Winteraustreiben in Retzbach

Auf Einlandung zweier Freund:innen trafen wir uns zu einem abendlichen Lagerfeuer zur Winterverbrennung. Das Verbrennen von einem ein Jahr gelagertes Holz alter Rebstöcke soll endgültig den Winter vertreiben und zu einem schönen, langen Sommer führen, auf den eine gute und erfolgreiche Erntezeit folgt.

Das Osterfeuer entwickelte sich aus einer weltlichen Tradition, mit vermutlich germanischem bzw. heidnischem Ursprung. Es gab Wein und Würstel zum Braten. Zu späterer Stunde lauschten wir den Geräuschen der Rebstöcke beim Verbrennen. Ein Winzer meinte er hört das zarte „Singen“ der Rebstöcke im Feuer. Das Knistern des Feuers, die Hitze der Glut und über uns eintoller Sternenhimmel bei klarer Nacht. Ein Danke an all jene, die das ermöglicht haben.

Die Oster – Schlumpftour in Retzbach

Am Vormittag radelte ich zum Bauernmarkt am Hauptplatz in Retz. Für Fisch, Brot, Käse und Fleisch gibt es hier gute Angebote. Obst und vorallem bei Gemüse eher „mau“. Zurück am Womo verspeisten wir manche Leckereien vom Markt beim gemütlichen Frühstücksbrunch.

Brigitte hat eine Geocachingrunde von Papaschlumpf59 ca. 1 km von unserem CP in Oberretzbach entdeckt.
Im Listing beschreibt er seine Tour in das Reich der Schlümpfe.

Wir ziehen noch bei Bewölkung los und noch kühle Windlässt uns in wärme Jacken schlüpfen. Die Tradirunde ist gemütlich zu gehen und besteht aus 18 Tradis und 3 Mystis. Die beiden Klettercache haben wir ausgelassen, denn wir sind momentan mit unseren Knienetwas marod.

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Unser erster Geocaches des Jahres

Nach dem Ausheilen meiner Knie-OP machten wir uns auf den Weg zum Heben des ersten Geocaches des Jahres. Bei böenhaften Ostwind starteten wir den Multi von tischi65 im Zentralfriedhof getreu dem Motto aus dem Listing

Die Wiener und der Tod, das ist ja schon eine ganz spezielle Beziehung und „a schene Leich“ gehört zum Abschied dazu. Auf dem Wiener Zentralfriedhof gibt es jede Menge imposanter Grabdenkmäler aus längst vergangenen Zeiten und viele einfache Gräber.

Gedenkstätte an die Opfer des Ringtheaterbrandes

Über uns brausten die grössten Flugzeuge bereits im Landeanflug Richtung Schwechat hinweg. Wir staunten über die Gräber mit den Mercedesbildern. Wir starteten beim Tor 1. Der Weg führte uns vorbei Tor 2 und am dritten Tor gings hinaus. Getreu den Angaben an den einzelnen Stationen erreichten wir den Final. Die Garage war zwar gut getarnt, aber wir konnten uns ins Logbuch eintragen. Danke an den Owner für das Auslegen und Warten des Geocaches.

Kremser Einsichten

Wir starten zu dritt nach Krems. Uns bringt die U4 nach Spittelau und dort steigen wir um in den Regionalzug nach Krems. Krems hat viele Gesichter – die älteste Hauerinnung im 15. Jhdt. im deutschsprachigen Raum – Garnisonsstadt – als Gauhauptstadt im Reichsgau Niederdonau wurden die Gefangenen im Kriegsgefangenen-lager Gneixendorf zu Zwangsarbeit herangezogen – das SS-Massaker in Stein – die Gründung der Donau-Universität und die Eröffnung der Landesgalerie Niederösterreich 2019.

Als erstes Ziel steuern wir das Rathaus in Krems an. Hier treffen wir die Kuratorin der Ausstellung “NS-Zwangslager im Bezirk Krems“, im Rathausfoyer. Toll, dass sie sich am letzten Tag der Ausstellung für uns Zeit genommen hat.

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Ein Zwergerlgarten in Salzburg

Während unserer Geocaching-Tour und beim Absolvieren des Adventure-Lab „Walk of Modern Art“ durchqueren wir den Mirabell-Park mit seinen Zwergern.
Er ist der älteste Zwergengarten Europas und entstand um 1695 unter Erzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein. Die skurrilen Zwerge aus Untersberger Marmor sind Meisterwerke eines Künstlerkollektivs. 1811 wurden alle 28 Zwerge versteigert. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts konnten die meisten von ihnen wieder zurückgeholt werden.

Wir verspürten große Lust uns auf ein leeres Podest zu stellen, und selbst eine witzige Figur abzugeben.

150 Jahre Zentralfriedhof und ein Bösendorfer Cache

Wir machen uns auf den Weg zum Jubiläumspfad im Zentralfriedhof. In der Anlage 45b wird sehr anschaulich in sieben Stationen die Geschichte des Zentralfriedhofs dargestellt. Besonders angesprochen haben uns die kurzen zusätzlichen Informationen bei den Schautafeln.

