wir jedenfalls vor 17:00 Uhr kommen sollen, damit wir bei einer Bootsfahrt mitmachen können.

Am See Anten und im Hintergrund die Runine von Schloss Gräfsnäs. Leider brannte es in 100-Jahres-Abständen dreimal ab (1634, 1734 und zuletzt 1834). Nach dem letzten Brand wollte das Schloss keiner mehr aufbauen, so dass es heute nur noch eine Schlossruine zu besichtigen gibt, die zu einem Veranstaltungszentrum umgebaut wurde.
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Geocaching in Mariestad am Vänernsee

Wir verbringen zwei sonnige Tage am Stellplatz des Hafens der Marina in Mariestadt am Vänernsee. Bei unserer sogenannten Rad – Geocaching – Tour versuchen wir mit unseren E-Bikes von der Stadt ausgehend die umliegenden Naturlandschaften zu erkunden. Dazu nehmen wir die Empfehlungen der heimischen GeocacherInnen her und folgen ihren Routen und Caches.

Der imposante Dom der 16.000 Einwohner großen Stadt
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Eine Stipvisite in Horndals Bruk

Wir machen einen Einkaufsstopp in Horndals Bruk und entdecken dabei das alte Schwungrag eines Antriebs für ein Stahlwalzwerk. Es wurde 2008 vom Betrieb hier her verlegt und ist seit dem ein Symbol von Horndal.

Das Schwungrad in Horndal – 70 Tonnen schwer – Genaue Position

Im Geocache Svänghjulet – GC8G0YV – beschreibt der Owner „tigertassen“ die Enstehungsgeschichte des Denkmals und des Parks, der hier entstanden ist. Hier sind einige ungewöhnliche Bäume zu finden, zum Beispiel Sternmagnolie, Kirsche, Adlerfarn, Japanische Lärche und mehr.

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Runen und Blumen in Ocklebo

Wir umfahren den Großraum Stockholm auf unserer Tour und schwenken mit unserer Tourplanung ins Innere von Schweden. Wir machen eine Zwischenstation in Ocklebo, um uns einen Runenstein bei der Kirche anzusehen. Der Runenstein ist eine Nachbildung eines Runensteins, der 1795 in der Grundmauer der alten Kirche gefunden wurde. Er wurde in der Kirche aufbewahrt und beim Brand 1904 zerstört. Die heutige Kopie vor der Kirche wurde unter der nach einem Bild angefertigt.

Hier ist auch Geocache zu finden – Ockelbo Kyrka – GC8XBQ2 von soltrollet och AM13.
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Örebro

Als wir Örebro ansteuerten wollten wir einerseits uns das studentische Leben der Stadt ansehen und zweitens einen Waschtag am bestens ausgestatteten Campingplatz Gustavsvik einlegen. An der Campingplatzbelegung merken wir die Nachsaison. Großzügige Vergabe der Stellplätze zwischen den Womos. Neben uns ein Familie aus Bayern und ein schwedisches Pensionistenpaar.
Um 08:30 die Schlüssel für Waschmaschine und Trockner vorbestellt, Wäschespinne zum Nachtrocknen platziert und zwei Stunden später haben wir wieder frische Kleidung für die nächsten 3 – 4 Wochen.
Gegen Mittag machen wir unsere E-Bikes fertig für eine Rad-Geochaching-Tour ins Zentrum der Stadt. Eines vorweg, das Radwegenetz ist sehr gut ausgebaut und die Erkundung der Stadt per Rad ideal.

Das Schloss Örebro befindet sich im Zentrum von Örebro und liegt auf einer kleinen Insel. Das Schloss ist vom Fluss Svartån umgeben und erhielt sein heutiges Äußeres im späten 19. Jahrhundert. Bereits Mitte des 14. Jahrhunderts stand hier eine große Burg.

Hier geht es weiter zur Rad-Geocaching-Tour

Hudiksvall – zweitälteste Stadt Norrlands

Hudiksvall ist nach Gävle die zweitälteste Stadt Norrlands und bekam 1582 die Stadtrechte. 1615 wurde der Handelshafen an das Meer verlegt und an den Ort, an dem er sich noch heute befindet. Nach einem Brand 1792 wurde der Stadtteil Fiskarstaden angelegt, heute eines der am besten bewahrten Stadtviertel dieser Zeit.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam es zu einem rascheren Aufschwung, als Hudiksvall sich zum wichtigsten Exporthafen Norrlands für Holzprodukte entwickelte.
Möljen ist ein gut besuchter Platz in der Nähe des Kanals und des Hafens in Glada Hudik.
Hier sind die berühmten, alten, schönen Bootshäuser von Hudiksvall, die Kunsthandwerksläden und Restaurants beherbergen.

