Die Notruftour

Rechts die Kirche in Kaiserebersdorf

Bevor wir zu unserer Geocachingtour starteten habe ich mich noch mit Fragen der Demokratie in einem Artikel in der Zeit beschäftigt. Wir starten nach dem 1. Durchgang des Herrenslaloms los und freuen uns, dass der kalte Wind der letzten Tage sich heute noch etwas zurück hält. Wir fahren mit dem 6er zur Endstation in Kaiserebersdorf.

Heute machten wir insgesamt fast wieder 10 km zu Fuß. Hier unsere Route:

Nachdem Donna Makrella die Mysties gelöst hat war unsere erste Station der Notruf im Industriegebiet aufgesucht. Die Gold Anna bot uns eine gute Orientierung zum Abbiegen.
Nun visierten wir einen länglichen Hohlkörper westlich des Blauen Wassers an. In Mesopotamien war das Rohr (Premium) als Längenmaß in Verwendung. Dazu mussten wir an drei wütenden schwarzen Hunden – zwar hinter einem Zaun – aber doch lästig vorbei. Mit den Utensilien des Caches hätten wir die Umzäunung verstärken können. Dieser Cache ist handwerklich toll gefertigt (242 FP).
Der nächste Notruf kam aus Simmering. Zwar telefonieren die 3 Mio. EinwohnerInnen des Zentralfriedhofs weniger, aber als klassischer Arbeit- und Industriebezirk und der Müllverarbeitung Wiens gibt es da schon manchen Notfall.
Am Weg zum nächsten Cache mussten wir eine Grenze überschreiten. Ab hier kann man quasi aufs Glatteis geführt werden. Kurz nach der rot-weißen- Grenze schob sich eine blau-gelbe Tafel aus dem Grau des Jännertages heraus. So konnten wir uns um 14:37 in das Logbuch von Flusiray eintragen.Was sehr auffällig war – kaum hatten wir die Landesgrenze überschritten war die Gegend rund um uns ziemlich zugemüllt.
Nun kam der Notruf aus einer der am tiefsten gelegenen Teilen Wiens. Viele Jahrhunderte lebten die Menschen hier vom Fischfang und waren ständig von den Hochwassern der Donau gefährdet. Albern wurde 1501, 1618 und 1775 komplett zerstört und wieder aufgebaut (Wiki). Im Notruflokal konnten wir uns um 14:51 eintragen.
Kaum geloggt ereilte uns der nächste Notruf aus der Gemeinde mit dem gleichnamigen Fluss.Vom Schöpfl im Wienerwald fließt der 62 km lange Fluss durch das Helenental und bahnt sich nach Baden den Weg durch das Wiener Becken. Um 15:01 loggten wir bei diesem Notruf in Schwechat.
Auf in den nächsten Ortsteil von Schwechat vorbei an den Speichern und rauchenden Schloten der OMV oder Borealis. Die im 11. Jhdt. gegründete Urpfarre wurde 1954 mit Schwechat vereint. Den Notruf hier konnten wir um 15:20 entgegen nehmen.
Zum Abschluss machten wir noch einen Abstecher zum Damm der Mannswörther Au. Der Damm selbst besteht aus getürmten Müll, der mit Erde überschüttet wurde. Um 15:32 loggten wir heute das letzte Mal vor Ort in ein Logbuch.
Herzlich Dank an die Owner Pappay, dagobert_ch, Buerts, CarinjeMagdalena und Seestern93, die die heutigen Dosen bereit gestellt haben.

 

 

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