Die sieben Stationen:

Zu den Stationen

Im Gösseringgraben zum Geocaching unterwegs

Vormittags treffen wir uns am Campingplatz bei Hermagor. Der Wetterbericht verspricht trockenes Wetter. Allerdings hatten wir in den ersten Stunden immer wieder feinen Regen. Trotzdem hatten wir viel Spaß bei unserer Wander – Geocaching – Tour.

Das von ihr durchflossene Tal wird Gitschtal genannt. Die Gössering entspringt unterhalb der Reißkofels und mündet nach rund 22 km südlich von Hermagor bei Möderndorf in die Gail. Vom 17. bis ins 19. Jahrhundert befanden sich im Gösseringgraben Hammerwerke, die hier für wirtschaftlichen Aufschwung sorgten.

Herzlichen Dank an bbergfink für das Auslegen und Warten des Trails. Wir machten die Runde bis #13 und sind dann wieder im Graben zurück gewandert.Insgesamt waren wir 10,6 km unterwegs.

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Wizzinchirichin – Weißkirchen im Murboden

Ein Multi von styrianpanther durch die ursprünglich slawische Ansiedlung Weißkirchen

Im Listing zu diesem Multi hat der Owner diese Informationen für uns über den Ort.
Weißkirchen, die „Metropole“ des Murbodens, kann auf eine über tausendjährige Geschichte zurückblicken und ist damit älter als die Landeshauptstadt Graz oder Judenburg. Schon im 7. Jahrhundert lag hier am Kreuzungspunkt zweier wichtiger seit der Hallstattzeit bestehender Fernhandels- und Militärstraßen – nach Süden über den Obdacher Sattel ins Lavanttal, nach Osten die „Reisstraße“ über das Gaberl bzw. das Salzstiegl – eine Siedlung vermutlich slawischen Ursprungs.

Davon zeugen zahlreiche Flur- und Gewässernamen der näheren Umgebung: Feistritz (von bistrica = Wildbach), Möbersdorf (von medwed = Bär), Granitzen (von grad = Burg oder granica = Grenze), Lobming (von lomnicha = reißender, Geröll führender Bach). Ab 800 siedelten hier Bayern. Der Ortsteil Baumkirchen wurde 935 erstmals urkundlich erwähnt, „Wizzinchirichin“ schließlich zwischen 1060 und 1076. Um 1000 hatten hier die Eppensteiner, die Herzöge von Kärnten, eine Eigenkirche mit dem Patrozinium des Hlg. Vitus bauen lassen, inmitten eines Weilers „In der Weiz“, eines ebenfalls typischen slawischen Namens. Somit liegt es nahe, den Ortsnamen von diesen beiden Formen – Weiz/Weizenkirchen oder Vitus = Veit/Veitskirchen, nicht aber von „weiß“ abzuleiten.

Wir mussten bestimmte Orte bei einem Rundgang im Zentrum der Marktgemeinde Weißkirchen aufsuchen, die wir an Hand von Bildern, die der Owner in der Angabe darstellte. Bei diesen Orten konnten wir die damit verbundenen Fragen lösen. Mit den Anworten war es uns möglich die Koordinaten des Geocaches zu errechnen.

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Auf der Suche nach fünf Rittern in der Burgruine Eppenstein

Heute reiten wir mit unseren „Elektroeseln“ aus, um die fünf Ritter für die Lösung des Adventure Lab von Sarumanat zu lösen. Der heutige Sonnenschein und die klarere Luft, im Vergleich zu den letzten Tagen, gewähren uns bereits bei der Anfahrt einen schönen Blick auf die Burgruine.

Wir fahren bis zum Parkplatz. Mit den E-Bikes schaffen wir auch die Steigungen ohne sehr große Anstrengungen. Vom Parkplatz nehmen wir den Forstweg zur Ruine.

Nach einem verheerenden Brand und einem Erdbeben 1570 wurde die Burg zwar wieder aufgebaut, aber in den folgenden Jahrhunderten verfiel sie. Der heutige Burgverein bemüht sich sie wieder instand zu setzen. Mittlerweile gibt es Geländer und Stiegen zu tollen Aussichtsplätzen. Tische und Bänke laden zum Vetweilen ein.

Im Bild das mächtige Burghoftor als Zugang zum inneren Burghof.

Zu den Aussichtspunkten auf der Burg

Geocaching und das Bier in Murau

Nach dem Verdauen der bitteren Nachrichten über die Auswikungen der Schlechtwetterfronten, die durch die Klimaveränderungen Jahrhunderthochwasser in den Bundesländern nördlich der Alpen, vor allem in Niederösterreich, verursacht hatten in Bad Gams bei Toni Peter, gings für uns weiter ins Murtal.

Über der Stadt Murau thront das Schloss und die Stadtpfarrkirche, als Zeichen der Feudalherrschaft über dem Volk von Adel und Kirche bis ins 20. Jahrhundert.

Wir landen am Campingplatz Oblachgut ausserhalb von Murau, wo wir freundlich und nett begrüsst werden, Mit unseren Fahrrädern starten wir zwei Rad-Geocaching-Touren nach Murau und entlang des Murtalradweges (R2).
Rund um das Rathaus dominiert hier das Bier. Das Murauer Bier ist hier allgegenwärtig.

Sogar eine Bier-Apotheke gibt es hier. Wir geniessen auch die Schmankerl im Braugasthof.

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