Rechtzeitig vor dem Start unserer nächsten Tour haben wir die Beschreibungen der Camping- und Wohnmobilstellplätze der Frühjahrstour ergänzt. Neben eigenen Erfahrungen haben wir Radkarten und Informationen für Geocacherinnen beigefügt.
Wir fahren mit unserem Womo gemütlich auf schmalen Strassen nach Gruisla, eine Ortschaft in der Gemeinde Klöch. Die Strasse zwischen den Weinbergen wird immer schmäler und immer vorsichtigerer wird unsere Fahrt. Bald rückt eine farbenprächtige Stele in unser Blickfeld.
Peter Klug schaffte hier eine Sitzgruppe aus Stein mit einer riesigen vierkantigen Stele, die mit 23.000 farbenprächtigen Noppen und einer Inschrift in Deutsch, Englisch, Slowenisch und Ungarisch ausgestaltet ist.
Hier sind knapp 2000 Menschen aller religiösen Konfessionen, die während der beiden Weltkriege als Kriegsgefangene oder Soldaten ihr Leben lassen mussten, beerdigt. Vor über 100 Jahren befand sich hier der Lagerfriedhof des Kriegsgefangenenlagers.
Wir starten unsere Rad – Geocaching-Tour um 11:00 am Stellplatz in Mureck Richtung Murauen. Unsere erste Station war beim Murturm mit seinem „Hybridtragwerk“ in dessen Nähe der gleichnamige Geocache von musikbauch in einer interessanten Konstruktion platziert ist. Für mich persönlich sind Höhe, Aussichtstürme, Hängebrücken und alles, wo man direkt runtersehen kann eine Herausforderung. Aber meine Neugier auf diese Doppelspirale und die versprochene Aussicht über die Murauen waren größer als meine Angst vor der Höhe. Es hat sich ausgezahlt. Von oben blickt man in den „Urwald“ der Mur.
Bei einer Geocachingtour entdecken wir beim Lösen diverser Aufgaben die historischen Spuren des Kriegsgefangenenlager in Knittelfeld. Aus der Beschreibung des Geocaches erhalten wir diese Informationen:
Wer heutzutage das Kulturhaus oder das LKH Knittelfeld, die Landesberufschule, die Hauptschule Lindenallee, die Obersteirische Molkerei, einen der zahlreichen Handels- oder Gewerbebetriebe im Westen der Stadt, den Sportplatz von Rotweiß oder vielleicht den ARBÖ-Stützpunkt besucht, ist sich wahrscheinlich nicht bewusst, dass er auf historisch brisantem Boden steht. Hier – zwischen der Anton-Regner-Straße im Osten, der Kärntner Straße im Süden, der Ingering im Westen und der Maßweger Straße im Norden – befand sich vor knapp hundert Jahren eines der größten Kriegsgefangenenlager der österreich-ungarischen Monarchie! Der Erste Weltkrieg (1914-1918) brachte eine neue Dimension des Schreckens, des Leids, der Zerstörung, eine neue Dimension hinsichtlich des Blutzolls, der Toten, der Verwundeten und auch der Gefangenen, die in zahllosen Lagern interniert wurden. (Quelle: Geocaching-Listing von Styrian-Panther aus dem Cache GC2BC7X „Neustadt Knittelfeld“.)
Am Weg zum Murinsel-Camping nehmen wir die Route über den Triebener Tauernpass. Auf der Passhöhe in Hohentauern suchten wir vergebens nach einem offenen Cafe oder Gasthaus. Aufgefallen ist uns, dass viele Holztransporter und LKWs die Passroute wählen. Wahrscheinlich um die Mautgebühren zu vermeiden. Nach einem guten Tipp in einem ADEG-Geschäft steuern wir eine Bäckerei und Cafe in Möderbrugg an.
Blick in die Hohen Tauern
Beim kurzen Rundgang im Ort entdecken wir den alten Eisenhammer aus dem ehemaligen Eisenwerk von D. Kastner.
Unserr nächste Station führt uns mit dem Womo nach Pettenbach. Kurz nach der Ankunft werden wir von Harald mit einer speziellen Willkommens -Act am Kreisverkehr abgeholt abgeholt. Bei einem netten Familienabend mit weiterer Wiener Unterstützung tauschen wir Erinnerungen aus.
