Ein Abenteuerrundgang in Weiz

Bereits gegen 08:00 Uhr am morgen erreichen wir die Industriestadt Weiz. 1892 gründete der ortsansässige Franz Pichler das Elektromaschinenunternehmen „F. Pichler Werke“, der späteren VA Tech Elin, die 2005 vom Siemens-Konzern übernommen wurde. Im Jahre 2006 wurde die Generatorenfertigung aufgrund von kartellrechtlichen Bedenken an die Andritz AG weiterverkauft; die Fertigung von Groß- und Verteiltransformatoren ist nach wie vor Teil der Siemens AG Österreich.

Der Weizbach – ein Nebenfluss der Raab

Es war etwas schwierig in Weiz einen Parkplatz für das Wohnmobil zu finden. Am Samstag hatten wir Glück in der Sandgasse beim Bundesschulzentrum – N47°13’28.61″ – E015°37’31.17″.

Wir machten uns auf die Suche der Stationen vom Adventure Lab – Weiz 2.0 erstellt von T5Junkie.

Hammerwerk Mosdorfer

Im Jahre 1712 kam das Hammerwerk, das sich ursprünglich im Besitz der Krottendorfer befand, durch Heirat in den Besitz der bayrischen Familie Mosdorfer. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfolgte unter Balthasar Mosdorfer ein sensationeller Aufstieg des Werkes.
1929 heiratet Dipl. Ing. Friedrich Knill, in der Elektroindustrie tätig, eine Tochter des Moritz Mosdorfer.
Die Notwendigkeit einer Umstellung des Betriebes auf andere Erzeugnisse zeichnete sich jedoch immer deutlicher ab. Man spezialisierte sich schließlich auf den Bau von Freileitungsarmaturen. 1956 wurde die Einzelfirma in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt und Dipl. Ing. Knill ihr Komplementär. 

Eine archimedische Schraube ist eine Förderanlage, die aus einer Wendel und einem Trog besteht. Treffender ist die Bezeichnung Schneckenpumpe oder Schneckenförderer. Die Erfindung einer solchen Wasserhebeanlage reicht in die Antike zurück und wird üblicherweise dem griechischen Techniker Archimedes zugeschrieben. Historische Hauptanwendung ist der Transport von Wasser auf ein höheres Niveau zu Bewässerungs- und Entwässerungszwecken. Heute wird meist Schüttgut damit gefördert.

Beim Rückweg interessierte uns ein ehemaliger Wehrturm – der sogeannte „Rote Turm“, der später im 16. Jhdt. als Getreideschüttboden diente. Cosmo1355 platzierte hier den GC42KM4 mit dem Namen „Der Rote Turm in Weiz„.


Quellenverzeichnis

  • Aus dem Listing vonT5Junki und cosmo1355
  • Wikipediaeintrag zu Weiz
  • Fotos Werner Drizhal

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