Allein auf weiter Flur

19.2.2019 – Die Sonne mit ihren frühlingshaften Temperaturen hat sich verabschiedet. Kühler Wind streicht ums Haus. Die Temperaturschwankung  und der Wetterumschwung macht sich auch bei Schönhaar bemerkbar. Er hat sich eine Verkühlung eingehandelt.  Mittags macht sich also Donna Makrella 1. auf die Socken, um ein paar Caches in der Umgebung zu finden.

Kaum eine Viertel Stunde unterwegs, fängt es zu regnen  an. Doch eine echte Cacherin mit regensicherer Ausrüstung kennt da nix. Also weiter zum ersten Doserl, zu  Tina’s Hunderunde 4. Ein schneller Fund und muggelfrei bei diesem Wetter sowieso.

Ein kurzes Stück zurück, wieder zur L129, um zum nächsten Cache zu kommen. Dieser wurde von sorocos gelegt und befindet sich, wie der/die Ownerin schreibt, an einer historischen Stätte. Sieverdysham – dies war ein Versammlungsplatz im Mittelalter. Unweit von der Dose steht ein Stein mit der Geschichte zu diesem Platz. Ich lese diese Geschichte genau, denn in unmittelbarer Nähe vom Cache sind grad zwei LKWs unterwegs. Hier wird zur Zeit irgend etwas umgebaut. Noch schnell ein Foto und schon kann ich ungestört zur Dose. Diese ist jetzt im Winter ganz gut erreichbar.

Einige hundert Meter weiter finde ich ungestört die Dose Yksi-alles Eins von schwabenheini. Ein  wirklich leichter Fund. Und jetzt am frühen Nachmittag auch muggelfrei. Die Regentropfen und der Wind machen es nicht einfach, das Logbuch einigermaßen trocken zu halten.

Nun denn –  auf zum nächsten Doserl. Das ist der Multi Einsame Infotafel am Wegesrand. Hier wird über das Leben auf einer Wurt im Land Wursten während der spätmitteleuropäischen Eisenzeit informiert. Dieser Multi ist auch von schwabenheini. Und der hat mich gefuxt. Nicht der schwabenheini ! Der Cache bzw. alles rundherum. Aber der Reihe nach.  Oh jetzt hab ich mein Cachbuch  nicht mit, wo ich Zwischenergebnisse eintrage. So muss ein Karton her, den ich zufälligerweise noch im Rucksack habe. Beim Regen spinnt mein GPS, so dauert es länger, bis ich alle Ziffern beinander habe. Dann vertippe ich mich noch, sodaß ich auf einmal einsam im Feld stehe. Das kann es ja er jetzt nicht wirklich sein! Na dann muß es doch sein, wo ich gleich vermutet habe. So war es auch. Aber die Dose hab ich auch nicht sofort entdeckt, erst im dritten Anlauf. Der Dose hab ich einen neuen  Logstreifen mit einer kleinen Hülle verpasst, nachdem das alte völlig durchnässt war.

Eigentlich wollte ich noch den GKT 2018 – Auf in die nächste Runde #5 machen, doch das war mir doch zu weit, angesichts des Wetters. Ich mußte zurück nach Wremen. Insgesamt bin ich dann 13,2 km weit gegangen. In der Hütte warteten schon der verkühlte  Schönhaar und Autkar auf mich, sowie eine heiße Schokolade. Dann noch schnell für das Abendessen einkaufen. Es gab heut Currygeschnetzeltes ohne Salat. Später noch zwei Spielchen, ehe es in die Heia ging.

Danke an die OwnerInne chiguirre, sorocos und schwabenheini.

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