Ein kurzer Trip in die Lange Lacke

Die Lange Lacke ist die größte von über 40 salzhaltigen Lacken im burgenländischen Seewinkel, wenige Kilometer nordöstlich von Apetlon gelegen. Sie wird ausschließlich von Regenwasser gespeist und ihre Dimensionen bewegen sich witterungsbedingt zwischen mehr als 10 km² und vollständiger Austrocknung.

Wir starten unsere Tour am CP in St. Andrä am Zicksee. Kurz nach dem Start treffen wir bei der Reihersiedlung einen guten Bekannten, der mit seinen beiden Hunden einen Vormittagsspaziergang macht.
Unser Ziel ist der Earthcache von Idefips – GC1WGHJ – Saline Lakes of the Seewinkel. Im Listing des Caches wird die genaue Entstehung des salzhaltigen Bodens beschrieben.

Die Salzkonzentration im Lackenwasser steigt bei sinkendem Wasserspiegel. „Sodaschnee“ am trockenen Lackenboden besteht hauptsächlich aus Natriumkarbonat (Na²CO³), es kommen aber auch Glaubersalz (Na²SO4), Bittersalz (MgSO4) und Kochsalz (NaCl) vor.

Beim Abstieg vom Beobachtungsturm entdeckten wir eine echte Feldgrille, die sich in Sicherheit brachte.

Wir nutzten den sonnigen Tag und steuerten den nächsten Cache – Graurinderkoppel GC5ZNMM von eisenstaedter an. Wir umradelten die Ortschaft Apleton Richtung der Koordinaten. Die Ungarischen Steppenrinder und Wasserbüffel  bekamen wir noch nicht zu Gesicht. Hier steht ein geräumiger, überdachter Aussichtsturm zur Beobachtung der Vögel.

Bei diesem Brunnen machten wir einen Zwischenstopp.

Über Illmitz suchten wir uns einen Weg zu GC5Z6VW – Endlich 18!!! von Grandpatte. Im Dickicht wurde ich nach dem entscheidenden Tipp von Donna Makrella fündig. Vorbei

am Neusiedlerseekanal versuchten wir die Fragen  vom Earthcach  Neusiedlersee – Seedamm – GC4MYND von HudRom zu beantworten. Bei einer Frage rund um denn Seedamm stellte sich eine HerdecRinder bewacht von kläffenden Hunden uns in den Weg.

Auf einer Länge von etwa 25km erstreckt sich am Ostufer des Neusiedler Sees zwischen Weiden am See und dem Sandeck südwestlich von Illmitz der Seedamm. Es handelt sich dabei um einen bis zu 2 Meter hohen und bis zu 25 Meter breiten Sandwall. Seine Entstehung verdankt der Seedamm mächtigen Eisstößen, die große Mengen von lockeren Sanden bewegten und diese – entsprechend der Hauptwindrichtung Nordwest – am Ostufer des Sees ablagerten. Die sandigen Böden beherbergen eine besondere Fauna und Flora. Mehr Informationen über Bodenentstehung in dieser Gegen findet im Listing des Owners.

Herzlichen Dank an alle Owner, die uns durch ihre Caches Einblick in Land und Leute gaben.

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