Ausflug in die Sahara an Dänemarks Küste

Wir radeln durch Lønstrup vorbei an vielen Galerien und Cafes, die sich auf die Urlauber:innen in den kommenden Sommermonaten vorbereiten. Letzte Reparaturarbeiten um die Schäden der mächtigen Herbst- und Winterstürme zu beseitigen und das Anbringen färbiger oder künstlerisch auffälliger Aushängeschilder und Figuren, um den/der Tourist:in zu signalisieren „Hallo komm zu mir herein – ich habe das, was du jetzt gerade brauchst oder was du gerne jemanden mitbringen willst!“ 

Wir machen einen Abstecher an die Küste zu einem ehemaligen Friedhof ausserhalb des Ortes. Hier sehen wir die Spuren der Meergrwalten, wenn die mächtigen Sturmwellen sich Teile der Sandküste holen und die Bruchlinien immer mehr ins Landesinnere ihre Spalten andeuten. Absperrketten sichern uns davor zu nahe an Rand zu treten. Trotzdem stehen hier einige Wohnmobile, um die zugegeben grandiose Aussicht aufs Meer zu genießen. Wir statten den Toten in den einsamen Gräbern einen Besuch ab und versuchen zu ergründen weshalb sie hier ihre letzte Ruhestätte fanden.

Auf zu Rubjerg Knude

Ein Aufschrei in Randers

Wir besuchen die Heimat des des dänischen Widerstandskämpfers Knud Dyby (1915–2011, der sich im Zweiten Weltkrieg an der Rettung vieler jüdischer Menschen beteiligte, als Zwischenstation bei unserer Anreise nach Hirtshals.

Beim Erkunden der Stadt wurde uns schnell klar, dass heute das erste Dänemarkspiel im Rahmen der EM stattfindet. Öffentliche Plätze, Cafes und Restaurants waren für Public Viewing ausgerichtet. Wir bestellten gerade das Abendessen als ein Aufschrei durch die Gassen ging, das 1:0 für die Dänen.

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Schiffshebewerk Scharnebeck

Vom Stellplatz in Hohnsdorf starten wir unsere Weiterfahrt mit einem Besuch deutscher Ingeneurskunst beim Schiffshebewerk Schraneberg. Am Parkplatz (53.292265, 10.493341) statten wir der Tourist-Info einen Kurzbesuch ab, wo wir mit den nötigen Informationen für die Besichtigung versorgt werden. Ein kurzer Fußweg durch die sichere Unterführung unter der K53 bringt zur unteren Aussichtsebene des Schiffsheberwerks.

176 Stufen aufwärts sehen wir den Hebevorgang von oben. Ein interessierter Besucher erklärt uns die Wasserstrasse und aus seinen Schilderungen aus der Jugend vom Paddeln auf der Elbe und den Erlebnissen mit der ehemaligen DDR-Grenzpolizei klingt ein bißchen Wehmut.

Zu den Daten des Schiffshebewerkes

Die „Bomätscher“ an der Elbe

Wir besuchen das Elbschifffahrtsmuseum in Lauenburg. Nach dem zweiten Frühstück gehen wir gut gestärkt zur Ausstellung, wo wir nett empfangen werden und wir eine kurze, prägnante Übersicht über die Ausstellungen des Hauses bekommen. Die Ausstellung zeigt mit Exponaten, Filmen und Fotos die verschiedenen Epochen und damit verbundene Bedeutung der Schifffahrt auf der Elbe. In diesem Beitrag werfen wir den Scheinwerfer auf jene Menschen, die allein mit ihrer Körperkraft die Schiffe stromaufwärts zogen.

Mehr dazu in diesem Blog…

Lauenburger Impressionen

Bei unserem Rundgang in Lauenburg entdeckten wir bei den Geschichten der Häuser in der Altstadt interessante Details. Manches ist zum Schmunzeln, manches macht nachdenklich. In jedem Fall ein großes Dankeschön an all jene, die sich bei der Geschichtsaufarbeitung beteiligt haben.

Zu beiden Ereignissen findet man einen längeren Eintrag in diesem Blog.

