Geocaching in Transdanubien

Die Anreise in die Donaustadt mit dem Rad wie immer über das Kraftwerk Freudenau, die Donauinsel und die Steinspornbrücke. Der erste Fotostopp ist beim Mühlwasser. Ein ehemaliger Donauarm, der seit 1875 keine Verbindung mehr zum Fluss hat. Seit 1905 liegt es auf dem Gebiet der Stadt Wien und gehört seit 1954 zur Gänze zum 22. Bezirk.
Das Mühlwasser Lobau ist aufgrund seines naturnahen Verlaufs und der umliegenden Auwälder ein Teil des Nationalparks Donau Auen. Im Gewässer kommen Karpfen, Hecht, Schleie, Wels, Zander, Brachse Aal, Aitel, Barsch, Laube, Rotauge, Rotfeder und Schied vor.

Die Brücke über das Mühlwasser in der Lobaugasse

Ein ganz spezielles Verbotsschild – zwischen Jägermais und im Gestockert hebe ich zwei Cache. Den ersten des Tages MH3-Straßenschild bei einer Bushaltestelle – GC530TZ von Glitzer-Tigu. Der nächste Cache ist in der Arztgasse den Dr. Arzt gewidmet, der sich als Dermatologe an der UNI Innsbruck und Wien der Forschung über Hautkrankheiten widmete. Sein medizinisches und politisches Wirken beschreibt tschipi im Listing von Dr.Dr.Dr. – GC6MA49.

Östlich an der Seestadt Aspern vorbei

Ein…steht im Walde – GC&W49D von Pappay bringt mich fast mitten in eine Baustelle. Ein naturnaher Pausenraum für die Bauarbeiter, die sich hier im Schatten von der harten Arbeit ausruhen.
Für meine Aktivitäten am Rande des Gedenkwaldes interessiert sich nienmand.
65.000 Bäume für 65.000 Opfer
Seit 1987 erinnern der Gedenkwald und ein Gedenkstein an die über 65.000 österreichischen Jüdinnen und Juden, die dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen. Er soll als sichtbares Zeichen gegen das Vergessen und gegen die Gräueltaten des Faschismus wirken.

Pappay gehört sicher zu den Geocachern, die die meisten Standorte der Telefonzellen kennen. Deshalb widme ich ihm hier bei diesem Blogeintrag zwei Telefonzellen, die in Liverpool stehen. 2018 konnte ich mir ein Match der Reds ansehen. Das Spiel endet damals 0:0 gegen Manchester City. Nun wieder zurück zum Cache – Post – GC8AAYN von Pappay.
Bei den Kleingärten – GC7AZPQ von NotHelpless26 ist man bald im „Himmelteich“.

Breitenlee und MidajaCB

Blick auf Breitenlee

Mitten in der Millionenmetropole Wien gibt es noch mehr als 5.000 Hektar an Flächen, die landwirtschaftlich genutzt werden. Der Großteil der Wiener Landwirtschaftsflächen, ist Ackerland. 870 Hektar werden für Gartenbau – vor allem für die Gemüseproduktion – genutzt. Rund 700 Hektar betragen die Weinanbauflächen. Von den rund 115.000 Tonnen jährlicher pflanzlicher Nahrungsmittelerzeugung fallen circa 60.000 Tonnen auf die rund 40 Sorten Gemüse, die in Wien angebaut werden. Darunter zählen Paradeiser, Gurken, Salate und Paprika zu den beliebtesten Frischgemüsesorten. Insgesamt wird so etwa ein Drittel der in Wien verbrauchten Gemüsemenge auch innerhalb der Stadt erzeugt, ein sehr hoher Wert für eine Großstadt. (aus dem Listing von MidajaCB)
HasitschkaCB – GC6443F von MidajaCB ist der erste Cache der Serie Richtung Süßenbrunn. Dabei mache ich einen Abstecher zur Brücke Schukowitzgasse – GC7ZQZ4 von felher, der an eine ehemalige Brücke über das Gelände des Verschubbahnhofes erinnert. Bei ThujagasseCB – GC6443E von MidajaCB bin ich schnell erfolgreich. Hier führt auch der Stadtwanderweg 10 vorbei. Das Gebüsch wird von einigen als illegale Müllentladungsstelle genutzt. Einen Sack voll nehme ich mit.

Beim Cache ReiterhofCB – GC6443C von MidajaCB befinden wir uns beim Pferdegestüt und Reiterverein Prunnehof. Den Namen hat der seit dem 27. April 2012 bestehende Reiterhof vom ursprünglichen Namen von Süßenbrunn, da es laut geschichtlicher Erfassung das erste Mal als Prunne erwähnt wurde.
Beim FriedhofCB war ich nicht erfolgreich. Kann es sein, dass das Verkehrszeichen eine neue Stange erhalten hat, den die alte liegt noch daneben?
Den Schutzpatron der Feuerwehr St. Florian besuche ich bei St.FlorianCB – GC5Z54K von MidajaCB um 14:30.

KugeldreieckCB – GC5E8CV von MidajaCB ist eine Erinnerungsstele für einen (anscheinend sehr früh) verstorbenen Freund. Mr. Funcachers2 kannte Harald als Jugendlichen recht gut. Er war ein sehr netter Bursch und ein sehr beliebter junger Mann, dem seine Freunde dieses Denkmal gesetzt haben. Er ist in Weikendorf aufgewachsen.

Das Schloss Süßenbrunn steht im Stadtteil Süßenbrunn im 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt in der Süßenbrunner Hauptstraße 9. Den Cache von fl430 – Schloss Süßenbrunn – GC5ZE95 hole ich mir auch noch.

Tierschutz

Den letzten Cache des Tages ist Beag aus Mist – GC7JP52 von felher. Im Listing heisst es: „Auf einer Fläche von ca. 60 Hektar dürfen laut derzeitiger Genehmigung 23 Millionen Kubikmeter Abfall abgelagert werden. Davon sind 13 Millionen Kubikmeter noch nutzbar. Das soll bis 2065 reichen. Die maximale Höhe wurde mit 75 Meter über dem Straßenniveau festgelegt Bereits heute ist die Deponie Rautenweg die höchste Erhebung der Donaustadt und nach dem Bisamberg die zweithöchste in Wien nördlich der Donau.“

Am Heimweg von der Donauinsel aufgenommen – Kraftwerk Freudenau.

Herzlichen Dank an die Owner – Glitzer-Tigu – tschipi – Pappay – MidajaCB – felher – fl430 – für das Auslegen und Warten der Caches.

Meine Tour heute:

48,5 km

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