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Ein Zwischenstopp in Harmånger

Harmånger liegt an der E4 auf halber Strecke zwischen Sundsvall und Hudiksvall. Im 12. Jhdt. war der Ort ein Handelsposten an der nördlichen Ostsee.

Der Kirchturm des damaligen Ortes wurde deshalb auch als Verteidigungsturm erbaut. Dazu nutzte man die Reste einer Burg im Mittelalter, wo ein Glockenturm eingebaut wurde. Wir nutzten auch die Pause für einen Geocache von Höögarna – Harmångers Kyrka – GC774XM.

Weiter zu Harmångers hembygdsgård

Ein sonniger Morgen

Für die Nacht haben wir einen schönen Stellplatz, der gerade wird , am Urövägen südlich von Hudiksvall direkt an der Küste gefunden. Für die Wasserver- und -entsorgung ist alles beteits vorhanden. Es gibt auch eine Möglichkei für dir Toilettencasette.

Wir nutzen für unser Frühstück die Garnitur am äußersten „Hafenspitz“ mit toller Aussicht auf das Meer und Hudiksvall.

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Måviken

Wir verbringen eine Nacht in Måviken in der Gemeinde Kramfors. Hier haben sie im Campingplatz neu terrassierte Stellplätze angelegt, wo man einen sehr schönen Blick über die Bucht hat.

Am späten Abend klarte es auf und wir konnten vom gegenüberliegenden Rastplatz noch ein „sonniges“ Foto machen.

Nach dem Abendessen machte ich noch einen Spaziergang rund um die Bucht. Hier gibt es ausser den Campingnachbarn, einem Bauernhof, einem großzügigen Bottshaus und wenigen Häusern weiter nichts.

Eine Überraschung

Der Vallstigen in Norrfjärden

Der Vallstigen in der Kommune Nordanstig folgt sehr alten Wanderwegen und verläuft zwischen dem Hafen in Norrfjärden und dem Freibad in Hassela, eine Strecke von etwa 61 km. Er verläuft vom Meeresspiegel bis auf 330 m über dem Meeresspiegel am Västansjökullen.

Wir parken uns am Hafen ein und machen vor Beginn des Geocachingtrail eine Kaffepause mit Kuchen, eine schwedische Fika.Der Stellplatz, wo wir uns einparken, konnte bis 2. August auch als Übernachtungsplatz verwendet werden. Vom Hafen oder der Küste sehen wir wenig, denn Höga Küsten ist heute in Nebel gehüllt. Dafür werden ZuschauerInnen eines örtlichen Schauspiel.

Drei einsame weiße Plastiksessel stehen am Kai, der ca. 200 m lang ist. Drei Männer mittleren Alters stehen diskutierend etwas abseits und würdigen uns keines Blickes. Um diese Männer fährt ein etwa zehnjähriger Junge, auf einem für ihn viel zu großen Damenfahrrad, und führt gewagte Bremsmanöver mit quietschenden Reifen durch, um Aufmerksamkeit zu erlangen, was ihm vorerst nicht gelingt. Auf der gegenüberliegenden Kaiseite, deren Böschung aus Wiese und Sträucher besteht, fährt ein Gemeindearbeiter mit einer Mischung aus Traktor und Bagger, um einerseits zu mähen und um die Sträucher abzuschneiden, was natürlich einen ziemlichen Lärm macht. Der Junge hat inzwischen seine Bremsmanöver auf die hiesige Kaiseite verlegt, die aus Brettern besteht, was das Quietschen effizienter macht, und auch seine Bremsmanöver nähern sich immer mehr den drei disktutierenden Männern. Die ihrerseits beobachten nebenbei das Abmähen. Wir trinken weiterhin Kaffee und essen leckeren Kuchen und sind wie die Balkonmuppets in die Szene eingebunden.
Plötzlich stellt der Gemeindearbeiter sein Ungetüm ab – die Drei gehen eiligen Schrittes zu ihm, geben ihm offensichtlich weitere Anweisungen – gehen auseinander – der Junge schließt sich einem an und fertigt ist das Schauspiel – die Akteure treten ab. Wir beenden unsere Fika und machen uns auf den Weg zum Geocachingtrail.

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