

Auf unserer Fahrt südwärts machen wir in Gävle Station. Wir wollen uns die Füße vertreten, wie es so schön heisst, und nehmen die Angebote von Geocacher:innen der Stadt in Anspruch.
Das Kunstwerk stellt eine Beschützerfigur dar. Der mythologische Hintergrund beruht auf der Erzählung eines fiktiven Riesen namens Gavle, der mit seinem Speer eine Furche in das Land zog. Durch diese Kerbe entstand der Fluss Gavleån, der das Landesinnere mit dem Meer verband und so den Grundstein für die Stadt Gävle legte.

Die Skulptur ist 6 Meter hoch und bringt rund 1,5 Tonnen auf die Waage. Sie steht auf einer Landzunge direkt am Fluss Gavleån, unmittelbar vor dem Konzerthaus Gävle. Das Werk wurde von dem schwedischen Glaskünstler und Bildhauer Bertil Vallien entworfen und gemeinsam mit dem Kunstschmied Lars Larsson umgesetzt.


Unsere Tour führt uns entlang des Gavleån. Er ist ein rund 30 Kilometer langer Fluss im Osten Schwedens, der mitten durch das Zentrum der Stadt Gävle fließt und dort im Bottnischen Meerbusen mündet. Obwohl er relativ kurz ist, überwindet der Fluss einen Höhenunterschied von etwa 62 Metern.
Für die Industrialisierung der Stadt lieferte er die notwendige Energie.
Die Skulptur vor dem historischen Fußball- und Leichtathletikstadion Strömvallen und soll auf die starke sportliche Tradition der schwedischen Leichtathletik (darunter der berühmte Mittelstreckenläufer Gunder Hägg, der in den 1940er-Jahren für den Verein Gefle IF startete und Weltrekorde aufstellte), erinnern.
Die Bronzeskulptur „Löparen“ (schwedisch oft Gävlelöparen) stammt von dem schwedischen Bildhauer Olof Ahlberg (1876–1956).


Bei der Damen-Fußball-Weltmeisterschaft 1995 in Schweden wurden auf Strömvallen mehrere Vorrunden- sowie das Spiel um Platz 3 (USA gegen China) ausgetragen. Es war damit der nördlichste Austragungsort einer Fußball-WM.

Heute dient Strömvallen als Trainings- und Spielstätte für Nachwuchs- und Breitensport (u. a. für die Jugendteams von Gefle IF). Aufgrund des historischen Werts steht die Anlage unter Denkmalschutz.


Die Stelle bei Gustavsbro gilt als die älteste bekannte Querung des Flusslaufs des Gavleån. Bereits vor und während der Wikingerzeit verlief hier ein wichtiger Reitweg über den Fluss, der damals die Gebiete Inre Valbo und Yttre Valbo voneinander trennte.
Ursprünglich hieß der Flussübergang Gavlebron. Im Jahr 1772 erhielt das Bauwerk seinen heutigen Namen zu Ehren von König Gustav III.
Die Brauerei nutzte die günstige Lage am Fluss zur Herstellung von Bier und Erfrischungsgetränken für die gesamte Region.



Mit dem Einzug des Hälsinge-Regiments in Gävle im Jahr 1909 übernahm das Militär die Anlage. Bis 1965 diente das Gebäude den Regimentskommandeuren als Kommandantenwohnung. Heute wird das Gebäude heute als Restaurang & Festvåning Stora Vall betrieben.


In Gävleborgs war bei unserem Stadtspaziergang oft das Militär mit Erinnerungstafeln und Stelen sichtbar. Das hiesige Infanterieregiment hat seinen Ursprung im 17. Jahrhundert (1630) und gehörte zu den ältesten Truppenteilen Schwedens. 1909 zog das Regiment in den neu erbauten, imposanten Kasernenkomplex im Stadtteil Kungsbäck im Westen von Gävle ein.
Im Zuge der schwedischen Militärreformen nach dem Kalten Krieg wurde das Regiment I 14 Ende 1997 offiziell aufgelöst.
Das historische Kasernengelände wurde umgestaltet und bildet heute den Hauptcampus der Hochschule Gävle (Högskolan i Gävle).
A Im Zuge der schwedischen Militärreformen nach dem Kalten Krieg wurde das Regiment I 14 Ende 1997 offiziell aufgelöst.Das historische Kasernengelände wurde umgestaltet und bildet heute den Hauptcampus der Hochschule Gävle (Högskolan i Gävle). Die ehemaligen Kasernen, Exerzierplätze und Offiziersgebäude sind bis heute hervorragend erhalten.Das historische Kasernengelände wurde umgestaltet und bildet heute den Hauptcampus der Hochschule Gävle (Högskolan i Gävle). Das historische Kasernengelände wurde umgestaltet und bildet heute den Hauptcampus der Hochschule Gävle (Högskolan i Gävle).

Strömdalens Världshus galt insbesondere in der späten Schweden-Kaiserzeit und bis ins frühe 20. Jahrhundert hinein als beliebter Ort für Festlichkeiten, Tanzabende, Sommerkonzerte und Vereinsversammlungen.

Als die Kaserne des Hälsinge-Regiments 1909 direkt am Flussufer erbaut wurde, errichtete man diesen separaten Turm am Wasser, um Flusswasser aus dem Gavleån zu pumpen und zu filtern. Das Wasser wurde von hier zum großen Wasserturm auf dem Kasernengelände gepumpt.