Die WUTAR – Serie in der Wintersonne

Gegen Mittag starten wir unser Cachemobil über Schwechat und Unterwaltersdorf nach Brodersdorf. Vor einer Woche war hier in den frühen Morgenstunden ein schwerbewaffneter Polizeieinsatz, wo Canabisplantagen ausgehoben wurden. Wir suchten uns zuerst einmal einen Parkplatz. Wir entschieden uns für einen Abstellplatz neben der Zufahrtsstrasse zur Siedlung am See (N47°56’52,20″ – E016°27’03.97′). Wir entdeckten auf der Unterwaltersdorfer Strasse (L168) noch eine Parkmöglichkeit bei N47°56’59.49″ – E016°27’09.00″. 

Hier unsere 8,9 km lang Fußstrecke:

Die erste Schwierigkeit wie finden zum Reisenbach, der von der Neuen Fischa abzweigt um später wieder in die Fischa zu münden. Wir folgten den Anweisungen, die im Listing von WUTAR#01 Childhoods End beschrieben sind. Wir dürften aber die falsche Abzweigung in den Wald verpasst haben und suchten uns einen eigenen Übergang. Wer sich das ersparen will, ein vorbereiteter Übergang ist bei N47°56’49,80″ – E016°26’44,42″. Wir sahen sofort das zerstörte Baumhaus. Achtung es liegen einige Bretter mit großen rostigen Nägel umher. Wir sahen zwar den Hint, aber trotz einer 30minütigen Suche fanden wir nichts. Zwischendurch wurden wir von Reitermuggels beobachtet. Außerdem ist eine älterer Radfahrer – fast in Agentenmanier –  mit einem laut quietschen Fahrrad  draußen am Waldrand vorbeigefahren. Also unser heutiger Start war nicht erfolgreich.

Die nächste Etappe brachte uns zu WUTAR#02 For the Loglady. Wir wanderten entlang des Auwaldes des Reisenbach. Rechts von uns die Bäume und Gebüsche des Auwaldes und links ein Feld mit vertrockneten Mais. Diesmal konnte sich der Cache nicht vor uns verstecken. Für die anschließende Bachüberquerung besorgten wir uns noch eine Stützstange, denn damit ist fast bequem das Wasser zu überqueren. Die Stange haben wir am Ufer, wo der Cache ist deponiert.

Dann gings zu WUTAR03 Don#t shoot, wo der höchste Klettersteig von Unterwaltersdorf auf die GeocacherInnen wartet. Nach einer genauen Inspektion unter Berücksichtigung des Hints haben wir das Logbuch um 14:26 in den Händen gehalten. Klettergurt und Seile wieder verstaut und auf zu WUTAR04 Vortex. Am Feldweg entlang bei tollen Sonnenschein und mindesten 10 – 13°C – einfach herrlich mitten im Winter soviel Sonne zu tanken. Trotz genauester Untersuchung sogar mit Spiegeln und Absuchen der Bäume und Sträucher schon der zweite DNF heute. Also weiter in der Sonne zu WOTAR#05 Pennywise. Also hier geht es nicht um Rockröhren oder Röhrenjeans. In meiner Jugendzeit habe ich noch einen Röhrenver-stärker mit einer PCL80 gebaut, die man heute im Radiomuseum betrachten kann. Nachdem wir trotz des Hints die Wasserröhren besichtigt hatten suchten wir das Doserl. Im Listing gibt es auch einen Hinweis: „Leider hat Pennywise hier keine Ruhe, daher hat er seit heute ein neues Versteck bei 47°56,296 016°25,731 – je nachdem für welche Bergungsvariante bzw. Jahreszeit man sich entscheidet können Attribute und Wertung etwas variieren.“ Donna Makrella die Erste und ich (Schönhaar) vermerkten dann unseren Fund um 15:14 im Logbuch. Hier gibt es auch eine Parkbucht für all jene, die hier einsteigen wollen – N47°56’18.21″ – E016°25’43,80″.

Dann wechselten wir die Uferseite. Dort begegneten wir drei Damen mittleren Alters, die leider ihre beiden Hunde nicht im Griff hatten. Einer löste sich von der Leine und musste uns mit seinen dreckigen Pfoten begrüßen. Gleichzeitig begann er zu schnappen. Einfach nur lästig. Anstatt sich bei uns zu entschuldigen sprach sie mit ihrem Hund wie ein Kleinkind. Dann fanden wir noch eine Packung Leckerli – ist ja klar, dass die Hunde nervös waren. Aber nun zu WOTAR#06 Ol’Shoe. Mit einer kleinen Kraxlerei (mit fast 60 auch nicht immer so leicht – mein Alter passte zum Schuh) fanden wir die heiße Sohle und konnten uns um 15:27 ins Logbuch eintragen.  Wir haben noch einen Tipp für alte Schuhe

Jahr für Jahr sortieren die Deutschen etwa 600 Millionen Paar Schuhe aus. Doch wer nun denkt, diese seien alle kaputt, irrt: Die meisten Exemplare sind noch tragbar und schlichtweg zu klein oder nicht mehr modisch. Allerdings gibt es auf dieser Welt Menschen, denen es egal ist, ob der jeweilige Schuh dem aktuellen Trend entspricht. Viele Menschen können sich entweder überhaupt keine oder wenn nur minderwertige Schuhe leisten. Mit der Entsorgung alter Schuhe über SHUUZ helfen Sie z.B. Händlerfamilien in Afrika, eine Existenz zu sichern und den Käufern vor Ort, sich gute Schuhe zu fairen Preisen leisten zu können. – deshalb shuuz.at.

Nun zum Finale unserer Tour – den nächsten WOTAR#07 Good Ol’Gummistiefel ließen wir aus. Mir war nicht nochmal nach Kletterei. Also steuerten wir direkt  WUTAR#08 Use the Force an. Nachdem Klettersteig hier eine Seilbahn. Der Reisenbach hat ganz schön viele Überraschungen parat. Um 15:40 Eintrag ins Logbuch.
Die Sonne näherte sich schon dem Horizont, also beschlossen wir umzukehren. Am Weg zurück konnten wir ein großes Rudel Rehe beobachten. Der stimmungsvolle Sonnenuntergang hob zusätzlich unsere Stimmung und vergessen waren die zwei DNF. Einen herzlichen Dank an die Qwner der Dosen – WuTangWerner und Arjunal150.

 

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