Die Paradiesroute ohne Buschenschanken

Die Überschrift ist ein Widerspruch in sich. Wie es dazu kam etwas später im Artikel. Zuerst Frühstück im Freien bei tollen Sonnenschein und bereits an die 20 Grad um knapp nach 8 Uhr am Morgen. Neben uns am Feld ist die Sonnenblumenkerneernte voll im Gange.

Das gar nicht so große Feld neben uns ergab einen Anhänger voll Sonnenblumenkerne.

Nach dem Frühstücksschmaus geht‘s raus
Mit den E-Bikes fahren wir auf Wegen der R 12 entgegen
In Grafendorf dem Graf zu Füssen
können wir den ersten Cache fast küssen
Beim zweiten versenkt Donna Makrella den Schatz bei den Römern im Grab
Wir haben Glück wir müssen kein Gebein ausgraben,
sondern nur ein Röhrchen aus dem Rohr bergen.

Wir folgen den Tipp vom Wirt und nehmen die R12 über Grafendorf bis Hartberg. Die Gegend um Grafendorf war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt, wie einige Funde belegen. Als die Römer um 15 v. Chr. bis an die Donau vorrückten, wurde das heutige Gemeindegebiet Teil der Provinz Noricum. Einige Funde weisen auf eine Besiedlung hin. Um 1130 wurde der Ort Grafendorf von Ekbert II. von Formbach-Pitten und Ehefrau Wiilibirg von Steyr als zweizeilige Grabendorfanlage gegründet (siehe Bild links). JüFI hat hier den Cache GC438HG platziert.
Für den Römischen Grabhügel machen wir einen kleinen Abstecher zu GC2Y9TP von curley-Sue61.

Geocaching im Harberger Gmoos

Hauptplatz in Hartberg

In Hartberg gönnen wir uns zuerst einen Kaffee. In der neueren Geschichte im Widerstand gegen die Nazis war Hartberg ein wichtiger Widerstandsort. 1944, während der Zeit des Nationalsozialismus bildete sich in Hartberg um den Wehrmachtsdeserteur Gustav Pfeiler eine Widerstandsgruppe, die sich in den Bergen versteckte und von Bauern der Umgebung teilweise freiwillig mit Essen und Übernachtungsmöglichkeiten unterstützt wurde. 

Blick vom Radweg um das Hartberger Gmoss

In einer flachen Senke auf einer Seehöhe von 319 bis 328 Metern grenzt es unmittelbar an das bebaute Stadtgebiet der Bezirkshauptstadt Hartberg. Das Flachmoor entwickelte sich durch Verlandung des „Edelsees“, dessen Reste noch an den tiefsten Stellen zu finden sind. Wir absolvieren die Runde der Styrian-berserkers von HG#1-GC841FX, HG#2-GC841G3, HG#3-GC841G6, HG#4-GC841G8, HG#6-GC841CD, HG#7-GC841GM. Nummer 5 fanden wir nicht.

Für unsere Retourfahrt wählten wir die Paradiesroute. Dazu wählten wir einen Weg über Oberrohr und hoben einige Geocaches der Hin und Zruckrunde, die BettyKai vom Bahnhof Hartberg aus geführt hat. #9-GC86TG9, #8-GC86TG6, #7-GC86TG4 und #6-GC86TG0. Oberhalb Oberrohr hatten wir eine tolle Aussicht auf das Hügelland des Bermudadreiecks.

Ausblick in das Hügelland des „Bermudadreiecks“ (siehe Artikel vom 15.9.)

Hier sehe ich auch erstmals eine Hollunderplantage. Aber angeregt zum Stehenbleiben hat uns Duft, der aus einem kleinem Rosengarten kam. Ein leichtbsüßlicher Rosenduft lag hier in der Luft. Mittlerweile war später Nachmittag und der Hunger meldete sich bei uns. Also schleiúnigst zur Paradiesroute und zur nächsten Buschenschank.

Kilometerweit entlang der Paradiesroute, tw. nicht so paradiesisch, denn die Route führte oft entlang der Autobahn und vorbei an allen Orten und nirgends eine Raststation oder Buschenschank. Ich würde diese Route eher Wüstentrail nennen.

Diese Rose als Dankeschön an die Owner JüFI – curley-sue61 – Styrian-berserkers – BettyKai für das Auslegen und Warten der Geocaches.

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