Eine Radtour durch Deutschfeistritz

Wir starten mit unseren Fahrrädern beim Union-Campingplatz in Deutschfeistritz. Bei Deutschfeistritz befand sich ein Bergwerk, in dem hauptsächlich Blei und Zink abgebaut wurden. 1765 war sein erfolgreichstes Jahr mit 116 kg Silber, circa 22 Tonnen Blei und circa 104 Tonnen Bleiglätte. Der Bergbau wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts eingestellt.

Aussicht vom Kirchberg

Bergfex378 führt uns mit dem Adventure Lab – Besonderheiten in Deutschfeistritz zu einigen interessanten Plätzen des Ortes. Natürlich lassen wir uns den Bonus am Ende der Runde nicht entgehen.

Johann Pachernegg, ein bedeutender Hammerherr, errichtete ab 1819 den Sensenhammer in Deutschfeistritz. Die heute noch funktionsfähigen Hämmer werden von sechs Wasserrädern betrieben.

Beide Artikel von Österreichischen Nationalbibliothek aus der Laibacher Zeitung vom 27. Oktober 1840, Seite 7

Zu Spitzenzeiten wurden mehr als 60.000 Sensen jährlich gefertigt. 1984 wurde das Werk für immer geschlossen. Heute ist das Sensenwerk ein Museum und ein kulturelles Veranstaltungszentrum. 

Das Wasserrad ist das heimliche Wahrzeichen des Ortes. Es erinnert an die historische Bedeutung der Wasserkraft für die einstiege Industrie der Region.

Der steile Anfahrtsweg ist mit dem E-Bike keine große Anstrengung, aber die schwüle Hitze hat es trotzdem in sich. Hier treffen wir auf eine anderes Geocacher*innenpaar, das genauso wie wir vom Gewitter und Regenschauer überrascht wurde.

Der Übelbach als Zufluss zur Mur

Der Lostplace Pulverwerk Deutschfeistritz – GC5NGB2 von An Gelina reizt uns natürlich auch zu einem Besuch.

Herzlichen Dank an die Owner für das Auslegen und Warten der Geocaches.

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