Schneestürme, die ein Schiff in die Warteschleife führen

Der Sturm wollte einfach nicht abflauen. Während der Nachmittagsstunden legt er sogar nochmals zu. Auf der FB-Seite „Hurtigruten Insiders“konnten wir nachlesen, dass das Hurtigrutenschiff Polarlys seine Fahrt in Trondheim Richtung Bergen wegen schwerer See nicht fortsetzen konnte. Auch bei uns an Bord spitzte sich die Wettersituation zu. Der Kapitän beschloss die Überfahrt zu den Lofoten zu streichen, und dafür den Aufenthalt in Bodø zu

verlängern, um dann direkt weiter der Küste entlang nach Harstad zufahren. Die Passagiere, die auf die Lofoten mussten, wurden mit einem Bus über die Vesterålen und einer kurzen Fährefahrt zu den Häfen auf den Lofoten gebracht.

Allerdings gabs noch eine Schwierigkeit. Die Hafeneinfahrt in Bodø ist sehr eng und bei dem derzeitigen Sturm kann unser Schiff derzeit nicht in den Hafen einfahren. Also musste wir auf dem Meer das Abflauen des Sturms abwarten. Dies

wurde mehrmals angekündigt dauerte aber dann doch ein paar Stunden bis es soweit war. Alle möglichen Verschwörungstheorien kreisten um unsere Gedanken bezüglich der Dauer der Wartezeit.

Ørnes

Der Reihe nach — als ersten Hafen, relativ angenehm er liegt geschützt in einem Fjord, erreichten wir Ørnes vormittags kurz vor 10:00 Uhr. Der 1600 Einwohner große Ort ist für die Region ein Schiffsknotenpunkt zu den einzelnen Inseln der Region. Die Spitsbergen wurde hier mit frischer Hotelwäsche versorgt.

In Ørnes kündigte sich das Wetter für die nächsten Stunden an. Tiefe, schwarze Wolken mit heftigen Schneestürmen.

Am Weg nach Bodø

Geocaching in Bodø

Am späteren Nachmittag bereits bei Dunkelheit erreichten wit die Hafeneinfahrt in Bodø.

Der erste Cache in Bodø war eine Erinnerung an eine Serie im Advent 2012 – Hammran – GC41FEY von Elinhen. Nach den stürmischen Stunden war es sehr angenehm nicht schwankenden Boden unter den Füssen zu haben. Einige werden aber das Gefühl kennen, man steht am Weg und trotzdem hat man das Gefühl es schwankt etwas.

Die nächste Station war der Flughafen, der südlich des Stadtzentrums liegt. Vor Jahren haben das Luftfahrtmuseum hier in Bodø besichtigt und mussten mit Schreck zur Kenntnis nehmen, dass die Ersten, die Luftkrieg betrieben, Österreicher in Venedig waren. Der Flughafen ist die Drehscheibe für den regionalen Flugdienst nach Helgeland, Lofoten und Vesterålen. Bodø lufthavn – GC6EAKB von redjoto og Mary.

In Gråholten, unserer nächsten Station, erinnert uns der Owner an die Ereignisse im zweiten Weltkrieg. Eine ehemalige bewaffnete Sendeanlage der Nazis war hier stationiert. Hier in Nordnorwegen gibt es dazu durchaus einen österreichischen Bezug, den viele Soldaten der ehemals österreichischen Gebirgseinheiten waren hier stationiert. Gråholten – GC4163W von hildejn.

Zum Abschluss unserer Geocachingtour suchten wir noch eine Herausforderung, einen Nano bei der Bodø Adventkirke – GC67RKN von tomklaus.

2 Gedanken zu „Schneestürme, die ein Schiff in die Warteschleife führen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s