Gassi geh Runde in Neustadt an der Donau

Um 11:00 sind wir zur Geocaching – Radtour  startklar. Direkt vom CP starten wir weg am Radweg D6 Richtung Donaubrücke. Vor der Überquerung der Brücke radeln wir zum Cache B299 Donaubrücke – GC1A2Z7 von Foschal. Beim Cache befindet sich noch die alte Brücke von 1923, welche über die Ilm führt. Im Rahmen von Regulierungsmaßnahmen wurde der Fluss jedoch parallel zur Donau bis zur Abens verlängert. In das Logbuch haben wir uns um 11:27 eingetragen.

Nun gings am linken Donauufer stromaufwärts von Cache zu Cache bei diversen „Gassi geh Runden“ von Marionettenspieler. Kurz vor „rum um den Weiher“  (GC7JD5Q) hatten wir eine Begegnung mit Wildschweinen und ihren Frischlingen. Wir haben sofort auf Respektabstand geachtet und dafür gesorgt, dass sich unsere Wege nicht mehr kreuzen. Ins Logbuch haben wir uns um 12:52 eingetragen. Zwei Caches, die wir vorher geloggt haben hat der Owner mittlerweile ins Archiv gegeben. Mit Bergehilfe schafften das Geheimnis aus „Das Loch“ – GC47T2K um 13:03 zu heben. Von nun an radelten wir grundsätzlich am Donauufer entlang. Die nächste Dose konnten wir rasch heben – „Erwächst doch noch“ – GC47T2M um 13:11.
Unser Geruchssinn führte uns zum nächsten Cache. Der Bärlauch, der gerade vor der Blüte stand duftete am Donauufer und passend dazu „Am Bärlauch“ – GC3KRX5. Um 13:23 hatten wir vom Bärlauch gekostet und uns im Logbuch eingetragen.

Mittlerweile hatte es an die 20°C und wenn der Wind nicht durchkam war es sehr warm. Im Listung zum nächsten Cache – „Hohler Baum“ – GC3KRX4 schreibt der Owner:

Hohle Bäume oder Höhlen im Bereich des Stammfußes
entstehen meist als Folge von Rissen oder Löchern.
Die Neigung des Baumes und das Stadium seines Zerfalls bestimmen,
ob sich die Baumhöhle zu einem terrestrischen
oder zu einem aquatischen Mikrohabitat entwickelt. Eine Höhle,
deren Öffnung nach oben offen ist,
füllt sich permanent oder periodisch mit Regenwasser.
Vergrößert sich der Hohlraum mit der Zeit,
wird die Baumhöhle zu einem potenziellen Habitat
für Fledermäuse oder andere Säugetiere.

Um 13:30 stehen wir im Logbuch.

Hier an der Donau gibt es keinen Schiffsverkehr, denn bei Kelheim zweigt der Rhein – Main – Donau – Kanal ab. Hier ist der Auwald fast naturbelassen. Baumriesen an denen der Zahn der Zeit nagt, wo einzelne Äste von den Bäumen hängen und die Vegetation nicht von Begradigungen beeinträchtigt wird.

„Am Kirschbaum“ – GC3KRX2 loggen wir um 13:36. Beim „Baumgeist“ – GC3KRX0 suchten wir mehr als 30 Minuten. Wir kannten schon jeden Baum und Geist dort persönlich. Als Skandinavienbesucher sind uns die Trolle, Elfen und Nippmännchen durchaus bekannt. Diese Waldgeister haben uns jedenfalls ein paar mal einen Streich gespielt bis sie uns den richtigen Blick gewährten. Nun kamen auf die Runde entlang des neuen Wirtschaftsweges, der vom Wasserwirtschaftsamt Ingolstadt zur Uferrenaturierung an der Donau angelegt wurde. Die Caches von:

  • Wirtschaftsweg 7 – GC5Q6YH
  • Wirtschaftsweg 5 – GC5Q6XQ
  • Wirtschaftsweg 4 – GC5Q6XF
  • Wirtschaftsweg 3 – GC5Q6X3
  • Wirtschaftsweg 2 – GC5Q6WV

loggten wir in der Zeit von 14:24 bis 14:53. Nummer 6 musssten wir auslassen. Ein Schäfer hat mit seinen zwei Hunden zu dieser Zeit gerade eine große Schafherde direkt vorbei am Cache zu einer anderen Weide getrieben.

Das nächste Ziel war „ausgebüxt ist er 21“ – GC4AMYV (15:01 Uhr) und zugleich der Umkehrpunkt für unsere Tour. „An der Eiche“ – GC4188P erinnerten wir uns an die vielfachen Verwendungsmöglichkeiten, wo Eichenholz verwendet wird.

Eichenholz ist in seiner Widerstandskraft unerreicht und ist im Vergleich zu andere einheimischen Hölzern bis heute ohne Konkurrenz. Die Hersteller von Whisky- und Sherryfässern beispielsweise können auf Eichenholz auch heute nicht verzichten. Auch die modernen Winzer lassen ihre edlen Weine in Eichen-Fässern reifen.

Aber nicht nur für die Fassbinderei, sondern auch für den Haus-, Schiffs- und Brückenbau, das Müllereigewerbe, die Gerberei und andere Handwerksberufe ist die Eiche die meist verwendete Holzart. Den Engländern galt die Eiche sogar als “Father of Ships“. Besonders beliebt ist die Eiche auch heute in der Möbelindustrie.

Beim nächsten Cache mussten wir uns ein wenig strecken – „Baum am Haufen“ – GC3BYCD bis wir uns ins Logbuch um 15:15 eintragen konnten. Wir haben im Logbuch eine spezielle Signatur hinterlassen. Bei der Behausung – GC539PJ wurden wir Auwald um 15:20 schnell fündig. Beim Rotkäppchen – GC539QD hatten wir das Logbuch dank unseres Spezialbergegeräts um 15:32 in den Händen. Der letzte Cache des heutigen Tages war die „Ferngasleitung“ – GC3K9Z2 um 15:43. Herzlichen Dank  an Marionettenspieler für die vielen interessanten Verstecke und Caches.

 

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