Die EU-Säule und eine Spinnerei in Oberwaltersdorf

Mit dem EUROPA BRUNNEN, aus Steinen von allen Staaten unseres Kontinents, bauen wir Europa Stein auf Stein, um Europa für die Menschen sichtbar zu machen!”

Auf der Homepage der Herrengilde in Oberwaltersdorf

Das an der Triesting liegende Oberwaltersdorf hat heute als Marktgemeinde etwa 4000 Einwohner*innen. Das erste Bauwerk, das mich bei unserem 5,6 km langen Rundgang näher interessierte war der Europabrunnen. Eine Faschingsgruppe, die sich gesellschaftlich in Oberwaltersforf engagiert und das Projekt für die Gestaltung des Brunnens vorantrieb.

16 Steine aus verschiedenen Ländern bilden das Herzstück des Brunnens. Die Steine werden mit Kupferklammern zusammen gehalt als Symbol des Zusammenhalts. Das Wasser, welches die Säule umfliesst steht für den Gluss des Lebens.

  • Belgien: der blaue „Petit Granit“, er wurde im Steinbruch von Sprimont in der Provinz Liége gebrochen.
  • Deutschland: ein Granit vom Brocken, der höchsten Erhebung im Harz / Sachsen – Anhalt ziert den Brunnen.
  • Frankreich: „Rose de Senones“, ein Stein, der vor dem Speyerer Dom und dem EU Parlament liegt. Senones liegt in der Provinz Lorraine.
  • Italien: der Marmor kommt aus Aurisina nahe Triest, diesen Stein findet man auch in vielen Ringstraßenpalais.
  • Luxemburg: der Sandstein, der von der Österreichisch-Luxemburger Gesellschaft gespendet wurde, kommt aus Ernzen.
  • Niederlande: ein Mergel aus Limburg, der für bedeutende Bauwerke in Amsterdam verwendet wird.
  • England: der Kalkstein kommt aus der Stadt Bath nahe Bristol. Der Stein fand Verwendung in der Royal Festival Hall in London.
  • Dänemark: der Gabbor ist ein Stein, der tief im Erdinneren entstanden ist. Unser Stein wurde auf der Insel Bornholm gebrochen.
  • Irland: der schöne weißgraue Stein für unseren Brunnen kommt aus der Stadt Carlow in der Provinz Leinster.
  • Griechenland: der weiße, feingekörnte, kristalline Marmor aus Attika wurde auch für die Akropolis verwendet.
  • Spanien: der Grant kommt aus Quintana, einem Ortsteil von Belmonte de Miranda in der Autonomen Region Asturien.
  • Portugal: der Marmor wurde aus den Bergen um Viana do Altejo geschnitten. In Lissabon wurde dieser Stein unter anderem an der Universität verbaut.
  • Finnland: der rote Granit „Balmoral“ wurde in Talvassalo in der Nähe von Turku gebrochen. Er ist der erste Stein der uns zugesagt wurde.
  • Österreich: der fast schwarze Dorit wurde in Gebharts nahe Gmünd im Waldviertel gebrochen.
  • Schweden: ein Gneis aus Bararp, nördlich von Halmstad Provinz Halland, ziert den Europabrunnen.
  • Herrengilde: unser Stein ist ein Granit, der aus Neuhaus kommt.

Wir heben hier OWD VIGC3QCFE – von ramsils family. Die Dose lag am Boden und das Logbuch zerknüllt daneben. Es fehlten leider die Magneten. Wir platzierten die Dose bei dem von uns vermuteten Platz, glätteten den alten Logstreifen und faben einen neuen dazu.

Ein Seitenarm der Triesting

Beim Suchen der Lösungen für unseren Multi statteten wir Stupsi 1 – GC7N1FC – von michiHin einen Besuch ab. Donna Makrella hatte dafür den richtigen Blick.
Von der ehemaligen Magnazentrale blieben nur Erdhaufen über.

Aufnahme bei Stupsi 1

Am Weg zur alten Spinnerei holten wir uns beinem kleinen Balanceakt Stupsi 2. MichiHin schreibt dszu in seinem Listing „Eine kleine Herausforderung an passender Stelle“. Eine Hand gehört dem sicheren Stehen mit der anderen wird geloggt. Im Logbuch von GC7N3DZ sind wir vermerkt.

Diese Muggels haben uns beobachtet

Die alte Spinnerei

1818 erbauten die Gebrüder Gradner und Anton Girardoni eine Spinnfabrik, die 1819 in Betrieb ging und die sich 1869 im Eigentum von Josef Poschon und Söhne befand.

Beide Artikel aus der Wiener Zeitung vom 26. Juli 1823

200 Arbeiter(Innen) werkten in der Fabrik auf 27 Spinnmaschinen in 3 Geschossen. Nach baulicher Umgestaltung 1895 und wechselnden Eigentümerverhältnissen wurde die Fabrik zuletzt im Zweiten Weltkrieg genutzt. 1941 wurde die Fabrik für Zwecke der Rüstungsindustrie belegt und in eine Präzessionsschraubenfabrik umgestaltet.

Feldkirchner Zeitung am 23. Juni 1897
Der Schlot als stummer Zeuge der Industrialisierung von Oberwaltersdorf vor 200 Jahren

Bei unserem Rundgang durch Oberwaltersdorf, wo dies alles entdeckten, versichten wir den Multi – ChubbysBurzeltagGC32GBN – von chubby2001 zu lösen. Wir schafften zwar die Dose zu finden. Allerdings mussten wir einige Annahmen vorweg nehmen, denn der Brunnen existiert nicht mehr und das Schild am Spielplatz ist auch verschwunden.


Quellenverzeichnis

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