Ein umstrittenes Denkmal in Esbjerg

Im Volksmund werden sie die weißen Männer genannt. 9 m hohe Skulpturen aus weißem Beton, die von Sven Wilg Hansen anläßlich des 100jährigen Bestehen der Gemeinde Esbjerg ausgeführt wurden. Die Skulpturen inspiriert von den Monolithen der Osterinseln, zeigen die Begegnung der reinen und unverrdienten Menschen mit der Natur. Der Mensch wie er war, als aus dem Leben der Mutter kam. So steht es in der Beschreibung, die uns zur Verfügung stand. Da fängt mein Problem an.

Erstens wenn hier von Menschen gesprochen wird werden nur Männer dargestellt. Zweitens die Rolle der Frau wird auf Mutter reduziert. Und die Frage mit der „Reinheit“ müssten die Dänen eigentlich aus ihren Erfahrungen aus der Nazibesetzungszeit kennen.

Auch wenn Wilg Hansen dann sagt: „Der Mann bevor er aufsteht und zu handeln beginnt. Erst dann geht es schief!“ Auch hier wieder „Handeln, Aktivität“ wird den Männern zugeordnet. Die ganze Beschreibung und das Denkmal eigentlich eine Enttäuschung für die aufgeklärte Gesellschaft in Dänemark.

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