Unterwegs in Korsør Lystskov

Über die Strasse 265, den Skovvej, erreichen wir den Campingplatz Korsør-Lystskov.Jetzt in der Nachsaison sind einige DauercamperInnen unseres Alters am Platz und nur wenige TouristInnen. Wir nehmen uns einen gemütlichen, durch eine Hecke windgeschützten Platz und genießen bei Kaffee und Kuchen die Sonne.
Unser Ziel bei der heutigen Rad-Geocaching-Tour ist die Küste des Storebelt, wobei wir den 129 ha großen Wald von Lystskov vorher erst durchqueren müssen.

Der Wald besteht vorwiegend aus mächtigen Buchen. Bei stärkeren Wind würde ich diese Gegend meiden. Wir starten mit einem Cache aus der Serie von Olefant – Lystskoven #11 – Camping – GC7CT8V.

Die abgestorbenen Bäume sind wichtige Lebensräume für Pilze, Bakterien und Insekten, die wiederum Nahrung für Vögel sind.

Seltsame Figuren sind uns beim Heben des Geocaches – Spøgefugl – Jokingbird – GC35C90 begegnet. Es dürften sich einige Norwegische Trolle in den Süden nach Dänemark abgesetzt haben, sprachlich können sie dich hervorragend mit den hiesigen Waldgeistern verständigen.

Die frühesten Spuren von Menschen reichen bis 6.000 v. Chr. zurück, als steinzeitliche Jäger entlang des Strandes die Gegend besiedelten. Auf einem der Steine wollte ich die Geschichte erhorchen. Es war leidervwenig zu hören – ein kleines Rauschen im Hi

Von den Steinzeitjägern zu den Brückenbauer von heute

Die Insel Sjælland (Seeland) wird am 11. September 1995 durch eine Landverbindung fest mit Europa verbunden, da die Arbeiten auf dem Großen Belt die Eisenbahn von Fyn (Fünen) und Sjælland mit dem Tunnel unter dem Großen Belt verbinden.
Die Bauwerke der Verbindung sind der 8024 m lange zweiröhrige Eisenbahntunnel (Großer-Belt-Bahntunnel) zwischen Korsør und der künstlich vergrößerten Insel Sprogø und die Storebæltsbroen (Großer-Belt-Brücke), ein Brückenzug, der seinerseits aus dem Ostteil zwischen Sprogø und Sjælland mit einem Mittelteil als Hängebrücke mit 1624 m Spannweite und der 6611 Meter langen Flachbrücke für den Straßen- und Eisenbahnverkehr zwischen Sprogø und Nyborg auf Fyn besteht. Mehr dazu…

Beteits im Wald riechen wir das Meer. Dieser salzige Geruch ist für uns eindeutig. Jedesmal wenn ich an ein Meeresufer komme schweift mein Blicke in die Weite des Meeres, als ob meine Gedanke die Unendlichkeit des Horizonts suchten. Ich ertappe mich dabei, dass ich einfach am Strand stehe und hinausblicke und an nichts denke zumindest an nichts an das ich mich erinnern könnte. Vielleicht eine „Yogaübung“ des Gehirns.

Ein Gedanke zu „Unterwegs in Korsør Lystskov

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