Dorum von innen nach außen und zurück

Nach dem Wochenende nutzen wir heute montags in Dorum die Einkaufsmöglichkeit beim Edeka. Hier im Hauptort des Landes Wursten nehmen wir uns für heute drei Cachebesuche vor.

  • Sieltore vor dem Deichmuseum

    Beim Niedersächsischen Deichmuseum greifen wir auf den Cache während der Unterrichtsstunden zu und weichen damit den neugierigen Blicken der SchülerInnen aus. Es ist Europaweit das einzige Museum, das sich ausschließlich der Thematik Deichbau und Küstenschutz in all ihren Facetten annimmt. Mit einer in Art und Umfang einmaligen Sammlung von Deichbaugeräten und Werkzeugen wird der 1000jährige Kampf des Menschen mit den Naturgewalten der Nordsee dargestellt. Die Ausstellung mit ca. 600 qm Ausstellungsfläche ist in sechs Abteilungen gegliedert:
    1. Deich / Deichbau / Deichunterhaltung
    2. Entwässerung
    3. Sturmfluten
    4. Küsten- und Uferschutz
    5. Landschaft und Landschaftswandel
    6. Geschichte des Landes Wursten / Wurster Habseligkeiten

  • Autkar, Donna Makrella die Erste und ich (Schönhaar) steuern nun den Cache beim Rathaus an. Die Friesen, die seit dem 6. Jahrhundert das ganze Land Wursten besiedeln, haben im März 1974 und dann nochmals 2015 die gesamten Ortschaften dieser Gegend zur Gemeinde Wurster Nordseeküste im Landkreis Cuxhaven zusammengeschlossen.
  • „Gottschütze das Land und segne den Strand“ – ein angeschwemmter Sakramentsbaum, der anstatt nach Hamburg wegen einer Schiffskatastrophe hier In der Kirche in Dorum landete. Trotz der umfangreichen Gerüstaufbauten konnten wir uns in das Logbuch eintragen.

Am Weg zur Küste machten wir den schnellen Drive-In K69, der zwischen Dorum und Dorum-Neufeld liegt. Leider ist das Logbuch schon voll. Wir legten einen Zusatzstreifen zum Loggen in den Petling. Die Besichtigung des Hochzeitshains werden wir verschieben.

Am Kutterhafen in Dorum-Neufeld

Leuchtturm Obereversand

An der Küste in Dorum-Neufeld erwartete uns eine steife Brise. Auf die Frage an Autkar und Donna Makrella welche Wörter ihnen anläßlich dieser Brise in den Sinn kommen, wurden mir folgende Antworten präsentiert: Orkan – stürmisch – die Gedanken reinigend -kalt. Oben am Kamm des Deiches angekommen hüpften sie sofort aus dem Auto, um die herrliche Aussicht auf den Kutterhafen festzuhalten. Tatsächlich verstärkt diese kalte, starke Brise kombiniert mit dem blauem Himmel, ein klaren Luft, die den weiten Blick auf das Meer freigibt mein Hochgefühl wenn ich an die Küste komme. Die orkanartigen Windböen treiben mir die Tränen in die Augen und trotz Brille habe ich Mühe die Küstenlandschaft gegen den Wind zu betrachten. Unser Leichtgewicht Autkar kämpft einerseits mit ihrem Gleichgewicht im Wind andererseits mit der Kälte, denn sie hat nicht die richtige Adjustierung zum Fotografieren eingepackt.

Wir ziehen nordwärts die Küste entlang zur einer kleinen Reise in die Welt der Zugvögel, die sich ferzeit woanders vergnügen. Entlang des Naturschutzgebietes wndern wir zum Aussichtsturm der Ornitologen. Der Holzbau der aus Holzlatten gebaut ist und wo Schiebefenster den Vogelvoaeuren die Möglichkeit zur heimlichen Beobachtung bieten. Allerdings trotz der schützenden Latten pfeift er Wind durch die Spalten. Knapp vor 14:00 tragen wir uns in das Logbuch ein. Während wir uns der Brise stellen machtbAutkar ein Nickerchen im Auto.

Alte Mühle mit Ferienwohnungen

Nun haben wir uns eine Pause verdient. Bei Kaffee, Apfelpunsch und heißer Schokolade mit diversen leckeren Torten verarbeiten unsere „kalten“ Abenteuer. Gestärkt treten wir die Heimreise an.  Bei einer Wehle, die bei der Sturmflut 24./25.12.1717 entstanden ist suchten wir das  Versteck des Caches. Das bei diesem Deichbruch einbrechende Wasser hat dieses Loch gespült. Früher wurden diese Löcher wegen des hohen Aufwands nicht mehr aufgefüllt. Weiter gings an der schmalen Strasse zum nächsten Doserl – Wat zu kauen  – bei einem schnellen Zwischenstopp verewigten wir uns im Logbuch. Nicht mehr zu vermieten war unsere nächste Station bevor wir Richtung Deich abbogen.

Nun machten wir uns auf den Weg zu dem Eala frya Fresena, den wir im letzten Herbst nicht fanden. Ein Cache, der an wichtige Geschichtliche Ereignisse der friesischen Freiheitsbewegung erinnert. Erhebt euch freie Friesen…. ist ein ostfriesischer Wahlspruch und zentraler Ausdruck der friesischen Freiheit. Er wurde am Upstalsboom, einem mittelalterlichen Versammlungsplatz nahe Aurich, von den versammelten Friesen ausgerufen. Die Antwort auf Eala Drya Fresena ist im ostfriesischen Niederdeutsch der Ausruf „Lever doot as Slaav“.

Die letzte cachingstation des heutigen Tages war der Besuch einer heidnischen Feuerstätte – der wird nie reif. Nun gings ab zu unserem Basislager in Wremen. Herzlichen Dank an die Owner dieser  Caches namentlich andreastischer – Puma F1 – vomolndick – Cuxpilot – Rotpinsel -FerrariGirlNr1.

 

 

 

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