Die Kleine Au in Fischamend

Die kleine Au ist ein Naherholungsgebiet im Westen von Fischamend. Insgesamt fließen drei Arme der Fischa durch die kleine Au. Zur Zeit finden umfangreiche Revitalisierungsarbeiten zur Reduzierrung der Fliesgeschwindigkeit der Fischa statt. Die damit geschaffene Fischtreppe dient zur Erholung des Fischbestandes.

Das zukünftige Flussbett eines Wasserarms der Fischa

Lassen Sie beim Spaziergang durch die Kleine Au das harmonische Zusammenspiel zwischen Wasser und Wald auf sich einwirken. Halten Sie an, um die magische Atmosphäre und die Kraft der Bäume zu fühlen. Sie werden rasch merken, wie das träge dahin strömende Wasser, die Geräusche und Düfte der Natur Ihre Stimmung erhellen und Sie rasch zur Ruhe kommen lassen.

Beschreibung bei Niederösterreich.at

Das Österreichisch – Slowakische Interreg-Programm der EU fördert diese Umbauarbeiten

Geocaching in der Kleinen Au

Wir besuchten hier bei unserem Spaziergang drei Geocaches von olgueni. Den Beginn machten wir mit – Die Niagarafälle in der kleinen Au – GC90FXH – unter dem Motto „Früh übt sich was ein Wasserfall werden will“ hatten wir einen schnellen Fund, weil uns diese Art von Dise bekannt war.

NIEMALS VERGESSEN – NIE WIEDER KRIEG!

Der 12.April 1944 ging als einer der schlimmsten Tage in die Geschichte Fischamends ein – 172 B17 „Flying Fortress“ Bomber der US Airforce warfen 1700 Sprengköpfe über der Fischastadt ab. Der Angriff galt hauptsächlich dem sogenannten „Werk 3“ der WNF, wo Teile für das deutsche Jagdflugzeug „Me 109“ hergestellt wurden.

Es gab zahlreiche Tote, die meisten Fabrikshallen und ganze Ortsteile wurden weitgehend zerstört. Besonders viele Bomben fielen hier in die „Kleine Au“, wo die zahllosen Trichter als stille Zeitzeugen noch heute gut zu sehen sind. Die Dose befindet sich direkt neben einem besonders massiven, meist mit Wasser gefüllten „Krater“.

Mit dem Geocache – Als sich die Sonne verbarg – GC94CGE erinnert olgueni an diese schrecklichen Tage mit der gleichzeitigen Warnung „NIE WIEDER KRIEG“.
Wir wanderten weiter zur nächsten Dose am Fischaspitz. Rund um uns eine Aulandschaft, die knapp vor dem Frühlingserwachen steht.

Am Fischaspitz

Die rasch fließende Fischa bot in Fischamend ideale Voraussetzungen für den Betrieb von Getreidemühlen, deren erste Erwähnungen lassen sich bis ins 12. Jahrhundert zurückdatieren. Hier am „Fischaspitz“ teilt sich die Fischa in der kleinen Au erstmalig, im späteren Verlauf  in einem verwirrenden System aus Fallen und Schleusen in bis zu vier Wasserläufe. Im 19. Jahrhundert gab es sieben Mühlen an der Fischa. 1949 stellte die Getreidemühle des Josef Nikolowsky in Dorf Fischamend als letzte den Betrieb ein. Nach einer kleinen Yogaübung hielten wir die Dose – Der Fischaspitz – GC8ZV15 von olgueni in den Händen.

Zurück durch die Au steuerten wir anschließend drei weitere Dosen in Fischamend an.

Der WasserturmGC5ERT9 von Cecedevil wurde 1916 errichtet und ist noch immer in Fischamend zu sehen. Er gilt als das zweite Wahrzeichen Fischamend. Das Wasserreservoir des Wasserturms wurde als Hochbehälter erbaut. Es hatte ein Fassungsvermögen von 350 Kubikmeter. Der Basisdurchmesser des Turms ist 10 Meter. Erbaut wurde der Turm als Stahlbeton-Skelettkonstruktion mit Ziegelausfachung. Wegen des starken Nebels konnten wir kein brauchbares Foto machen. Hier hatte Donna Makrella den richtigen Griff.

Wohltuende rote „Tupfer“ in der heutigen grauen Landschaft

Die Pressburger Bahn, auch Lokalbahn Wien–Pressburg (LWP), war eine direkte Eisenbahnverbindung zwischen Wien und Pressburg, ursprünglich im Königreich Ungarn, seit 1919 als Bratislava Hauptstadt der Slowakei. Dieser 1914 in Fischamend gebaute Bahnhof war Teil der Pressburger – Bahn. Heute wird der Bahnhof vor allem von Pendl*innen in Richtung Wien verwendet. Hier fanden wir den Geocache – Pressburgerbahn #1 neu – GC928BJ von ambru.

Die Gänse an der Fischa

Fischamend-Dorf wird auch heute noch dieser Stadtteil in Fischamend genannt. Früher hatte Fischamend als Ortschaft hier auch einen eigenen Bahnhof, welcher bereits geschlossen wurde. Dorf-Fischamend umfasst 2015 850 Einwohner und wird durch die Fischa von Markt-Fischamend getrennt. Wir suchen die Dorfkirche St. Quirinus, wo wir den Cache – Dorfkirche FischamendGC6ZF1F von Cecedevil hoben.

Herzlichen 👏 an alle Owner für das Auslegen und Warten der Geocaches.


Quellenverzeichnis

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