Baden im Tyrrhenischen Meer

Nach den zahlreichen Städtetouren verschafften wir uns im Meer bei Marina di Castagneto die notwendige Abwechslung. Am Campingplatz im schattigen Pinienwald gönnten wir uns mehrere Badeausflüge an den herrlichen Sandstrand. Das angenehme, kühle Meer sorgte für die notwendige Abkühlung nach den hitzigen Partien im Wikingerschach.

Weiter zur Gedentafel im Ort

Im Gefängnisturm in Volterra

Die Erfahrungen bei einem ehemaligen Betriebsausflug bei einer damaligen Kurzvisite machen uns neugierig. Wir wollen uns Volterra genauer ansehen. Die Stadt, die 531 m hoch liegt, wird beherrscht von einer heute als Staatsgefängnis benutzten Festung der Medici, der Fortezza Medicea. Volterra ist ein Zentrum der Alabasterverarbeitung.
Von der Strada Stale 68 kommend fahren wir in der Viala del Filisofi zum Womo—Stellplatz (43°24′11.75″N 10°51′52.57″E), der alle Einrichtungen zur Ver- und Entsorgung hat.

Wir besichtigen den Turm der Festung, der einzige Teil der öffentlich zugänglich ist. Gegen einen Eintritt von € 5.- wird uns in einer englischsprachigen Führung die Geschichte des Gefängnis erklärt.

Weiterlesen

Hochhäuser des Mittelalters in San Gimignano

Auf unserem Weg nach Süden durchqueren wir auf der A1/E35 den rund 1500 km langer Gebirgszug des Apennin. Heute steuern wir San Gimignano an.

Der historische Stadtkern ist seit dem Jahr 1990 Teil des Weltkulturerbes der UNESCO. San Gimignano besitzt noch einige der mittelalterlichen Geschlechtertürme, die in anderen Städten nur als Stümpfe erhalten blieben. Im Mittelalter versuchten die Patrizierfamilien, sich in der Höhe ihres Geschlechterturmes zu übertreffen, obwohl ein luxuriöses Leben darin nicht möglich war. Von den einst 72 Geschlechtertürmen existieren in San Gimignano heute noch 15. Die beiden höchsten, der Torre Grossa aus dem Jahr 1311 und der Torre della Rognosa, weisen eine Höhe von 54 bzw. 51 Metern auf. Die Zisterne auf der Piazza della Cisterna entstand 1287 und wurde 1346 durch den Podestà Guccio Malavolti erweitert.

Wikipedia
Weiterlesen

Mediterranes Flair in Bologna

Auf unserer Herbsttour fahren wir zu viert in den Süden Europas. Wir starten gemeinsam in Bad Gams und erreichen nach etwas über 500 km am nördlichen Stadtrand von Bologna den Campingplatz.
Am nächsten Tag fahren wir der Buslinie 68 ins Zentrum der Stadt. Wir steigen eine Haltstelle zu früh bei Autostatione gegenüber dem Parco del Montagnola aus. Für uns eine gute Gelegenheit im wahrsten Sinne des Wortes schrittweise in das mediterrane Flair der Stadt einzutauchen.

Das Denkmal für die Toten vom 8. August 1848 in Bologna auf dem gleichnamigen Platz.

Das Denkmal zeigt einen jungen Mann ohne Hemd, der eine vom Feind gerissene Flagge schwenkt, und einen toten Österreicher , der mit den Überresten der Schlacht auf dem Podest niedergeschlagen wurde. Ein hochreliefierter Löwe auf der Basis symbolisiert Stärke und Freiheit.

Weiter bei unserem Stadtspaziergang

Überraschendes Treffen in Lønstrup

Die heurige Ausgangsbasis für unseren Aufenthalt in Nordjylland war Lønstrup. Auf einem netten, kleinen Campingplatz, liebevoll von Hendrik betreut, fanden wir für vier Tage Platz. Hier kreuzte ein roter „Roadsurfer“ mit einer Besatzung aus Wien und Mödling unsere Wege. Die Küste Jyllands nutzen die beiden „Jungverliebten“ für eine Tour zur Entspannung vom stressigen Alltag. Vom Treffpunkt am Campingplatz gings zum gemeinsamen Abendessen ins Cafe Havblik. Hier bekamen wir einen schönen Platz auf der Terrasse mit Meerblick zum Abendessen.

Ein netter Abend mit dem Austausch dänischer Reiseerfahrungen und zum Kennenlernen der netten, neuen Partnerin unseres Neffen.

Geocaching in Lønstrup

Brickelnde Tage mit guten Freund*innen am Nørlev Strand

Bei unserer Reise in den Norden von Jütland gibt es einen besonderen Höhepunkt. in einem Ferienhaus in der Nähe des Nørlev Strandes treffen wir liebe Freund*innen, die hier ihren Urlaub verbringen. Bei einem Nachmittagsbesuch planen wir unsere gemeinsamen Aktivitäten.