Am nächsten Tag tauchen wir ein in die Emotionen eines Fußballturniers. Jede/r Spieler#.in auf dem Feld hat ihre/seine eigene Geschichte, ihre/seine eigenen Träume und Herausforderungen. Die Helden:innen des Fußballs sind nicht nur diejenigen, die Tore schießen oder spektakuläre Paraden zeigen, sondern auch jene, die hart arbeiten, um ihr Team zu unterstützen und ihr Bestes zu geben. Simon kämpft als Tormann für seine Mannschaft, dem SV Micheldorf.
Die Kids des SV Micheldorf konnten das Turnier mit 4 Siegen, 1 Unentschieden und 1 Niederlage gewinnen. Die Funktionär:innen in Steinerkirchen betreuten das Turnier nach besten Kräften. Leider hat sich der Verband entschieden keine Siegerehrung zu machen. Trotzdem bräuchte es trotzdem einen gemeinsamen Abschluss. Es sollten die Leistungen der Kids und der Personen, die dafür dahinter stehen, gewürdigt werden. Sportturniere sind gesellschaftliches Engagement, und das verdienst sich öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung.
Die Fläche der Marktgemeinde Pillichsdorf umfasst 14,33 Quadratkilometer. Davon sind 74 Prozent landwirtschaftliche Nutzfläche, 5 Prozent Weingärten und 8 Prozent der Fläche sind bewaldet.
Wir suchen den Womo-Stellplatz in Pillichsdorf, um einen guten Ausgangspunkt für einen Besuch zum Eröffnungsfest des neuen Firmensitz von HolzMöbelKunst von Manfred Winkler zu haben. Durch das Geocaching bekommen wir zwei Einblicke in die Marktgemeinde. Die größte Kellergasse Mitteleuropas und die ursprüngliche Bedeutung der Bahnlinie der Lokalbahn Stammersdorf – Auersthal.
Als wir zur Abfahrt unser Wohnmobil erreichten schmolzen gerade die Reste des nächtlichen Schneefalls. Unser erstes Reiseziel haben wir wegen der Wetterverhältnisse und kalten Temperaturen verändert. Wir wollen nicht alpine Gebiete überqueren oder ins nördliche Waldviertel, sondern bleiben vorerst im südlichen Weinviertel bzw. im Umland von Wien. Für die ersten beiden Übernachtungen wählen wir das Donaucamping Klosterneuburg aus, das wir bereits 2022 zum Saisonstart besuchten. In Klosterneuburg stossen wir bei unseren Rundgängen oft auf Gebäude und Einrichtungen der Höheren Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau.
Ein Klapotetz (slowenisch klopotec) ist eine im südsteirischen Weinland verbreitete Vogelscheuche. Sie besteht aus einem Windrad mit Welle und Schlägeln, die durch ihr rhythmisches Geklapper die Vögel von den Weingärten zur Zeit der Traubenreife fernhalten sollen. Eine Erinnerung der steirischen Absolvent:innen der HBLA.Weiterlesen →
Für unsere heutige Rad-Geocaching-Tour waen um die 25 Grad Temperatur bei sonnigen Wetter vorausgesagt. In den den Medien war zu lesen, dass beteits Anfang April die 30-Grad-Grenze geknackt wird. Was das Camper:innen-Herz erfreut ist aber ökologisch ein Wahnsinn.
Die Mur (slowenisch, kroatisch und ungarisch Mura) ist ein Nebenfluss der Donau, der durch Österreich, Slowenien, Kroatien und Ungarn fließt und in Teilen seines Verlaufs auch die Grenze zwischen diesen Staaten bildet.1 Eine Besonderheit des Flusses sind aber die Mur-Auen im Grenzgebiet zu Slowenien. Nach den Donau/March/Thaya-Auen östlich von Wien sind diese Auwälder der Grenzmur die größten Österreichs und damit von überregionaler Bedeutung. Hauptsächlich findet sich hier der Typ der „Harten Au“, mit naturnahen Ulmen-, Eschen- und Eichenbeständen.2