Nordzypern V: St. Hilarion – Soloi – Morfou (Omorfo)

Die Burg St. Hilarion, im Volksmund „Schloss der 1000 Gemächer“, ist die Ruine einer Gipfelburg in Nordzypern unweit von Kyrenia (Girne) auf einer Felskuppe und beherrscht die Passstraße von Kyrenia nach Nikosia.

Foto während der Anfahrt zur Burg

Während der Fahrt zur Burg sahen wir immer wieder Schilder der türkischen Armee, die hier Stützpunkte und Trainingsgebiete betreibt. Neben der Burg eine interessante Landschaft für Orchideenliebhaber:innen. Bei den Orchideenwanderungen im Frühjahr kann man bis zu 60 verschiedene Arten bewundern. Bei der Burg angekommen wurden wir mit einem tollen Ausblick belohnt.

Weiterlesen

Nordzypern IV: Bellapais – Kyrenia (Girne)

Vom 12. bis 14. Jahrhundert wurde das Kloster Bellapais erbaut. Achmed hat uns informativ auf die verschiedenen Bauetappen und Besonderheiten hingewiesen. Wer aber waren die Bauarbeiter? Waren es Sklav:innen, Zwangsarbeiter:innen? Wer musste die Bausteine aus dem Steinbruch schlagen? Wer waren die Menschen, die die Klostergebäude bauten. Wie war es beim Bau um Nächstenliebe bestimmt?

Weiterlesen

Nordzypern III: Famagusta oder Mağusa

Heute geht es zuerst vom Hotel in das nahe gelegene Mağusa (Famagusta). Kurz nach der Abfahrt beginnt es zu „Schütten“. Die Steine auf der Strasse glänzen, allerdings nicht in der Sonne, sondern den Autoscheinwerfern, die sich in den Regenpfützen spiegelten.
In Famagusta wurden Gotteshäuser für alle bedeutenden Glaubensrichtungen errichtet. Von 1291 bis 1373 wurde die Kathedrale St. Nikolaos im Stil der französischen Gotik erbaut. Dort fand im 14. Jahrhundert die Krönung der Lusignans zu Königen des untergegangenen Königreiches Jerusalem und von Zypern statt. Im Umkreis der Kathedrale errichteten im 14. und 15. Jahrhundert die Ritterorden und die Händlerkolonien der Syrer, Armenier, Italiener, Griechen und Juden eine Vielzahl von Kirchen, Konventen und Klöstern, Synagogen und Moscheen. Um 1330 erreichte der Wohlstand der Stadt und ihrer Einwohner seinen Höhepunkt.

Ehemalige Sankt Nikolaus
Weiterlesen

Nordcypern II: Dipkarpaz – Andreaskloster- Minia Kibris

Heute starten wir wieder um 08:00 Uhr Richtung Nordosten der Insel zum Kap des Apostel Andreas. Achmed geht mit uns im Bus das Tagesprogramm mit uns durch. Leicht schlaftrunken folge ich ihm. Um 4 Ihr nachts gab es ein heftiges Gewitter. Anschließend habe ich schlecht geschlafen.
Nach einer Stunde Fahrt legen wir eine kurze Pause in der Ortschaft Dipkarpaz ein.

Griechisch – orthodoxe Kirche im Ortszentrum

Eine der wenigen Enklaven für Griech:innen in der Türkischen Republik Nordzypern. Die griechische Minderheit unterhält hier eine kleine Schule. Im Zentrum der Stadt erhebt sich ein riesiges Atatürk-Reiterdenkmal gegenüber der Griechischen Kirche, die heute abgeschlossen war. Oberhalb der Kirche erhebt sich eine Moschee. Da sie geöffnet ist, besichtigen wir etstmals ein muslimisches Gotteshaus.

Weiterlesen

Zu Besuch in Salamis – dem Barnabaskloster und nach Lefkosa (Nikosia)

Im Februar sind wir 14 Tage zu Besuch in Nordzypern. Die erste Woche starten wir zu einigen Exkursionen auf der Insel. Heute steuern wir die Ausgrabungen in Salamis an.

Seit dem 11. Jahrhundert v. Chr. hatte Salamis die Führungsrolle unter den zypriotischen Stadtkönigtümern inne. Die zu Beginn relativ kleine Stadt mit einer Nekropole an ihrem westlichen Rand breitete sich seit dem 8. Jahrhundert v. Chr. nach drei Seiten aus. Die alte Nekropole wurde überbaut und im Süden eine neue angelegt, die bis zum Kloster des heiligen Barnabas reicht. Handelsbeziehungen zeigen die Einflüsse der Hochkulturen Kleinasiens, des Vorderen Orients und Ägyptens.