Fußball versus Fußbäder

Am nächsten Tag versuchen die Männer in Løkken bei stürmischer See, von der Mole aus ein paar Fische zu ergattern. Wir sammeln eine Menge Erfahrungen, aber keine Fische. Unser Jüngster hatte einen Augenblick der Hochspannung, als er beim Hereinziehen des Köders fast einen Biß hatte. Der silbrig, glänzende Fisch wollte nicht in unsere Bratpfanne. Während sich die Frauen trockenen Fußes das WM-Fußballspiel der Frauen Australien – England ansahen, bekamen wir nasse Füsse. Die stürmischen Wellen, die öfters über die Mole schwappten bescherten uns permanente Meerwasser-Fußbäder.

Wikinger am Strand

Zu einem Strandurlaub gehört ein Strandbesuch. Trotz der brickelnden Nordsee (17°C) mussten die vom Spielen erhitzten Gemüter die Brandung der Nordsee an ihren Körpern spüren. Begleitet von Lustschreien unter dem Motto „Learn your limits“ umspülten die Fluten zuerst die Füsse bevor der gesamte Körper wie ein Raumschiff in ein unbekanntes Wurmloch eintauchte. Die innere Kommandozentrale funkte „beweg dich, schwimme schneller – dann wird dir wärmer“. Gleichzeitig wurden verborgene Wikingergene aktiviert, denn nach drei Minuten begann die Wohlfühlphase im Meer und wir nutzten die Wellen für den eigenen Spaß.

Unser Spieltrieb

Hirtshals – Camp unter dem Leuchtturm

Als wir Hirtshals erreichen, werden viele Erinnerungen, Emotionen und schöne Eindrücke vergangener Zeiten in jns wach. Der Fährhafen Hirtshals war für uns das Tor für Fahrten nach Norwegen. Zahlreiche Fischer*innencrews, die ich begleiten durfte, starteten hier weg. Viele Skandinavienurlaube starteten in Wirklichkeit mit der Fährpassage nach Kristiansand in Norwegen hier für uns.

Wir erreichen am frühen Nachmittag den Campingplatz, als wenig Betrieb herrschte und noch viel Platz war. Bis abends füllte dich der Platz mit Camper*innen. Viele nehmen den Standort als Ausgangspunkt für die Fährfshrt sm nächsten Tag. Andere wiederum, die abends mit den Fähren kommen, verbringen hier eine Nacht.

Weiterlesen

Frühstück in Skagen

Wir starten gerade noch fechtzeitig in Albæk, den hier muss man den Standplatz vor 10:00 verlassen. Für uns bedeutet das, dass wir das Frühstück auf einem schönen Parkplatz mit einer Sitzgruppe uns zubereiten werden. Während der Fahrt kommt die Idee auf „Frühstücken zu gehen“. Aber wo? Bei der nächst besten Grlegenheit einer Sehenswürdigkeit, wird schon ein kleines Cafe dabei sein. Wir landen dann bei der

Die versandete Kirche St. Laurentius (dän. den tilsandede kirke)

Skagen zählte zur Zeit des heftigen Sandtreibens rund 2.500 Einwohner. Zur Zeit der Erbauung lag die Kirche noch inmitten von Äckern und Wiesen. Um 1770 erreichten die Wanderdünen die Kirche und sammelte sich zunächst an der Friedhofsmauer. Nach einem heftigen Sturm im Mai 1775 mit starker Sandflucht im Westen nahm der Flugsand derart zu, dass der Eingang der Kirche nur noch durch nahezu ständiges Sandschaufeln freigehalten werden konnte. 1795 gab die Gemeinde die Kirche schließlich auf. Das Kirchenschiff wurde 1810 abgerissen, auf königlichen Erlass hin wurde der Turm jedoch als Seezeichen bewahrt. Für eine bessere Sichtbarkeit wurde er weiß getüncht. 1816 übernahm das Leuchtfeueramt den Turm. Seit 1903 steht er unter Denkmalschutz und wird vom Nationalmuseum betreut. 
Ich persönlich finde die Kirche nicht so besonders spannend. Jeder Keller, wo oben ein Turm darauf steht, wirkt genau so. Berechtigt kann man sagen, hier missachte ich die historische Bedeutung.

Wo gab es das Frühstück?

Von Hafen zu Hafen nun sind wir in Albæk

Wir umfahren auf unserer Ostküstentour in Dänemark 🇩🇰 Sæby und steuern einen Standplatz am „Lysthavn“ von Albæk an. Die 1500 Einwohner*innen Gemeinde hat an der Ostsee nördlich des Hafens einen feinen Sandstrand, den wir bei einer Abendwanderung ausgiebig bewandern.

Weiterlesen

Voerså

Am Womo-Stellplatz des Hafen in Voerså finden wir einen schönen Wiesenplatz mit Blick auf den Strand. Das 500 Einwohner*innen große Dorf bietet mit dem kleinen Hafen alle Standards, die man als Wohnmobilfahrer*innen braucht. Wir sind schon einige Tage in der Region Nordjylland und genießen die maritime Kultur in den Häfen.

Auf der Luftbildaufnahm der Gemeinde hat man eine schöne Übersicht über das Gemeindegebiet. Bei unserer Wandertour (ca. 8 – 9 km) waren wir ganz draussen an der Mole, im nördlichen Wald und im Siedlungsgebiet vom Sportplatz bis zum Riverside Cafe.

Weiterlesen