

Wir radeln zwischen Behringen und Bispingen und sind auf der Suche nach Geocaches. Beim nostalgischen Friedhof treffen wir auf „Gräber landwirtschaftlicher Vergangenheit“. Manche dieser Maschinen sind mir noch aus meiner Jugendzeit bekannt.

Eine historische Stiftendreschmaschine (oder einfach Dreschmaschine) der Firma W. Speiser aus Göppingen mit der Modellbezeichnung „Enorm“.
Solche Dreschmaschinen wurden meist über Flachriemen von einem Traktor, einer Dampfmaschine oder einem Elektromotor angetrieben (gut erkennbar an den seitlichen Riemenscheiben).
Getreidegarben wurden oben eingegeben, woraufhin die Dreschtrommel die Körner aus den Ähren löste. Durch Schüttler und Gebläse wurden Stroh, Spreu und saubere Körner getrennt.

Ich vermute das ist ein Schleuderrad-Kartoffelroder. Die rotierenden Eisengabeln saßen hinten quer zur Fahrtrichtung. Vorne schälte ein Schar das Erdreich mit den Kartoffeln auf, und das rotierende Rad mit den Gabeln schleuderte die Kartoffeln seitlich aus dem Damm auf das Feld, damit sie von Hand aufgesammelt werden konnten.

Der Flügelschargrubber ist deutlich jüngeren Datums. Die gebogenen Metallzinken lockern den Boden tiefgründig auf und schneiden Unkrautwurzeln ab, ohne die Erdschichten wie ein Pflug komplett zu wenden. Die gezackten Teller- oder Seihenscheiben an den Seiten verhindern, dass die Erde seitlich über das Bearbeitungsfeld hinausgeworfen wird, und sorgen für einen sauberen Anschluss an die nächste Spur.

Wegen der vielen strahlenförmigen Speichenzinken wird dieses Gerät regional sehr oft einfach „Spinne“ oder „Heuspinne“ genannt (in Österreich/Süddeutschland oft als Sternradschwader bekannt). Diese Geräte stammen meist aus den 1950er bis 1970er Jahren und waren extrem beliebt, weil sie sehr wartungsarm und robust waren – da es kaum bewegliche Getriebeteile gibt, die kaputtgehen können.

Beim Schlegelmulcher lässt sich die Arbeitstiefe bzw. die Schnitthöhe mit den Kurbelrädern manuell exakt einstellen. Es handelt sich um ein Anbaugerät aus den ca. 1980er bis 2000er Jahren..
Was gab es da noch außer alte Landmaschinen?


Links die Moschus – Malve wächst genau an solchen sonnigen, eher trockenen Standorten wie Wegrändern, Böschungen oder mageren Wiesen. Bei der Gemeinen Wegwarte (Zichorie) links öffnen sich die Blüten meist nur morgens bei Sonnenlicht und schließen sich am frühen Nachmittag oder bei bewölktem Himmel wieder.

Das ist ein Weissling, sehr wahrscheinlich ein Rapsweissling (Pieris napi, auch als Grünader-Weissling bekannt) oder alternativ ein Kohlweissling. Auf dem Vorderflügel sind zwei kräftige schwarze Flecken zu sehen, was bei den Weibchen des Rapsweissling der Fall ist.
Bei uns in der Gegend hat man die meisten Wald- bzw. Feldabstellplätze im Jahre 2015 aufgelöst.
Ich kenne jetzt nur noch eine Stelle aus der Nähe von Suderburg, wo man so etwas noch vorfinden kann.
LG Arne Wilhelm
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Die Dreschmaschine ist eine Rarität und gehört eigentlich in ein Museum und restauriert.
Liebe Grüße Werner
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So eine Rarität gehört eben nicht ind Freie sonden sollte an Besten unter einen Schelldach oder in einer Scheune oder Halle stehen, wo sie trocken steht und man eben auch besser zustanderhaltene Maßnahmen durchführen kann.
Das schönste wäre natürlich auch das man diese Objekt einer Sammlung odr Ausstelluing zuführt wo man sie dann besicjtigen kann.
Es gibt aber auch Geräte und Sachen die durch dsa falsche Abstellen auf der Wiese oderf Wald nachher in einen so schlechten Zustand waren , das man sie nicht mehr retten konnte.
LG Arne Wilhelm
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