Kätkävaara

Wir starten mittags vom CP „Wild Lapland“ (66°14′49.9″N 24°54′10.12″E) und es geht sofort ein kurzes Stück steil bergauf. Die Station, wo ab September die Nordlichtsafari stattfindet, lassen wir rechts liegen. Wir landen bei einem riesigen Geröllfeld.

Der gelben Markierung folgen wir über die Steinwüste.

Wir steuern einen Powertrail einer Geocacherunde an und das bedeutet wir müssen 1200m Luftlinie über ein Geröll mit kaum ausgetretenen Pfaden. Die ersten 400m geht es überhaupt nur nach GPS bis we auf eine Markierung stoßen.

Bewundernswert wie es die Föhren und Birken hier schaffen zwischen dem Geröll sich zu behaupten. Wie Oasen in dieser Wüste aus Steinen. Immer wieder steuern wir sie an, denn das Marschieren ist dort auch leichter. Bei den Steinen heisst es permanent vorsichtig und richtig gehen.

Die Föhren machen beim Wachsen hier die wildesten Verrenkungen

Langsam und gemütlich steigen wir hier von Stein zu Stein. In der Ferne sehen wir den Aussichtsturm stehen. Unser erster Zielpunkt, denn hier ist unser Cache des Tages versteckt.

Geocaching Am Kätkävaara

Suche mit dem Ort „Kätkävaara“

Beim Aussichtsturm steigen wir den Powertrail ein.

  • Kätkavaara – GC4NEWC
  • Kätkävaaran luontopoloku #11 Rakan laiasa – GC79T80
  • Kätkävaaran luontopoloku #10 Eikole komiat kalliot – GC79T7F
  • Kätkävaaran luontopoloku #9 Täson ollu ranta – GC79T79
  • Kätkävaaran luontopoloku #8 Täälon käyny myräkkä – GC79T75
  • Kätkävaaran luontopoloku #7 Täälon kulotettu – GC79T6T

Hier am Aussichtsturm treffen wir auf unsere Lieblingsnachbarn mitten in der Einöde Lapplands. Ab nun wird die Wanderung wesentlich bequemer. Die Geröllfelder können wir auf Holzplanken überqueren und der Weg ist klar und deutlich markiert. Welche Urkräfte wohl diese Landschaft geschaffen haben. Die Temperatur ist zum Wandern ideal so um die 20°C und leicht windig was und fürs erste die Gelsen abhält. Je weiter wir absteigen, umso bizarrer werden Stein – Baum – Formationen.

Ab nun braucht es wieder eine höhere Dosis an „Autan“, um die ständigen BegleiterInnen abzuhalten. Sie umschwirren und umschwärmen uns permanent. Unten am Waldweg angekommen verabschieden wir uns von der Wanderroute und marschieren zurück zum CP – ca. 4 km. Dabei erhöhen wir kräftig die Gehgeschwindigkeit wegen der Gelsen.

Wir kommen auch durch ein Gebiet, wo es vor einiger Zeit einen Waldbrand gab. Verbrannte Baumstümpfe, Baumstämme, die ohne Rinde und Äste wie Mahnmale auf Lichtungen standen. Auf einer Infotafel lasen wir, dass es sich um einen kontrollierten Brand handelte.

Insgesamt waren wir an die vier Stunden unterwegs und wanderten 8,6 km.

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