Historischen Einsichten in Hohnsdorf an der Elbe

Wir kommen aus Magdeburg und haben uns einen Stellplatz am Elbufer in Lauenburg für unser Womo ausgesucht.. Bei Anfahrt mussten wir generell an diesem Tag längere Umleitungen wegen Sanierungsarbeiten im höherrangigen Straßenwegenetz in Kauf nehmen. So war auch die Elbbrücke von Hohnsdorf nach Lauenburg für Kfz gesperrt. Deshalb nutzten wir den gemeindeeigenen Stellplatz in Hohnsdorf mit tollem Ausblick auf die Elbe.

Am Rückweg von Lauenburg entdeckten wir an einer Litfaßsäule dieser Bilder in die Historie des Ortes.

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Lauenburg an der Elbe

Wir folgen der 1100 km langen Elbe stromabwärts und haben unser Quartier am Womo-Stellplatz am Ufer gegenüber in Hohnstorf/Elbe aufgeschlagen. Neben uns haben wir mit einer älteren Dame aus Dänemark über einen Teil ihrer böhmisch-deutschen Lebengeschichte geplaudert.
Am nächsten Morgen sind wir zu Fuß über die Elbbrücke, die gerade generalsaniert wird, und über die Brücke des Elbe – Lübeck – Kanal in die Historische Alstadt Lauenburgs.

In der Altstadt der südlichsten Stadt Schleswig-Holsteins ein Frühstück um 10:00 vormittags zu bekommen war gar nicht so einfach. Aber gut gestärkt mit traditionellen und norwegischen Köstlichkeiten machten wir auf eine Geocaching- und Erkundungstour durch die Stadt.

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Burg Hohnstein

Wir starten in Königstein mit dem Ziel Magdeburg. Zwischenstation machen wir auf der Burg Hohnstein. Wie so oft sind Besuche bei uns eine Mischung aus Geschichte, Besichtigung des Ortes und Geocaching. Das Geocaching hilft uns oft den Ort besser kennenzulernen, die sonst Tourist*innen verborgen bleiben, und das spezielle Wissen der Personen, die den Cache auslegen, sogenannte „Owner“, gibt interessante Einsichten in den Ort.

Die Burganlage Hohnstein – die Stadt hat 3500 Einwohner*innen

Die mittelalterliche Burganlage wurde 1353  erstmals urkundlich erwähnt und erlebte bis heute eine wechselvolle Geschichte. 

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Bad Schandau und entlang der Elbe

Nach einem gemütlichen Outdoor-Frühstück, wo wir über den Schatten eines Baumes bei jns am Stellplatz froh sind, denn die Temperaturen klettern beteits vormittags Richtung 30 Grad, packen wir unsere Satteltaschen und schwingen uns auf die E-Bikes.

Die Elbe gehört zu den längsten Flüssen Deutschlands. Rund 1100 Kilometer lang fließt sie durch schroffe Täler, vorbei an alten Burgen, malerischen Altstädten und Schlössern bis hin zum Hamburger Hafen und schließlich in die Nordsee.

Christina Lüdeke in planet wissen

Vom Campingplatz aus beobachten wir wie die Elbe als Freizeitparadies genutzt wird. Heute wollen wir selber eine kurze Strecke des Radweges entlang des 1100 km langes Flusses, der in Tschechien entspringt und nach Hamburg in die Nordsee fließt, für uns zur Erkundung von Bad Schandau und für das Geocaching nutzen.

Bad Schandau
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Festung Königstein

Brütende Hitze, die Quecksilbersäule steigt Richtung 35 Grad Celsius und wir haben den ambitionierten Plan zu Fuß den Weg zur Festung Königstein zu begehen.

Beim Aufstieg hatten wir Glück, denn ein Großteil des Weges befand sich im „kühlenden Wald“. Trotzdem hatte ich den Eindruck, dass sämtliche Flüssigkeit, die ich zu mir nahm, als Schweiß an mir klebte. Der Kopf mit der ausgestreckten Zunge passte irgentwie. Es gibt zwar auch einen Festungsexpress, der allerdings bietet nicht diese herrlichen Aussichten.

Blick auf die Elbe und Königstein
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KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Die Gedenkstätten nahe der tschechisch-deutschen Grenze ist einer der ältesten KZ- Gedenkstätten Europas. Rund 100.00 Häftlinge hielt die SS zwischen 1938 und 1945 im Konzentrationslager Flossenbürg gefangen. Mindestens 30.00 von ihnen kamen ums Leben. Viele Häftlinge wurden durch Zwangsarbeit- sie mussten Granit abbauen (hier gibt es ein grosses Granitvorkommen) – ausgebeutet.

 Ab 1943 wurde das Lager zum Rüstungsstandort. Die Häftlinge mussten für die Firma Messerschmitt Flugzeugträger montieren.

