Wir besuchten die Außenanlagen der römisch-katholische Pfarrkirche Unterretzbach, welche am südöstlichen Ortsrand steht. Der Owner hat hier eine interessante Kombination aus Tradi und Lab ausgelegt. Man muss zuerst den Tradi GC9224J suchen, denn da steht die
Buchstabenkombination drinnen, welche wir benötigten, um die Labs erfolgreich abschließen zu können. Bei der Lösung dieser Aufgaben entdeckten wir alte Grabsteine mit Inschriften aus der Zeit des 18. und 19 Jahrhundert.
Herzlichen Dank an den Owner. Später radelten wir noch einige Tradis der Schlumpfrunde ab.
Am Abend waren wir zu einem tollen Abendessen bei Freunden eingeladen. Ein perfekter Tag hier im Weinviertel.
Heute steuern wir Unterretzbach an. Am Weg dorthin sammle ich Fotomotive zum Thema Wein. in vielen Beschreibungen wird das Weinviertelals als die Heimat des „pfeffrigen Grünen Veltliner“ (GrüVe) genannt. In einem Gespräch mit einem Weinbauer schilderte er mir die Schwierigkeiten der Klimaerwärmung, die seiner Meinung nach den Ausbau des GrüVe mit seiner klassischen Geschmacksnote schwierig macht. Der Name „Weinviertel“ ist seit etwa einem Jahrhundert gebräuchlich: Das Weinviertel ist Österreichs größtes Weinbaugebiet. Das Weinviertel gehört zum relativ trockenen pannonischenKlimagebiet mit kalten Wintern und heißen Sommern.
Neben dieser alten Weinpresse steht ein Gedenkstein mit der Inschrift: „Unserem Vbgm. Alois Ackerl zum 60. Geburtstag gewidmet von der Gemeinde Retzbach 1999.“Weiterlesen →
Auf Einlandung zweier Freund:innen trafen wir uns zu einem abendlichen Lagerfeuer zur Winterverbrennung. Das Verbrennen von einem ein Jahr gelagertes Holz alter Rebstöcke soll endgültig den Winter vertreiben und zu einem schönen, langen Sommer führen, auf den eine gute und erfolgreiche Erntezeit folgt.
Das Osterfeuer entwickelte sich aus einer weltlichen Tradition, mit vermutlich germanischem bzw. heidnischem Ursprung. Es gab Wein und Würstel zum Braten. Zu späterer Stunde lauschten wir den Geräuschen der Rebstöcke beim Verbrennen. Ein Winzer meinte er hört das zarte „Singen“ der Rebstöcke im Feuer. Das Knistern des Feuers, die Hitze der Glut und über uns eintoller Sternenhimmel bei klarer Nacht. Ein Danke an all jene, die das ermöglicht haben.
Am Vormittag radelte ich zum Bauernmarkt am Hauptplatz in Retz. Für Fisch, Brot, Käse und Fleisch gibt es hier gute Angebote. Obst und vorallem bei Gemüse eher „mau“. Zurück am Womo verspeisten wir manche Leckereien vom Markt beim gemütlichen Frühstücksbrunch.
Brigitte hat eine Geocachingrunde von Papaschlumpf59 ca. 1 km von unserem CP in Oberretzbach entdeckt. Im Listing beschreibt er seine Tour in das Reich der Schlümpfe.
Wir ziehen noch bei Bewölkung los und noch kühle Windlässt uns in wärme Jacken schlüpfen. Die Tradirunde ist gemütlich zu gehen und besteht aus 18 Tradis und 3 Mystis. Die beiden Klettercache haben wir ausgelassen, denn wir sind momentan mit unseren Knienetwas marod.
Nach dem Ausheilen meiner Knie-OP machten wir uns auf den Weg zum Heben des ersten Geocaches des Jahres. Bei böenhaften Ostwind starteten wir den Multi von tischi65 im Zentralfriedhof getreu dem Motto aus dem Listing
Die Wiener und der Tod, das ist ja schon eine ganz spezielle Beziehung und „a schene Leich“ gehört zum Abschied dazu. Auf dem Wiener Zentralfriedhof gibt es jede Menge imposanter Grabdenkmäler aus längst vergangenen Zeiten und viele einfache Gräber.
Gedenkstätte an die Opfer des Ringtheaterbrandes
Über uns brausten die grössten Flugzeuge bereits im Landeanflug Richtung Schwechat hinweg. Wir staunten über die Gräber mit den Mercedesbildern. Wir starteten beim Tor 1. Der Weg führte uns vorbei Tor 2 und am dritten Tor gings hinaus. Getreu den Angaben an den einzelnen Stationen erreichten wir den Final. Die Garage war zwar gut getarnt, aber wir konnten uns ins Logbuch eintragen. Danke an den Owner für das Auslegen und Warten des Geocaches.
