Von Horn nach Breiteneich

Nach einem ausgiebigen und gemütlichen Frühstück planten wir unsere Geocachingtour. An unserem Standplatz beim Festgelände fließt der Mödringbach vorbei – hier starten wir zu unserer Tour. Der erste Geocache des Tages war – Uber dem Bach – GC8CNM9 – von Gucky1966. Der Name erinnert mich an meine Jugendzeit als ich Perry Rhodan Romane verschlang.

Blick auf Horn

Wir folgten der Doberndorfer Strasse nordöstlich, bergauf in ein kleines Waldgebiet. Neben uns sahen wir zahlreiche Austriebe aus den Eicheln des Vorjahrs. Hier heben bei HORN IST VORN – Gnadenstuhl – GC5GKCJ von berecont. Im Listing wird auf einen ehemaligen jüdischen Friedhof verwiesen.

Gemeine Ochsenzunge – Heutzutage ist eine Verwendung zu Heilzwecken wegen der Giftigkeit der Pflanzenteile sehr selten.

Mitte der 1970er Jahre lag der durchschnittliche Wasserverbrauch Horns bei etwa 2’000 m³ und die Stadtgemeinde entschied sich für den Bau eines Hochbehälters mit einem Fassungsvermögen von 6’000 m³. Hier liegt HORN IST VORN – Wasserwerk – GC613E7 von berecont.

HORN IST VORN – Aussichtsplateau – GC5DPDT von betecont.

Ich gedenke hier der armen Tiere, die jährlich aus unseren Wäldern verschwinden. Österreich hat EU-weit bei den schützenswerten Arten bei Fauna und Flora den vorletzten Platz. Insofern ist FakeGC4KM77 von AH_zum_Quadrat ein gutes Denkmal.

Ein wilder Apfel als Einstieg in die Breiteneich-Runde

Wir steigen ein bei 1*HB – #9 * Breiteneich – GC703C0 von fotofr12. Die Rune besteht aus 12 Tradidosen, die wir heute alle finden und ist ca. 4,7 km lang und kann in etwa 1,5 Stunden absolviert werden. Uns hat die Runde sehr gut gefallen, da sie abseits der Hauptverkehrswege verläuft und immer wieder Überraschungen parat hat.

Letzte Meldung – diese Hütterl werden zu Fotostudios zur Naturfotografie umgebaut.
Sommer-Adonisröschen

Durch Herbizidanwendung und intensive Bearbeitung der Äcker ist es in Mitteleuropa stark zurückgegangen und sehr selten geworden; es tritt dort kaum noch in größeren Beständen auf. 
In Österreich ist es selten und gebietsweise stark gefährdet.

Einmal loggten wir direkt unter der Kamptalbahn.
Richtung Breiteneich zog uns der Duft des Flieders.

Das Dach des vorspringenden Torturmes wird von einem Morgenstern, der Nachbildung einer mittelalterlichen Waffe, bekrönt. Das prächtige Portal mit den Kettenrollen für die ehemalige Zugbrücke und der elegante Sgraffitoschmuck beeindrucken den Beschauer. Das Portal ist geschmückt mit Schnecken, Wappen, Porträtköpfen und floralen Elementen. Die Inschrift lautet: „Erasm. von Schneckenreith, Margaretha Dierbahin sein eheliche Gemahel haben das Thor erpaut sampt der Maur mit der Gnaden Gottes, dem sey Lob und Preis gesagt 1541“. Mit der Mauer ist eine Wehrmauer gemeint, deren Rest heute noch den Garten des Neuen Schlosses gegen das Dorf abschließt.

Der Gedenkstein von 1866 erinnert daran, dass beim Durchzug der preußischen Elbearmee durch Horn (in der Stadt waren 5000 Mann einquartiert) mindestens 122 Soldaten (andere Quellen berichten von bis zu 200 Toten) an der Cholera gestorben sind und davon 24 hier im Wald begraben wurden.

Am Rückmarsch mit Blick auf Horn.
Durch diese Allee kehrten wir zu unserem Ausgangspunkt zurück.

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