Bei der Befreiung am 23. April 1945 fanden Soldaten der US-Armee nur noch 1.500 Todkranke vor. Alle übrigen Häftlinge hatte die SS auf Todesursachen Richtung Süden getrieben. (aus dem Flyer der Gedenkstätten „KZ-Gedenkstätte Flossenbürg)

Wir durchqueren das Areal und sind erstaunt, dass sich einerseits unmittelbar an die Gedenkstätte einige Häuserreihen ziehen, sowie mitten durch den ehemaligen Appellplatz sich eine Straße durchzieht und die Gedenkstätten somit für uns geteilt ist. Doch nicht weiter verwunderlich, denn wie wir später erfahren, wurde der Appellplatz über fünf Jahrzehnte als Industrieareal genutzt. Erst seit dem Jahr 2000 ist er wieder Bestandteil der Gedenkstätte. 

Im hinteren Bereich findet man eine jüdische Gedenkstätte,  eine Kapelle, einen Ehrenfriedhof sowie einen ehemaligen Wachturm. Im sogenannten „Tal des Todes“ herrscht eine unheimliche Stille. Wie auch bei anderen Gedenkstätten entsetzt uns das Krematorium, sowie die Aschenpyramide. Hier wird auch gerade der Platz der Nationen, wo 19 Nationen  ihrer Toten gedenken,  restauriert. 

In der ehemaligen Wäscherei ist die Entstehung und Geschichte des Konzentrationslagers zu sehen.

Eine weitere  Ausstellung befasst sich mit den Nachwirkungen des Konzentrationslagers Flossenbürg von 1946 bis heute. Sie geht den Fragen nach: Was bleibt nach 1945 vom Ort? Was bleibt an Erinnerung? Was bleibt von den Überlebenden? Und was bleibt von den Tätern? 

Mehr persönliche Eindrücke und Bilder im Blogartikel „KZ-Gedenkstätte Flossenbürg“ und weitere Informationen zur Gedenkstätte unter www.gedenkstaette-flossenbuerg.de


Text zu diesem Beitrag: Brigitte Drizhal
Foto: Brigitte & Werner Drizhal

Grenzlandturm bei Bad Neualbenreuth

Unsere Station nach dem Frühstück in Neualbenreuth ist der Besuch des Grenzlandturms. Das sonnige Wetter verspricht eine herrliche Rundsicht auf das Eger- und Stiftland.
Ende Juli 1960 wurde mit dem Bau begonnen, der eine Holzkonstruktion mit Kupferverkleidung ist. Die Einweihung des 20 m hohen Grenzlandturmes erfolgte am 4. Juni 1961. Die Aussichtsplattform in 19 m Höhe ist über 82 Stufen erreichbar.

Der Turm ist seit 2006 bewirtschaftet. Die Besteigung des Turm kostet €1.- und dann kochte der Turmwart extra für uns 2 Pott Kaffee zu je €2.-
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Straubing II

Vom Chiemgau gings weiter über den Inn, die Isar und die Donau bis zum Stadtcampingplatz Straubing, wo wir vorher ein Autohaus nach dem anderen passierten. Bereits 2019 besuchten wir die Stadt allerdings von Friedenshain aus. Am CP gab es genügend Platz für freie Platzwahl und so suchten wir uns ein gemütliches Plätzchen. Die modernen Danitäranlagen liegen hier zentral und sind von überall am Platz gut zu erreichen.

Das Stadtgebiet Straubings erstreckt sich entlang der Donau in Ost-West-Richtung, wobei sich der Großteil südlich der Donau befindet.
Weiter zur Stadtbesichtigung und zum Geocaching

Kurze Impressionen aus dem Chiemgau

Wir starten unsere Sommertour in Krimml mit einer Zwischenstation in St. Johann in Tirol und machen uns auf den Weg nach Straubing. Nach Reit im Winkl durchqueren wir den Chiemgau. Da wir heute sehr früh am Morgen starteten, suchten wir uns im Drei-Seen-Gebiet der Chiemgauer Alpen einen Rastplatz für eine Mittagsrast.

Zuerst zog es uns wie einen Magneten an den See. Seit zwei Tagen die ersten Sonnenstrahlen hier, das hob di Stimmung zusätzlich. Hier an der offiziellen Badestelle bewunderten wir die Seerosen. Dann gabs noch Besuch von Fischen. Da ertappte ich mich dabei – „Wie würde er nach dem Bruzzeln in der Pfanne schmecken?“ Aber Appetit beiseite und wieder das elegante Dahingleiten des Seelebewesen beobachten. Zum Abschluss noch eine „Ente ohne Kopf“ quasi als Stilleben am See.
Nach diesen Eindrücken nutzten wir diese Idylle für ein kleines Mittagsschläfchen.

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Camping- und Womo-Stellplatzliste unserer Maitour

Wir erstellen immer jedes Jahr, soweit wir zeitlich dazu kommen eine Liste unserer angefahren Campingplätze und Stellplätze. Wir geben unsere Erfahrungen und Daten weiter. Für GeocacherInnen und RadfahrerInnen haben wir Tipps und Karten dazugestellt.

Die Liste der Plätze findet man unter diesem Link – 2023

Unser Stellplatz am Campingplatz Schachenhorn am Bodensee mit Direktblick auf den See.
Hier geht es weiter zur Liste der Plätze