Der Jøssingfjord im Zweiten Weltkrieg

Die Gedenkstätten am Jøssingfjord

  1. Im Februar 1940 haben britische Soldaten im Jøssingfjord 299 Kollegen von Ihnen vom Nazi-Schiff Altmark befreit. Brigitte und ich besuchten die Gedenkstätte auf unserer Fahrt nach Farsund.
  2. Kampfhandlung in der Endphase des Zweiten Weltkriegs im Jøssingfjord

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Geocaching an den Badeseen in Feldkirchen

27. Juni 2018

Heute wagen wir die zweite Anfahrt nach Feldkirchen. Unsere erste Tour nach Pfingsten wurde durch einen heftigen Regen (eine wahre Spritztour) beendet. Abseits der Hauptverkehrsstrassen nähern wir uns den ersten Geocachingzielen. Wir hoffen, dass wir heute die Golfplatzreife für GeocacherInnen bei der Serie Bierdie, Eagle, Albatros & Co bekommen. Der praktische Teil der Prüfung besteht im Auffinden verloren gegangener Golfbälle.Die Bälle können mitunter bereits stark verändert sein, sich an die Umwelt angepasst oder an Größe stark zugenommen haben. (Sie werden ja nicht mehr geschlagen).

Badesee in Feldkirchen

Beim Schaukeln am Kinderspielplatz machte Gitti den Vorschlag die Multi- und Mystiserie –  die Römer zu machen. Die erste Station war nur ein paar hundert Meter entfernt. Die Anfangskoordinaten waren schnell erhoben und ausgerechnet – nun folgte eine Tour durch Unterholz, Gestrüpp und Brennesselmeere – alles in Radlerhose. Für die Durchblutung unserer Beine war an diesem Tag gesorgt. Zum Finden der verschiedenen Caches beradelten wir die Au, den Donaudamm und drangen in verbrennesselte Gebiete vor. Dafür belohnten wir uns später im Restaurant am Badesee.

Zurück am Stellplatz gabs im Wirtshaus nur ein Gespräch – das Ausscheiden der Deutschen bei der Fußball-WM in Russland. Mehr oder weniger Schadenfreude schwang bei den einzelnen Kommentaren mit. Den Schmankerlabend im Wirtshaus garnierten wir mit dem Public-Viewing beim Spiel Brasilien gegen Serbien.

Slowenische Stachelbeerspanner und Weißfleck Widderchen und der Kampf mit den Gelsen in der Murau

2. Juni 2018

07:15 – Gitti rüsselt ganz gemütlich neben mir – ich schleiche mich aus dem Wohnmobil, um zum Bauernmarkt nach Mureck zu fahren. Denn der frühe Einkäufer bekommt die beste Ware. Ich trete die paar Kilometer ins Stadtzentrum locker durch – brause in den Stadtplatz hinein und wo ist der Bauernmarkt nur  – 2 Standerl thats it. Zurück zum CP, um die Ware im Kühlschrank zu bunkern und zum nächsten Hofladen. Gitti hat mir aufgetragen – ich muss unbedingt Joghurt besorgen, denn wir hätten nur Sauerrahm mit. In Wirklichkeit war es umgekehrt.

Wir kommen rekordverdächtig um 10:45 mit unseren Rädern weg. Zuerst noch ein paar Cache in Österreich – dann über die Brücke nach Slowenien. Dort steigen wir in den Powertrail SGT ein. Unsere erste Dose ist Nr.45. Dieser Trail führt entlang der Mur in Slowenien und führt dann durch das Weinbaugebiet Slovenske Gorice hier im Nordwesten Sloweniens. Dieses Gebiet hat 90.000 EinwohnerInnen.
Hier in der Murau plagen uns die Gelsen ziemlich. Das feuchtwarme Wetter, jeden Abend gibts starke Gewitter mit Überflutungen, ist geradezu ideal für die Viecher. Unsere Arme und  Füße können wir mit Authan schützen. Diese Plagegeister stechen aber durch die Radlerkleidung – grrr. Wir fahren in Slowenien bis Apace, kehren dort um, und nehmen dann die Radbrücke über die Mur zurück zum CP, wo wir gerade noch rechtzeitig vor dem abendlichen Regen ankommen. Wir schaffen heute 40 Radkilometer.

Neben den Gelsen bietet uns die Fauna auch einiges. Vor allem Schmetterlinge. Ein alter Bekannter, den wir auch in Oberretzbach schon einmal getroffen haben ist das Weißfleck – Widderchen aus der Familie der Eulenfalter. Sie gehören zur Unterfamilie der Bärenspinner und sind von Südeuropa bis in den Nordosten und Nordwesten Deutschlands heimisch. Im Osten beflattern sie auch Kleinasien und Transkaukasien. Ihre Raupen fressen krautartige Pflanzen wie Erikagewächse und Heidekraut. (Beim Cache GC52XV5 – N46°43.138‘, E015°49.289‘ gesehen).

Ein neuer in unserer Reihe Nachtfalter ist der Schmetterling des Jahres 2016, den wir beim Cache GC52XTY – N46°43.315‘, E015°50.770‘ entdecken – der Stachelbeerspanner. Der Falter wird 21 mm lang und erreicht eine Flügelspannweite von 32 – 48 mm. Er lebt von der Iberischen Halbinsel bis Zentral- und Ostasien. Sie fliegen von Ende Juni bis August. Wir dürften einen Frühstarter gesehen haben.

Edelstahldrachen und Motorradweltmeister

Foto: Brigitte Drizhal

Dieses Wochenende haben wir das Womo in Traisen aufgestellt. Im Gemeindewappen ist ein Drachen dargestellt. Nach einem kleinem Kaffeeschläfchen haben Gitti und ich  noch eine Geocachrunde gestartet. Die 4,7 km führten uns vom Kräutergarten gegenüber des CP in die Niederungen des Tals zum Drachen. Der Sage nach trieb er es so wild, dass er mit seinem gewaltigen Hinterteil die Bergwand durchstieß und der Ort überflutet wurde. Das lindwurmartige Wesen blieb in Traisen liegen und nur das Gerippe überdauerte. Im Jahr des Drachen wurde ein Edelstahlgerüst gebaut, das an diese Sage erinnert.

Foto: Brigitte Drizhal

Gleichzeitig ist Traisen die Heimat von Rupert Hollaus, der bisher als einziger Österreicher Weltmeister in der 125 ccm und Vizeweltmeister in der 250 ccm auf einer NSU wurde . Er verunglückte wie Jochen Rindt in Monza tödlich. In seinem Kopf ist eine Cachedose versteckt.

Heute gibt es ein leichtes Abendessen  – italienische Pasta mit österr. Gemüse. Gitti hat als Nachspeise ihren wichtigsten Stangerl vorbereitet. Soletti immer dabei.