Auf unserer Mývatn- Tour haben wir vom Hverfjall vo oben die erkalteten Überreste eines Lavasees gesehen. Wir fahren zum unteren Parkplatz, wo wir noch Platz für unser Wohnmobil finden.

In Wikipedia heisst es dazu:
Die bizarr geformten Steinformationen des Lavafelds erinnern an verfallene Ruinen von Burgen und Türmen. In der isländischen Mythologie wird Dimmuborgir als Unterkunftsort von Elfen und Trollen gesehen.

Die Lava floss hier vor 2300 Jahren über einen Sumpf oder See. Durch den Wasserdampf wurden diese Gebilde geschaffen. Die Höhe der heutigen Gebilde lässt darauf schließen, dass der Lavasee damals an die 10 m Tiefe hatte.

Die unterschiedlichennTouren sind durch färbige Routen gekennzeichnit, um sich in diesem Lavalabyrinth nicht zu verirren. Wir kombinieren mehrere Routen und durchqueren das Gebiet. Die Wanderwege sind gut angelegt und festes Schuhwerk hilft die paar Stufen, vor allem auf der „hellblauen Route“ zu bewältigen.


Diese Steinfiguren laden die Isländer:innen geradezu ein in ihrer Mythologie dazu passende Erzählungen zu finden. Im Netz habe ich einen Auszug dazu entdeckt:
Grýla und Leppalúði hatten dreizehn Söhne, die in Dimmuborgir lebten und heute als die „isländischen Weihnachtsmänner“ oder Weihnachtsmänner bekannt sind. In den dreizehn Nächten vor Weihnachten kommen diese Trolle einer nach dem anderen, um die Isländer zu terrorisieren, wobei jeder seine eigene Strategie verfolgt, nach der er benannt wurde.
Schaffohlen Clod zum Beispiel schikanierte Vieh, Skyr-Gobbler stahl und leckte die joghurtähnlichen Skyr-Vorräte des Hauses auf und Fenstergucker starrte in Häuser und suchte nach Dingen, die er beim Einbrechen stehlen konnte.





In der Formation „Die Kirche“ wollte ich mit allerlei Zauberformeln einen Troll hervorlocken. Aber sie kommen erst nach Sonnenuntergang.

Auch die Flora passtsich dieser mystischen Formation an.