Weiterlesen

Hirschalm IV/12 – Burgruine Ruttenstein

Heute geht es nach dem Frühstück in die Gemeinde Pierbach zur Burgruine Ruttenstein. Die weitläufige Anlage der ehemaligen Höhenburg erstreckt sich auf einem bewaldeten Bergkegel in 758 m Seehöhe über dem Tal der Großen Naarn in der Ortschaft Niederhofstetten. Beim Ursprung zum Namen der Burg gibt es die version mit der Herleitung von den „rotrn Steinen“ oder eine Sage rund um eine Belagerung mit dem Knochenfisch Rutte.
Wir parken uns unterhalb der Ruine bei einer Parkbucht am Zufahrtsweg ein und starten von dort unsere Besichtigungstour.

Weiterlesen

Hirschalm IV/11 – das Thurytal an der Feldaist

Eine sternenklare Nacht mit zweistelligen Minustemperaturen. Das Aufstehen aus dem wohlig, warmen Bett eine Herausforderung, noch dazu als Pensionist:in, wo man Zeit dazu hat. Am Vortag habe ich Getreideflocken eingeweicht und Trockenfrüchte klein geschnitten und in Wasser gelegt zum weich werden. Heute gibt es deshalb Müsli mit Bananen, geriebenen Äpfel und Birnen, den Flocken und Trockenfrüchten vermischt mit Joghurt. Während dem Frühstück entscheiden wir uns für ein Adventure Lab bei Freistadt – Das Thurytal in Freistadt.

Der Abschnitt Thurytal entlang der Feldaist steht unter dem Thema „Gewerbe am Fluss“ und dokumentiert die traditionsreiche Geschichte der zahlreichen Mühlen- und Hammerwerke, von denen einige zu touristischen Zwecken im Rahmen eines Euregio-Projektes rekonstruiert wurden. In den Beschreibungen liest man Von den Besitzern der Hammerwerke der Familie Thury, die zweimal den Freistädter Bürgermeister stellte, aber nichts von den Arbeitern und ihren Familien.

Ein Mühlrad am Parkplatz zu Beginn der Wanderung als typisches Symbol für den Wanderweg.
Weiterlesen

Hirschalm IV/10 – nach Kaltenberg

Während der Nachtstunden klirrende Kälte, etwas um die 10 Grad Celsius unter Null. Am Abend zuvor haben wir die Sauna zur Erholung und für unsere Fitness genutzt. Der erste Weg am Morgen führte mich zum Schwedenofen. Es galt erste Wärmestrahlen in den kalten Wohnraum zu erzeugen. Dazu musste ich erst die Asche vom Vortag im Aschenkübel im Freien entsorgen. Die kalte Luft stach trotz Sonnenschein wie feine Nadeln im Gesicht. Damit war ich hellwach und der morgendlicher Schleier des Aufwachens im Nu beseitigt.

Beim Frühstück entschieden wir uns für eine Wanderung von Unterweißenbach am Wanderweg Nr. 50 nach Kaltenberg. Nach der Verabschiedung von Alfred und Elisabeth gings vorsichtig mit dem Auto auf glatten aber gesandelten Strasse talwärts. Von dort „warm eingepackt“ den gelben Hinweisschildern folgend empor am Wanderweg.

Blick zurück Richtung Unterweißenbach
Weiterlesen

Hirschalm IV/9 – rätselhafte Besiedlungsreste mitten in einem Waldstück

Wir unternehmen mit Alfred und Elisabeth ebenfalls eine Tour zum Wegererstein. Diesmal wählen wir einen anderen Routenverlauf. Nach ca. 1 Kilometer kommen wir in den Genuss eines speziellen Service. Ein Bäcker fährt die einzelnen Gehöfte der Gegend mit frischen, leckeren Backwaren ab, und so kommem wir zu vier süßen Kipferl.

Minustemperaturen, Pulverschnee, schlecht markierte Wege und trotz des wolkenverhangenen Himmels eine schöne Wanderung in der hügeligen Gegend des Unteren Mühlviertel.
Als das Innviertel im Jahr 1779 zu Oberösterreich kam, wurden die beiden Viertel nördlich der Donau mit kaiserlichem Handschreiben vom 1. November 1779 zum heutigen Mühlviertel vereinigt. Das untere Mühlviertel liegt im Granit- und Gneisplateau, einer der fünf österreichischen Großlandschaften.

Weiterlesen

Hirschalm IV/8- Eisriesen

Nach den milden Temperaturen der Tage nach Silvester kommt der Schnee und die Kälte zurück. Bereits im Dezember des Vorjahres war der Mühlviertel der Kältepol Oberösterreichs. Minus 7 Grad Celsius heute in Unterweißenbach und wahrscheinlich bei uns auf der Hirschalm noch tiefer werden sich die Minusgrade in den nächsten Tagen noch steigern. Selbst bei uns im Holzhaus haben wir in den Räumen mit Wasserleitungen die Heizungen leicht aktiviert. Der Schwedenofen im Hauptraum versorgt uns während des Tages mit angenehmer Wärme.

Nach der Jännerralley und dem Nachmittagscafe haben wir uns zu einem Rundgang im Gelände rund um unser gemietetes Holzhaus aufgemacht. Wir waren auf Waldwegen oder querfeldein unterwegs. Im Pulverschnee zogen wir unsere Spuren in der schneebedeckten Landschaft.

Weiterlesen