Noch ein paar Eindrücke vom Rundgang

Weiter nach Issigau und Hohnsdorf

Wir treffen bei der Raststelle Bayrischer Wald unsere langjährigen Reisebegleiter:innen und Freund:innen Uschi und Willi. Ab nun geht es gemeinsam nordwärts. Nachetwas mehr als 250 km erreichen wir den Campingplatz in Issigau.

Wir quartieren uns am Campingplatz beim Schloss ein. Die ehemalige Burg erstmals 1398 urkundlich erwähnt, und gehörte den Herrn von Reizenstein zu Reizenstein. 1976 wurde die stark sanierungsbedürftige Anlage von der Familie Wolfgang Braitmaier aus Nürnberg erworben und als gastronomischer Betrieb mit Campingplatz umgebaut und renoviert.

Die Bismarckeiche in der Ortsmitte

Wir nutzen die Gastwirtschaft des Campingplatzes für ein gemütliches Abendessen.

Weiter nach Hohnsdorf an der Elbe

Der Start in unsere Sommertour

Wir hatten Glück beim Einräumen des Womo, weil wir eine Regenpause erwischten. Dank des tollen Service der Beschäftigten der Firma Mitkal (Reifenwechsel, Gasprüfung, Jahresservice, …) konnten wir vom Stellplatz am Firmengelände entspannt starten.
Die ersten 100 km waren anstrengend in einem Regensturm zu fahren. Manchmal unglaublich mit welchen Geschwindigkeiten man überholt wird. Das Wetter besserte sich bald und nach einer Pause am ASFINAG-Rastplatz in Pucking (48.18625, 14.156848) gings trocken in die letzten Kilometer des Tages.

Heute machten wir Station beim Dreiflüsse-Camping in Tiefenbach (48.607204, 13.345794) ausserhalb Passau. Das Abendessen genießen wir gemütlich im dazugehörigen Wirtshaus.

Die Campingplätze unserer Frühjahrstour 2024

Rechtzeitig vor dem Start unserer nächsten Tour haben wir die Beschreibungen der Camping- und Wohnmobilstellplätze der Frühjahrstour ergänzt. Neben eigenen Erfahrungen haben wir Radkarten und Informationen für Geocacherinnen beigefügt.

Auflistung der Orte:

  • Donaucamping Klosterneuburg
  • Wohnmobilstellplatz Pillichsdorf – erstmals
  • Almtalcamping Pettenbach
  • Camping Murinsel in Grosslobming
  • Wohnmobilstellplatz Mureck – erstmals
  • Camping Fürstenfeld
  • Holiday-Fun-Camping Markt St. Martin – erstmals

Im slowenischen Auwald der Mur unterwegs

Nach dem Passieren der Grenze mit unseren Rädern gehts zuerst einmal aufwärts. Basti 15 verspricht uns bei seinem Cache „Mureck von oben“ haben wir eine herrlich Aussicht auf die Grenzstadt. Er hat nicht zu viel versprochen, und wir genießen den Ausblick von oben.

der Auwald der Mur bildet die grüne Lunge von Mureck.

Bei der Abfahrt zu unserer „Autour“ machen wir noch kurz Halt beim Schloß „Grad Cmurek“. Hier hat fredelnet eine Dose für uns platziert. Seit 2014 ist hier ein Museum über die Geschichte und die bauliche Entwicklung des Schlosses sowie über Geistes- und Nervenkranke und deshalb auch der Begriff Museum des Wahnsinns, untergebracht. Der Titel passt aber auch ganz gut zu unserer folgenden Geocachingtour.

Grad cmurek oder Schloß Obermureck
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Park der Gedanken

Wir fahren mit unserem Womo gemütlich auf schmalen Strassen nach Gruisla, eine Ortschaft in der Gemeinde Klöch. Die Strasse zwischen den Weinbergen wird immer schmäler und immer vorsichtigerer wird unsere Fahrt. Bald rückt eine farbenprächtige Stele in unser Blickfeld.

Peter Klug schaffte hier eine Sitzgruppe aus Stein mit einer riesigen vierkantigen Stele, die mit 23.000 farbenprächtigen Noppen und einer Inschrift in Deutsch, Englisch, Slowenisch und Ungarisch ausgestaltet ist.

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