Der 6000er in Kagran

Zeitweise scheint die Sonne, in der schwülen Luft bilden sich aber vermehrt Quellwolken und die Wahrscheinlichkeit für Regenschauer und Gewitter steigt. Dieser typische Satz aus einer Wettervorhersage passte treffend zu den Wetterkapriolen, die wir während unserer Geocachingtour erlebten. Gegen Abend klarte es auf und zur Heimfahrt hatten wir herrlichen Sonnenschein.

Vom rechten Donauufer flussabwärts – im Hintergrund die Stadlauer Ostbahnbrücke

Meinen ersten Cache habe ich am 20. September 2010 gehoben. Es war der Multi – „Es lebe der Zentralfriedhof – GCKPXJ, den bagsj am 18.10.2004 ausgelegt hat. Mittlerweile habe ich in 21 Ländern meistens gemeinsam mit Donna Makrella die Erste Geocaches gefunden. Es ist mir eine Ehre von einer begeisterten 9-jährige Geocacherin meinen 6000er zu holen. Herzlichen Dank an Alin99 für GC8BMWX – Mein besonderer Cache.

Bildhauer Mario Petrucci schuf im Auftrag der Stadt Wien 1950 den „Gänsebrunnen“

Dieser Brunnen soll an die seinerzeit berühmte Kagraner Geflügelzucht erinnern, die durch die auf den Gründen der abgeholzten Au zahlreich vorhandenen Wasserläufe und Tümpel den damaligen Anwohnern möglich war. Mehr Informationen zum Brunnen und dem Bildhauer findet man im Listing von Fluffy764 – GC5GM1B – Gänsebrunnen.

Während der Fahrt zum Napoleon begann es zu regnen. Um 14:18 gab es unseren Eintrag in GC84E9P – Napoleon von bourbon. Danke für den interessanten Eintrag zur Polletstrasse.

Die Polletstraße – 1927 benannt nach dem Artilleriehauptmann Johann Pollet (1814–1872). Im Rahmen der Märzrevolution 1848 weigerte er sich, in die auf die Hofburg vordringende

Menschenmenge schießen zu lassen. Er wurde dafür in der Folge von liberalen und sozialistischen Publizisten häufig gerühmt.
Zweimal machten wir jetzt eine längere Pause um lästige Regenschauer abzuwarten.

Johann Nepomuk einsam und allein
Hier soll früher einmal ein Donauarm gewesen sein, und das damalige Hirschstetten wurde oft von Hochwassern heimgesucht. Deshalb hat man dort 1737 eine Nepomuk-Statue errichtet und 1778 darum eine Kapelle erbaut. Der heilige Nepomuk gilt als Schutzpatron gegen Wassergefahren. 2emeralsnuts widmen sich mit ihrem Cache, GC4X2YZ – Der einsame Heilige, der Geschichte dieser Statue.

Vor ein paar Tagen sind wir bei unserer Tour schon einmal zu einem Baumarkt von Gerald1977 gefahren. Heute heben wir GC6XYXE – Mehr als nur ein Baumarkt 2.

Wir näherten uns bei unserer Tour immer mehr den städtischen GraffitykünstlerInnen. Bei Eselweide 2.0 von gnulux – GC394XZ gilt es auch ein Kunstwerk zu enträtseln.

Bei unserer Suche „Unter der U-Bahn“ haben wir zwar allerlei Müll eingesackt, aber den Behälter nicht gefunden.

Um 16:00 entschieden wir uns mit der Rückfahrt nach Simmering zu beginnen. Wir brauchten zwar keinen Bus, aber den Cache [27A] Waiting for the Bus – GC82GGQ von Pappay wollten wir uns nicht entgehen lassen.

Das ehemalige Betriebsgelände der Firma Mobil befindet sich rund 3,5 km nordöstlich der Alten Donau in der Wiener Katastralgemeinde Kagran. Hier fanden wir eine abgerissene Absturzsicherung und einen Magneten. Die Dose selbst ist verschwunden. Also haben wir eine neue Dose (magnetisch) angebracht (Mikro). Lost Place Ölraffinerie Breitenlee – GC3XDYV von Hansi169.

Der Verkehrsübungsplatz des ARBÖ – GC3XDV8 von Hansi 169 war unsere letzte Station des heutigen Tages.
Eine herzliches Dankeschön an alle Owner – Alin99 – Fluffy764 – bourbon – 2emeraldnuts – Gerald1977 – gnulux – Pappay – Hansi169 für das Auslegen und Warten der Geocaches.

Unsere Tour

38,8 km

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