Schneesturmcachen in Tromsø

Heute konnten wir die Polarkreistaufe nachholen, die bisher der Sturm verhindert hat. In Finnsnes zeigte der Winter wieder seine Kraft. wie überhaupt der gesamte Tag von Schneestürmen, die max. 30 Minuten dauern, geprägt war. Höhepunkt des Tages war unser Besuch in Tromsö, wo wir mitten in eine Laufveranstaltung kamen.

Die nachgeholte Polarkreistaufe

Der Polarkreis findet man auf einem Globus auf der kleinen Insel Vikingen wieder, in der Gemeinde Rødøy zwischen Nesna und Ørnes. Westlich dieses Punkts liegt die Insel Hestmannen, die in der Nordland-Legende über Trolle eine wichtige Rolle spielt. Die Trolle sollen sich plötzlich in Stein verwandelt haben und so zu den Bergen entlang der Küste Nordlands geworden sein.

Mit wallenden, weißen Bart, den Dreizack spielerisch, fast herausfordernd, in der Hand, mit dem er Erdbeben auslösen kann, trifft er auf eine Schar AnhängerInnen, die seine Wetterkünste bereits zu spüren bekommen haben. Brigitte stellt sich dem Ritual und lässt sich von der vor kurzem an Bord gekommenen neuen Kapitänin Eiswasser und Eiswürferl in den Nacken schütten. Dafür wird sie mit Schnaps belohnt. Die wildesten Verrenkungen und tollste Mimik im 30-Sekunden-Takt, wo ältere Personen „Turnübungen“ hinlegen, die man ihnen eigentlich gar nicht zugetraut hätte. Wir feiern das Ereignis mit einem Gläschen Sekt.

Am Weg nach Finnsnes

Finnsnes

Jänner 2020

Finnsnes kennen wir nicht von der Hurtigrute, sondern haben wir schon im Sommer besucht als Ausgangspunkt für einen Besuch der Insel Senja. Die Gisund-Brücke, eine der längsten Pfeilerbrücken Europas, mit einer Länge von 1.500 m, die Finnsnes und Senja, der zweitgrößten Insel Norwegens, miteinander verbindet. Kurz nach der Ankunft zieht ein Schneesturm über uns hinweg.

Geocaching in Tromsö

Tromsø mit Eismeerkathedrale

Der Haferterminal „Prostneset“ wurde am 22.6.1918 eröffnet. Er dient als Hafenterminal den Hurtigruten-, Expressboot- und Krrisbussen. Wir heben hier GC7K1ZW – Havneterminalen von KapteinTorArne. Wir bleiben im Hafengebiet und suchen bei dem zwischen 1903 und 1906 erbauten den Cache GC65EQ – Sørsjeteen von Kjedalen. Donna Makrella hatte den richtigen Blick.

Oben auf der Bergkuppe die Station Fjellheisen

Die MS Polstjerna ist Norwegens besterhaltenes Segelschiff und ist heute Teil des Polarmuseums von Tromsø. Unser Cache befand sich in der Nähe des Schiffes – GC68NWN – MS Polstjerna von Kjedalen. Das Schiff kann im Sommer von 15. Juni bis 15. August besichtigt werden.

Denkmal zur Erinnerung an Helmer Hanssen

Von 1903 bis 1906 nahm Helmer Hanssen, der inzwischen als erfahrener Eislotse galt, als zweiter Offizier an Roald Amundsens erfolgreicher Fahrt durch die Nordwestpassage an Bord der Gjøa teil.
1910 machte er sich mit Amundsen auf, den Südpol zu erreichen, diesmal fuhr er als erfahrener Hundeführer mit. Außerdem war er für die Navigation verantwortlich und führte den Leitkompass auf seinem Schlitten mit sich. Am 14. Dezember 1911 erreichte er gemeinsam mit Roald Amundsen, Olav BjaalandOscar Wisting und Sverre Hassel als erster Mensch den Südpol. (zusammengefasst aus Wikipedia)

Der nächste Cache hat seinen Ursprung in Dublin, er wurde dort in der Nähe „Castle Rock“ gefunden. Wir tarnen uns den Nadelbäumen und finden nach ein paar Minuten die Dose. The Dubliner – GC24WGK von trondkj.

Auf unserer Geocachingtour mussten vor allem zum Schluss einige kleinere Umwege in Kauf nehmen. In Tromsø war gerade eine Laufveranstaltung und eine Hauptstrassen war abgesperrt. Die Seitengassen waren durch den gefroren Schnee teilweise sehr glatt, was auch zu einer Landung auf dem Allerwertesten führte. Der Cache Tromsø Brass 25 års jubileumscache – GC3RQVB von sveina erinnert an die Blechmusiktradition, die ihre Wurzel hier in Norwegen aus England hat.

Im bereits nächtlichen Tromsö besuchten wir noch eine ehemalige Geburtsklinik, die heute ein Hotel ist. Gleichzeitig ist hier ein Cache geparkt – GC4WXM2 – St. Elisabeth von Kjedalen.

Skjervøy

Die Gemeinde ist über mehrere Inseln im Nordmeer verteilt, deren größte Arnøya ist. Der weitaus größte Teil der Bevölkerung lebt jedoch auf der namensgebenden recht kleinen Insel Skjervøy (rund 2000 Einwohner). Der Ort wird von der Fischerei und der Schifffahrt dominiert.

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