Wir starten zu dritt nach Krems. Uns bringt die U4 nach Spittelau und dort steigen wir um in den Regionalzug nach Krems. Krems hat viele Gesichter – die älteste Hauerinnung im 15. Jhdt. im deutschsprachigen Raum – Garnisonsstadt – als Gauhauptstadt im Reichsgau Niederdonau wurden die Gefangenen im Kriegsgefangenen-lager Gneixendorf zu Zwangsarbeit herangezogen – das SS-Massaker in Stein – die Gründung der Donau-Universität und die Eröffnung der Landesgalerie Niederösterreich 2019.
Als erstes Ziel steuern wir das Rathaus in Krems an. Hier treffen wir die Kuratorin der Ausstellung “NS-Zwangslager im Bezirk Krems“, im Rathausfoyer. Toll, dass sie sich am letzten Tag der Ausstellung für uns Zeit genommen hat.
Während unserer Geocaching-Tour und beim Absolvieren des Adventure-Lab „Walk of Modern Art“ durchqueren wir den Mirabell-Park mit seinen Zwergern. Er ist der älteste Zwergengarten Europas und entstand um 1695 unter Erzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein. Die skurrilen Zwerge aus Untersberger Marmor sind Meisterwerke eines Künstlerkollektivs. 1811 wurden alle 28 Zwerge versteigert. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts konnten die meisten von ihnen wieder zurückgeholt werden.
Wir verspürten große Lust uns auf ein leeres Podest zu stellen, und selbst eine witzige Figur abzugeben.
Wir machen uns auf den Weg zum Jubiläumspfad im Zentralfriedhof. In der Anlage 45b wird sehr anschaulich in sieben Stationen die Geschichte des Zentralfriedhofs dargestellt. Besonders angesprochen haben uns die kurzen zusätzlichen Informationen bei den Schautafeln.
Vormittags treffen wir uns am Campingplatz bei Hermagor. Der Wetterbericht verspricht trockenes Wetter. Allerdings hatten wir in den ersten Stunden immer wieder feinen Regen. Trotzdem hatten wir viel Spaß bei unserer Wander – Geocaching – Tour.
Das von ihr durchflossene Tal wird Gitschtal genannt. Die Gössering entspringt unterhalb der Reißkofels und mündet nach rund 22 km südlich von Hermagor bei Möderndorf in die Gail. Vom 17. bis ins 19. Jahrhundert befanden sich im Gösseringgraben Hammerwerke, die hier für wirtschaftlichen Aufschwung sorgten.
Herzlichen Dank an bbergfink für das Auslegen und Warten des Trails. Wir machten die Runde bis #13 und sind dann wieder im Graben zurück gewandert.Insgesamt waren wir 10,6 km unterwegs.
Ein Multi von styrianpanther durch die ursprünglich slawische Ansiedlung Weißkirchen
Im Listing zu diesem Multi hat der Owner diese Informationen für uns über den Ort. Weißkirchen, die „Metropole“ des Murbodens, kann auf eine über tausendjährige Geschichte zurückblicken und ist damit älter als die Landeshauptstadt Graz oder Judenburg. Schon im 7. Jahrhundert lag hier am Kreuzungspunkt zweier wichtiger seit der Hallstattzeit bestehender Fernhandels- und Militärstraßen – nach Süden über den Obdacher Sattel ins Lavanttal, nach Osten die „Reisstraße“ über das Gaberl bzw. das Salzstiegl – eine Siedlung vermutlich slawischen Ursprungs.
Davon zeugen zahlreiche Flur- und Gewässernamen der näheren Umgebung: Feistritz (von bistrica = Wildbach), Möbersdorf (von medwed = Bär), Granitzen (von grad = Burg oder granica = Grenze), Lobming (von lomnicha = reißender, Geröll führender Bach). Ab 800 siedelten hier Bayern. Der Ortsteil Baumkirchen wurde 935 erstmals urkundlich erwähnt, „Wizzinchirichin“ schließlich zwischen 1060 und 1076. Um 1000 hatten hier die Eppensteiner, die Herzöge von Kärnten, eine Eigenkirche mit dem Patrozinium des Hlg. Vitus bauen lassen, inmitten eines Weilers „In der Weiz“, eines ebenfalls typischen slawischen Namens. Somit liegt es nahe, den Ortsnamen von diesen beiden Formen – Weiz/Weizenkirchen oder Vitus = Veit/Veitskirchen, nicht aber von „weiß“ abzuleiten.
Wir mussten bestimmte Orte bei einem Rundgang im Zentrum der Marktgemeinde Weißkirchen aufsuchen, die wir an Hand von Bildern, die der Owner in der Angabe darstellte. Bei diesen Orten konnten wir die damit verbundenen Fragen lösen. Mit den Anworten war es uns möglich die Koordinaten des Geocaches zu errechnen.