350 km am Sattel

Unsere erste Radtour im Urlaub führte uns an die südöstliche Küste von Öland. Der Geruch des Meeres, die Dünen und der Sandstrand faszinierte uns total. Ich saß mit meinem Radhelm auf einem Stein im Meer, was mir ätzende Bemerkungen eines Schwedens einbrachte. Ob an der Küste am Götakanal oder im Gelände unsere „Geocacheeseln“ führen immer die notwendigen Werkzeuge zum Heben der Dosen mit. Ein leeres Tascherl ist immer dabei, um bei den kleinen Selbstbedienungsläden der Bauern regionale Köstlichkeiten einzukaufen oder ob Beeren und Obst einzusammeln. Diese Räder tragen uns schon 10 Jahre durch die Gegend und manchmal quietschen und knirschen sie wie die Besitzer. Was gibt es schöneres bei Rückenwind entlang einer Küste mit dem Ausblick aufs Meer zu fahren.

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Unsere Wandertouren im Urlaub

Ob ein Abendspaziergang an der Küste, eine Kurzwanderung am Fjell oder eine Geocachingtour über die Klippen der Ost- und Nordseeklippen – diese Touren dienten zum Auslüften der Seele oder zum Abstand gewinnen von Ereignissen aus dem beruflichen Alltag. 127,69 km erwanderten wir mit unseren Füssen und mancher Cache wurde dabei geloggt. Für Gitti waren viele Herausforderungen dabei, weil sie im Vorfeld der Reise sich ihre Sehnen gedehnt hatte und manchmal sehr vorsichtig auf den Klippen und im Gebirge agierte. Sie schaffte das Ganze mit Bravour. Bei manchen Baumklettereien zu den diversen Doserl merke ich allerdings auch schon mein Alter und lasse manches sein.

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Wächter der Meere

Ein blütenweißer Kopf etwas größer als ein Minigolfball. In der Mitte des Kopfs ein Augenpaar eingebettet in ein leicht rotes Umfeld mit weißem Hintergrund und einer stecknadelgroßen Pupille. Der Blick starr und fixierend und ich hatte den Eindruck sie sieht mich immer an. Der kräftige gelbe Schnabel mit einem roten Punkt an der unteren Schnabelhälfte, jederzeit bereit nach Futter zu schnappen.

Silbermöwe am Wattmeer in Friesland

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Simmering

Samstag, den 29.9. sind wir nachmittags wieder in Wien gelandet. Jetzt gehts ans Auskurieren bei mir. Ein paar Tage Ruhe und es passt wieder alles. Bei der Musik von der Extraplatte „Various Artists“ Traditional tauchen immer wieder Bilder der zahlreichen Eindrücke aus dem Urlaub auf. Wie sortieren, aufarbeiten oder überhaupt so durcheinanderlassen? Was gebe ich in Blog und was ist unser Geheimnis in der persönlichen Schatzkammer?

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Jüdischer Friedhof in Meddersheim

Der jüdische Friedhof in Meddersheim wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts angelegt (um 1840?) und bis nach 1933 belegt. Die letzte feststellbare Beisetzung war 1935 (Julius Feibelmann, gest. 16. September 1935). Vermutlich wurden danach noch Salomon und Babette Braun sowie ein 1937 geborenes und früh verstorbenes Kind der Familie Braun (Enkelkind des vorgenannten Ehepaares) auf dem Friedhof beigesetzt. (Die Informationen stammen von  der Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum).

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RUM und andere Touren

Während ich bei einer Zwangspause mit einem grippalen Infekt, die Wohnung von Ingeborg vom Sofa aus beobachte, machten sich summer2610, Donna Makrella die Erste, sarpanit90 und ihr Freund auf schöne Wandertouren zum Geocachesuchen rund um Bad Sobernheim. Der Herbst bietet in den Hügeln und Weinbergen hier in Rheinland-Pfalz bereits ein farbenprächtiges Spiel.

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Wein an der Küste eines Urmeeres

Blick auf Stein – Bockenheim

Mit meiner Schwester, ihrer Tochter, einer angehenden Geologin, und ihrem Freund sind wir auf einer Geocacherunde durch die urzeitliche Küstenlandschaft von Wonsheim gewandert. Hier in diesen Weinbergen sind auch einige Caches zu heben (z.b. GC4XT0W oder GC4XT30). Drei Earthcaches beschäftigen sich mit der Geologie dieser Gegend.

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Kluntje Pott

Kaum sind wir in Dornumersiel am CP angekommen – starten wir unsere Drahteseln. Ziel ist ein Teehaus, wo wir der klassischen ostfriesischen Teekultur frönen können. Wir radeln von Dornumersiel Richtung Neßmersiel. In Dornumergrode werden wir fündig, wie Gitti es vorausgesagt hat. Sie hatte den richtiger Riecher.

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Der blanke Hans

Überall an der Küste, besonders in den Orten, die von über 7m hohen Deichen geschützt werden, treffen wir auf Hinweise katastrophaler Sturmfluten. Bei der Fahrt in Wremen lesen wir neben einem Gedenkstein auf einer Info-Tafel folgende Geschichte:

So wiet ji mi slept, so wieg schall‘t breken.

Rintzel un Remintzel schütt een bin anner vergahn!

Nordwestlich von Wremen, unmittelbar hinter dem Deich liegen die niedrigen Häuser von Rintzel. Die kleine Ortschaft hat nicht immer so nahe am Strom gelegen. Vielmehr dehnt sich Rintzel einstmal gegen Westen um das Doppelte seiner Größe aus. Weiterlesen

Moin, moin am Wremer Watt

Von 15. bis 18. September haben Gitti und ich unser Womo am CP in Wremen abgestellt. Zwei Radtouren, mehrere Spaziergänge am Deich und am Watt, das gute Essen in zwei heimischen Restaurants mit ihren Fischspezialitäten und das Schnakken mit unseren Nachbarn hat uns viel Spaß, Freude und Erholung gebracht. Hier ein paar Fotos von unseren Wattimpressionen…. Weiterlesen