Geocaching rund um die Geschichte der Holzarbeiter – Teil 2

Der Weinsberger Wald, auch Weinsberger Forst, ist ein nordwest-südost verlaufender Höhenrücken in der südöstlichen Verlängerung des Böhmerwaldes. Er zieht sich vom Nordosten des Bundeslandes Oberösterreich in den Westen des Bundeslandes Niederösterreich und trägt das größte geschlossene Waldgebiet Österreichs.

Der zweite Teil beginnt bei *10*Gutenbrunn-Märchenwald (GC56V6Q), wo wir um 13:00 einen Gast hinterlegen. Dieser Gast will über die Flüsse an die Meere gelangen.
Rechts das Kraut der Druiden. Sie versuchten ihre eigenen heilenden und weissagenden Kräfte mit diesen kleinen Immergrün zu verstärken. Passt auch zu dieser Gegend, denn eine Sage sagt:

„Wilderer und unerschrockene Gesellen, bedienten sich seiner. Nackt pflückten sie in der Johannisnacht Immergrün und Eberraute. Diese kochten sie in Essig und reinigten mit dem Sud ihre Flintenläufe, damit auch kein einziger Schuss sein Ziel verfehlt.“

Weiter geht es um 13:17 zu *11*Gutenbrunn-Marterl (GC56W2Z) und um 13:28 zu *12*Gutenbrunn-3-Zack (GC56W5G). Hier kämpften wir öfters mit den Abweichungen am GPS, was zu längerer Suche führte. Allerdings wurden wir heier mit den ersten Sonnenstrahlen des Tages belohnt. Bei der Blume links bin ich mir nicht ganz sicher – ich denke ein gelbes Windröschen.

Wegweiser vom Verschönerungsverein Gutenbrunn

Um 13:48 wechselten wir auf die Skatingbahn der Langlaufloipe , die hier im Winter verläuft. Hier wurde ein *13*-Gutenbrunn-Müllabfuhr (GC56W81) – System der besondeen Art installiert. Den Koloniakübel fanden wir dann doch bevor wir die Schranke passierten. Bei *14*Gutenbrunn-Ohne Moos nix los (GC56W3M) das mussten sich die Waldarbeiter auch gedacht haben, wenn sie ihre kargen Löhne für die harte Arbeit bekamen. Die adeligen Besitzer der Wälder hatten bis in die Mitte des 20 Jhdt. einen eigen Pfarrer, Bedienste und ließen sich in der dritten Person anreden. Beim nächsten Cache *15*Gutenbrunn-U-Boot (GC56W7B) zeigte sich wieder einmal, dass wir „Landratten“ bei maritimen Aufgaben unsere Schwierigkeiten haben. Wir fanden das U-Boot einfach trotz längerer Suche nicht. Fast 30 Minuten untersuchten wir die tiefen und reissenden Gewässer – leider erfolglos. Siehe Fotos unten:

Rote Lichtnelke

Einen tollen Cache gabs bei der nächsten Station – *16*Gutenbrunn-Die Kiste (GC5RXMD). Eine sehr kreative Idee mit vielen Überraschungen. Um 14:32 konnten wir uns nach zahlreichen Aufgaben ins Logbuch eintragen. Weniger erfolhreich waren wir *17*Gutenbrunn-Schilderwald (GC56X0K). Wir fanden das dazugehörige Schreibgerät und die Halterung der Dose – allerdings dürfte die Dose in der Versenkung verschwunden sein. Bei *18*Gutenbrunn-Salomons Stein (GC56W6P) hatten wir Glück. Den Jagdsitz gibt es nicht mehr und es bedurfte der konsequenten Planquadratsuche, um das Logbuch „dem Herzen“ zu entreißen. Nun ging es Richtung Stifterteich, aber diese Erlebnisse in der Runde schildere ich im Teil 3. Herzlichen Dank wieder an die OwnerInnen dieser Dosen.

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